Skip to main content
ANZEIGE
Sicherheit im Internet

7 Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz Ihrer Online-Fotos und -Videos



Foto: meminsito

Im heutigen digitalen Zeitalter ist das Teilen von Fotos und Videos im Internet zur zweiten Natur geworden. Ob über Social-Media-Plattformen, Cloud-Speicher oder persönliche Blogs – unsere visuellen Inhalte finden oft ihren Weg ins Internet. Dieser Komfort birgt jedoch auch das Risiko, dass unsere persönlichen Medien missbraucht, gestohlen oder unerwünschten Blicken ausgesetzt werden. Um Ihre Online-Fotos und -Videos zu schützen, sollten Sie die folgenden sieben wichtigen Vorsichtsmaßnahmen treffen.

1. Verwenden Sie sichere, eindeutige Passwörter

Die erste Verteidigungslinie für Ihre Online-Fotos und -Videos ist ein starkes, eindeutiges Passwort. Vermeiden Sie leicht zu erratende Informationen wie Geburtstage oder gängige Wörter. Erstellen Sie stattdessen komplexe Kennwörter, die Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen kombinieren. Stellen Sie sicher, dass das Kennwort für jedes Konto, in dem Sie Medien speichern oder freigeben, eindeutig ist. Dies minimiert das Risiko, dass mehrere Konten gefährdet sind, wenn ein Passwort geknackt wird.

ANZEIGE

Ziehen Sie außerdem die Verwendung eines Passwortmanagers in Betracht. Diese Tools generieren nicht nur sichere Passwörter für Sie, sondern speichern sie auch sicher, so dass Sie sich nicht jedes einzelne merken müssen.

2. Aktivieren Sie die Zwei-Faktoren-Authentifizierung (2FA)

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, indem sie nicht nur Ihr Passwort, sondern auch eine zweite Form der Verifizierung verlangt. Dies kann eine Textnachricht sein, die an Ihr Telefon gesendet wird, eine E-Mail oder eine Authentifizierungs-App. Selbst wenn jemand in den Besitz Ihres Passworts kommt, benötigt er Zugang zu Ihrer zweiten Verifizierungsmethode, um sich anzumelden.

ANZEIGE

Hier erfahren Sie, wie Sie 2FA aktivieren können:

  • Google: Gehen Sie zu den Einstellungen Ihres Google-Kontos, wählen Sie “Sicherheit”, dann “2-Schritt-Verifizierung” und folgen Sie den Anweisungen.
  • Apple: Öffnen Sie “Einstellungen”, tippen Sie auf Ihren Namen, wählen Sie “Passwort & Sicherheit” und tippen Sie dann auf “Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren”.
  • Dropbox: Gehen Sie zu “Einstellungen”, wählen Sie “Sicherheit” und aktivieren Sie “Zwei-Schritt-Authentifizierung”.

Viele beliebte Dienste bieten 2FA an. Aktivieren Sie sie, wo immer möglich, um die Sicherheit Ihrer Online-Konten zu erhöhen.

ANZEIGE

3. Seien Sie vorsichtig mit öffentlichem Wi-Fi

Öffentliche Wi-Fi-Netzwerke sind bequem, aber notorisch unsicher. Hacker können die über diese Netzwerke übertragenen Daten leicht abfangen und so Zugriff auf Ihre persönlichen Fotos und Videos erlangen. Wenn Sie öffentliches WLAN nutzen müssen, sollten Sie es vermeiden, sich bei Ihren Konten anzumelden oder sensible Medien hochzuladen.

Für zusätzliche Sicherheit sollten Sie ein Virtual Private Network (VPN) verwenden. Ein VPN verschlüsselt Ihre Internetverbindung, so dass es für Hacker viel schwieriger ist, Ihre Daten abzufangen. Wenn Sie häufig reisen oder öffentliches WLAN nutzen, ist die Investition in einen zuverlässigen VPN-Dienst ein kluger Schachzug. Für diejenigen, die in Deutschland leben oder deutsche Server suchen, kann ein deutsches VPN eine zusätzliche Sicherheitsebene bieten, die auf Ihren speziellen Standort zugeschnitten ist.

4. Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Medien anpassen

Social-Media-Plattformen bieten verschiedene Datenschutzeinstellungen, mit denen Sie kontrollieren können, wer Ihre Beiträge sehen kann. Nutzen Sie diese Einstellungen, um das Publikum für Ihre Fotos und Videos einzuschränken. Auf Facebook können Sie zum Beispiel benutzerdefinierte Freundeslisten erstellen und Beiträge nur für bestimmte Gruppen freigeben. Instagram bietet eine Funktion “Enge Freunde”, mit der Sie persönlichere Inhalte mit einem ausgewählten Publikum teilen können.

Überprüfen und aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Datenschutzeinstellungen, da die Plattformen ihre Richtlinien und Optionen häufig ändern. Wenn Sie sicherstellen, dass nur vertrauenswürdige Personen Ihre Medien sehen können, verringert sich das Risiko, dass sie missbraucht werden oder in die falschen Hände geraten.

5. Verwenden Sie verschlüsselten Cloud-Speicher

Wenn Sie Fotos und Videos in der Cloud speichern, wählen Sie einen Anbieter, der eine starke Verschlüsselung anbietet. Bei der Verschlüsselung werden Ihre Daten verschlüsselt, so dass sie nur von jemandem gelesen werden können, der über den richtigen Entschlüsselungscode verfügt. Selbst wenn es einem Hacker gelingt, auf Ihren Cloud-Speicher zuzugreifen, bräuchte er den Entschlüsselungsschlüssel, um Ihre Dateien einzusehen.

Einige Cloud-Speicherdienste, wie Google Drive und iCloud, bieten eine integrierte Verschlüsselung. Für zusätzliche Sicherheit sollten Sie eine zusätzliche Verschlüsselungssoftware verwenden, bevor Sie Ihre Medien in die Cloud hochladen. Diese doppelte Schutzschicht gewährleistet, dass Ihre Daten sicher bleiben.

6. Regelmäßige Backups Ihrer Medien

Regelmäßige Backups sind unerlässlich, um Ihre Fotos und Videos vor Verlust durch technische Fehler, versehentliches Löschen oder Cyberangriffe wie Ransomware zu schützen. Verwenden Sie sowohl physische als auch cloudbasierte Backup-Lösungen, um Redundanz zu gewährleisten.

Hier erfahren Sie, wie Sie ein zuverlässiges Backup-System einrichten:

  • Externes Festplattenlaufwerk: Verwenden Sie eine externe Festplatte für Offline-Backups. Kopieren Sie regelmäßig Ihre neuesten Fotos und Videos auf dieses Laufwerk, um sicherzustellen, dass Sie ein physisches Backup haben.
  • Cloud-Speicher: Nutzen Sie einen sicheren Cloud-Speicherdienst als Online-Backup. Dies bietet den Vorteil, dass Sie von überall auf Ihre Dateien zugreifen können, und bietet zusätzlichen Schutz vor physischen Schäden an Ihren lokalen Speichergeräten.

Indem Sie sowohl physische als auch Cloud-Backups aufbewahren, stellen Sie sicher, dass Sie selbst bei einem Ausfall eines Backups auf ein anderes zurückgreifen können.

7. Achten Sie auf die Metadaten

Metadaten sind Informationen, die in Ihre Fotos und Videos eingebettet sind und Details wie das Datum und die Uhrzeit der Erstellung des Mediums, das verwendete Gerät und sogar die GPS-Koordinaten des Aufnahmeortes enthalten können. Diese Daten können zwar nützlich sein, stellen aber auch ein Risiko für die Privatsphäre dar, wenn sie öffentlich freigegeben werden.

Bevor Sie Ihre Fotos und Videos hochladen oder weitergeben, sollten Sie die Metadaten entfernen oder bearbeiten. Es gibt verschiedene Tools, mit denen Sie diese Informationen aus Ihren Mediendateien entfernen können. Auf diese Weise verhindern Sie die unbeabsichtigte Offenlegung persönlicher Daten.

