Krebsberatungsstelle

Ravensburg – Insgesamt 380 Ratsuchende haben die Krebsberatungsstelle Oberschwaben in Ravensburg im ersten Jahr ihres Bestehens auf-gesucht. 530 einzelne Beratungen haben stattge-funden. „Damit hat sich sehr schnell bestätigt, dass in der Region Bedarf an einer solchen Bera-tungsstelle und sie eine wichtige Anlaufstelle für Krebspatienten und auch deren Angehörige ist“, sagt Dr. Gerhard Fischer, Leiter des Onkologi-schen Zentrums am Krankenhaus St. Elisabeth und Vorsitzender des Fördervereins für die Krebs-beratungsstelle.

 

 

191 Besucher haben im vergangenen Jahr die Sozialberatung in Anspruch genommen und 189 Menschen haben sich in psychoonkologischen Fragen beraten lassen. „Als wichtig und richtig hat sich die breite Basis herausgestellt, auf der die Krebsberatungsstelle Oberschwaben steht“, betont Dr. Fischer. Die Stelle ist eine gemeinsame Initiative der Oberschwabenklinik, der niederge-lassenen Gemeinschaftspraxis Onkologie Ravensburg sowie der Sinovaklinik des Zentrums für Psychiatrie (ZfP).

 

In ganz Baden-Württemberg gibt es derzeit 13 Krebsberatungsstellen. Die Gründung einer solchen Einrichtung auch in Ravensburg war vor einem Jahr dringend notwendig, um im Süden des Bundeslandes eine Lücke abzudecken. Die nächsten Beratungsstellen befinden sich in Ulm und in Sigmaringen. Das Land hat die Krebsberatungsstelle Ravensburg im vergangenen Jahr mit 140 000 Euro unterstützt. Auch für 2017 sind Mit-tel im Landeshaushalt eingestellt. Hinzu kommen in Ravensburg Mittel des Fördervereins, um einzelne Angebote aus dem Programm zu finanzieren.

 

Ab 2018 sollen die Krankenkassen für die Finanzierung zuständig. Eine Entscheidung, die in Ravensburg mit großer Erleichterung aufgenommen wurde: „Damit sind die Krebsberatungsstellen auch langfristig gesichert“, freut sich Dr. Fischer

 

Text und Bild Pressemitteilung Oberschwabenklinik

 

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