Auftakt Aktionstag

Ravensburg - Am Muttertag mit Bus und Bahn Kultur erfahren und Natur erleben Erster gemeinsamer Aktionstag „Mit Bus & Bahn“ ist gestartet – Aktionen von der Schwäbischen Alb bis an den Bodensee – Mit Tageskarte Gruppe Netz drei Verbünde erkunden. Bild: v.li.n.re. vorne: Dieter Pfeffer (naldo-Geschäftsführer), Stefanie Bürkle (Vorsitzende naldo-Aufsichtsrat), Heiner Scheffold (Vorsitzender DING-Aufsichtsrat), Dr. Utz Remlinger (Vizeregierungspräsident). Hinten v.li.n.re.: Jürgen Löffler (bodo-Geschäftsführer), Mike Münzing (Bürgermeister Stadt Münsingen), Thomas Mügge (DING-Geschäftsführer)

 



„Eine Veranstaltung wie diese zeigt die wichtige Bedeutung eines hochwertigen ÖPNVAngebots im ländlichen Raum und im Biosphärengebiet. Unser Ziel muss es sein, eine neue Mobilitätskultur zu etablieren, die umwelt- und klimaverträglich, sozial, bezahlbar und wirtschaftlich ist. Das Land macht den Nahverkehr bis 2025 zu einem verlässlichen Mobilitätsangebot. Unser Ziel ist ein verlässlicher Takt von frühmorgens bis spätabends.


Gerade im ländlichen Raum und hier im touristisch attraktiven Biosphärengebiet ist die Vernetzung mit dem eigenen Rad oder Car-Sharing wichtig. Dies fördern wir“, erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann bei der Auftaktveranstaltung am Sonntag (14. Mai 2017) im Biosphärenzentrum in Münsingen-Auingen. Die drei Verkehrsverbünde naldo, bodo und DING veranstalten in Zusammenarbeit mit dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb erstmals einen gemeinsamen Aktionstag.


Die drei Verbünde erreichen 1,9 Mio. Menschen im Südosten Baden-Württembergs. Neben einem Sonderzug, der an diesem Tag die drei Verbünde verkehrlich verbindet, gibt es 20 Aktionspakete, die besondere Kultur- und Naturerlebnisse ermöglichen. Zudem gilt am Aktionstag ein Sondertarif, so dass eine Tageskarte Gruppe -Gesamtnetz- von einem der drei Verbünde genügt, um ohne Aufpreis die Busse und Bahnen der beiden anderen Verbünde nutzen zu können. Zum offiziellen Auftakt im Biosphärenzentrum diskutierte Minister Hermann mit Vertretern der vier Aktionstagspartner über die Herausforderungen und Entwicklungen der Mobilität im Land, in den drei Verbünden und im Biosphärengebiet Schwäbische Alb.


„Bereits jetzt bieten die drei Verbünde ein attraktives Angebot zur Freizeitgestaltung an. Im Sommerhalbjahr laden spezielle Rad-Wander-Zügen und -Busse an Sonn- und Feiertagen dazu ein, die Region zu entdecken“, führte die Sigmaringer Landrätin Stefanie Bürkle, Vorsitzende des naldo-Aufsichtsrats, aus. Neben dem „naldo-Freizeit-Netz“ des Verkehrsverbundes naldo arbeiten auch die Verbünde bodo und DING zusammen mit dem Land, den Landkreisen und Verkehrsunternehmen stetig daran, bestehende Freizeitangebote auszubauen bzw. neue Angebote zu schaffen.


Doch nur wenn möglichst viele Fahrgäste diese Angebote nutzen, könne der Öffentliche Personennahverkehr auch im Freizeitbereich schrittweise ausgebaut werden. Landrat Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis), Vorsitzender des DING-Aufsichtsrats, hob die Bedeutung der tariflichen Kooperation der Verbünde hervor: „Tarifkooperationen über die Verbundgrenzen hinweg machen den öffentlichen Nahverkehr in der Fläche attraktiver. So können beispielsweise die Ausflügler mit einer DING-Tageskarte auch in Bereiche des Biosphärengebiets Schwäbische Alb gelangen, die im Nachbarverbund naldo liegen.


Auf baden-württembergischer Seite sind wir da in der Verbundkooperation gut aufgestellt. Nachholbedarf gibt es bei Kooperationen mit Nachbarverbünden auf der bayerischen Seite, etwa Richtung Günzburg oder Memmingen.“ „Es ist wichtig, öffentliche Mobilität im ländlichem Raum zu erhalten und bedarfsgerecht zu verbessern“, betonte Jürgen Löffler, Geschäftsführer des Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbunds. Hier werden natürlich auch neue Mobilitätsmodelle wie flexible Bedienformen, Bürgerbusse und auch eMobilität eine entscheidende Rolle spielen müssen. „Dies alles trägt am Ende zum Erhalt der Attraktivität im ländlichen Raum bei. Denn gerade dort wird Mobilität immer eine Kernfrage sein.“


„Der heutige Aktionstag hat gezeigt, dass das Biosphärengebiet auch im Bereich der Mobilität starke Partner hat, die nachhaltige Mobilität im Biosphärengebiet und darüber hinaus stärken und weiter entwickeln“, führte Dr. Utz Remlinger, Regierungsvizepräsident des Regierungspräsidiums Tübingen, aus. Die gute Zusammenarbeit mit den Verkehrsverbünden, aber auch mit den Verkehrsplanern und den Verkehrsunternehmen sei eine gute Voraussetzung dafür, dass sich das Biosphärengebiet, das sich in den letzten Jahren nicht zuletzt touristisch sehr dynamisch entwickelt hat, seinem Auftrag nachkommen kann, auch im Bereich Mobilität zu einer Modellregion zu werden.



Gemeinsame Pressemitteilung der Verkehrsverbünde naldo, bodo, DING, des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg


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