Fazit

Der Schutz Ihrer Online-Fotos und -Videos erfordert eine Kombination aus soliden Sicherheitspraktiken und klugen Gewohnheiten. Durch die Verwendung von sicheren Passwörtern, die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung, die Vorsicht bei öffentlichem WLAN, die Anpassung der Datenschutzeinstellungen in sozialen Medien, die Verwendung von verschlüsseltem Cloud-Speicher, die regelmäßige Erstellung von Sicherungskopien Ihrer Medien und die Beachtung von Metadaten können Sie das Risiko, dass Ihre persönlichen Medien kompromittiert werden, erheblich verringern.

Denken Sie daran, dass es in der digitalen Welt entscheidend ist, proaktive Maßnahmen zu ergreifen. Die Investition in Tools wie ein VPN, insbesondere ein deutsches VPN”, wenn Sie in Deutschland leben, bietet eine wesentliche Sicherheitsebene, die Ihre Daten vor verschiedenen Bedrohungen schützt. Bleiben Sie wachsam und bewahren Sie Ihre wertvollen Erinnerungen sicher online auf.




NEUESTE BEITRÄGE

Spitztour endete mit Totalschaden

Zwei 17-Jährige auf Abwegen: im “Durchhau” von der Straße abgekommen

Reute – Die Spritztour zweier 17-Jähriger mit dem Renault eines Familienangehörigen endete am Donnerstagabend (3.4.) für beide Jugendliche im Krankenhaus. Ihr “geliehenes” Auto landete im “Durchhau”, der Straße zwischen Bad Waldsee und Reute, zwischen den Bäumen. Das Ergebnis: ein Totalschaden. Die beiden Jugendlichen hatten Glück im Unglück: Sie wurden nur leicht verletzt.
Initiative

Start der Bürgerbeteiligung für neues Radverkehrskonzept

Kreis Ravensburg – Der Landkreis Ravensburg ist in die Erarbeitung seines neuen Radverkehrskonzepts gestartet. Zur Auftaktveranstaltung in Ravensburg am heutigen Freitag (4.4.) kamen 50 geladene Gäste aus Politik und Verwaltung, Verbänden sowie Trägern öffentlicher Belange. Gemeinsam sollen in den nächsten Monaten Bausteine für eine Weiterentwicklung des Alltagsnetzes für den Radverkehr erarbeitet werden. Auch die Untersuchung zum Bedarf weiterer Radabstellanlagen, Bike+Ride-Stationen und Mob…
Chefärztin Dr. Kerstin Kunz verlässt St. Elisabethen-Klinikum

„Die Notfallmedizin bleibt meine Leidenschaft“

Ravensburg – Dr. Kerstin Kunz, Chefärztin der Zentralen Notaufnahme am St. Elisabethen-Klinikum der Oberschwabenklinik, wechselt an die Rems-Murr-Kliniken nach Winnenden. Ein genauer Termin steht noch nicht fest – spätestens zum 30. September 2025 wird die 49-Jährige die OSK verlassen.
Kleidungsstück verfing sich in der Zapfwelle

Frau auf Hof bei Rossberg schwer verletzt

Wolfegg – Lebensbedrohliche Verletzungen hat eine 55-Jährige am Donnerstagmorgen (3.3.) bei einem Arbeitsunfall in einem Weiler bei Roßberg erlitten. Die Frau verband bei landwirtschaftlichen Arbeiten ein Gerät mittels einer Zapfwelle mit einer landwirtschaftlichen Zugmaschine. Mutmaßlich weil sich ein Kleidungsstück in der laufenden Zapfwelle verfangen hat, wurde die Frau gegen das Gerät geschleudert. Dabei zog sie sich Verletzungen am gesamten Körper zu. Mitarbeiter kamen der 55-Jährigen, d…
Leserfoto

Der große Schwan und sein kleiner Bruder

“Der große Schwan und sein kleiner Bruder” – so hat unsere Leserin Eva Zitzl aus Haisterkirch das nachstehende Bild betitelt. Gesehen am Donnerstag, 3. April, auf dem Schwaigfurter Weiher (an der Kreisgrenze zu Biberach).

MEISTGELESEN

Trassen-Entscheidung in drei bis vier Jahren

OD Gaisbeuren: Jetzt wird die Planung angepackt

Bad Waldsee / Tübingen – Jetzt kommt Bewegung in die verfahrene Situation in Gaisbeuren und Enzisreute: Das Regierungspräsidium Tübingen hat nach Abschluss eines umfangreichen europaweiten Vergabeverfahrens die Planungsleistungen für die Projekte der Ortsumgehungen von Enzisreute und Gaisbeuren im Zuge der B 30 an die Ingenieurgesellschaft „SSF, BuP, KB, Inver“ in München vergeben; diese Bietergemeinschaft soll als Generalplaner die Planung bis zur Erlangung des Baurechts durchführen. Die Ent…
Spitztour endete mit Totalschaden

Zwei 17-Jährige auf Abwegen: im “Durchhau” von der Straße abgekommen

Reute – Die Spritztour zweier 17-Jähriger mit dem Renault eines Familienangehörigen endete am Donnerstagabend (3.4.) für beide Jugendliche im Krankenhaus. Ihr “geliehenes” Auto landete im “Durchhau”, der Straße zwischen Bad Waldsee und Reute, zwischen den Bäumen. Das Ergebnis: ein Totalschaden. Die beiden Jugendlichen hatten Glück im Unglück: Sie wurden nur leicht verletzt.
Kleidungsstück verfing sich in der Zapfwelle

Frau auf Hof bei Rossberg schwer verletzt

Wolfegg – Lebensbedrohliche Verletzungen hat eine 55-Jährige am Donnerstagmorgen (3.3.) bei einem Arbeitsunfall in einem Weiler bei Roßberg erlitten. Die Frau verband bei landwirtschaftlichen Arbeiten ein Gerät mittels einer Zapfwelle mit einer landwirtschaftlichen Zugmaschine. Mutmaßlich weil sich ein Kleidungsstück in der laufenden Zapfwelle verfangen hat, wurde die Frau gegen das Gerät geschleudert. Dabei zog sie sich Verletzungen am gesamten Körper zu. Mitarbeiter kamen der 55-Jährigen, d…
Überschlag ohne Fremdeinwirkung

Tödlicher Unfall bei Königseggwald

Königseggwald – Am Freitag (28.3.) gegen 18.50 Uhr kam es auf der L288 zwischen Königseggwald und Unterweiler zu einem Verkehrsunfall, bei welchem der 42-jährige Fahrzeuglenker eines VW Caddy tödlich verunglückte. Zum Unfallzeitpunkt, war der VW Caddy alleinbesetzt und befuhr die L288 von Königseggwald kommend in Richtung Unterweiler.
ZU den Naturschatzkammern im Württembergischen Allgäu

Neue Radbroschüre zur neuen Radsaison erschienen

Wangen / Leutkirch – Rechtzeitig zur Radsaison und den ersten Frühlingsstrahlen ist eine neue Radbroschüre der RadReiseRegion „Naturschatzkammern im Württembergischen Allgäu“ erschienen. Die Broschüre stellt 13 abwechslungsreiche Rundtouren vor, die die Region in ihrer ganzen Vielfalt erlebbar machen. Jede der Touren hat ein eigenes Thema, das das Radeln zu einem unvergesslichen Gesamterlebnis macht und die Schönheit der Landschaft und Kultur in den Mittelpunkt stellt.

TOP-THEMEN

Reute – Die Spritztour zweier 17-Jähriger mit dem Renault eines Familienangehörigen endete am Donnerstagabend (3.4.) …
Bad Waldsee / Tübingen – Jetzt kommt Bewegung in die verfahrene Situation in Gaisbeuren und Enzisreute: Das Regierung…
Aitrach – Beim 35. Gisoton-Seminar in Aitrach war diesmal die prominente Wetterfee Claudia Kleinert zu Gast. Die aus …

VERANSTALTUNGEN