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Ravensburg - Auch in diesem Jahr findet in Ravensburg das Trans4JAZZ-Festival (9. - 13. November 2016) wieder mit einem sehr bunten und hochkarätigen Line-up statt. Veranstaltet wird dieses außergewöhnliche Festival vom Verein Jazztime e.V. Ravensburg. An verschiedenen Spielorten, wie im Konzerthaus, der Zehntscheuer, dem Kulturzentrum LINSE oder im Festsaal des Kloster Weissenau, treten internationale Stars auf. (Im Bild: Level 42)

 

Hier das Programm des TRANS4JAZZ-Festival im Einzelnen:

 

Mittwoch, 9. November 2016 – 20:00 Uhr im Konzerthaus Ravensburg
Lizz Wright (USA)

F Lizz Wright0124 Photo by Jesse Kitt Web

Eine Stimme wie Mousse au Chocolat – dunkel, sanft, ausdrucksvoll und cremig. Kaum eine Sängerin vermag wie Lizz Wright mit einer einzigen gehauchten Silbe eine Ganzkörper-Gänsehaut zu erzeugen, sie verströmt ruhige Kraft und schlichte Eleganz.

 

Seit sie 2003 mit ihrem Debut „Salt“ die vokale Jazzwelt eroberte, hat sie sich mit jedem Album ein wenig neu erfunden. Neben Jazz ist sie in Gospel und Soul, in Folk und Pop zuhause. Immer wieder gelingen ihr wunderbar beseelte Covers von bekannten Songs, ihre eigenen Lieder gehen ebenso nahe. Auf ihrem aktuellen Album „Freedom & Surrender“ verdichtet sie nach fünfjähriger Pause ihr bisheriges Schaffen zu einem leicht jazzigen und samtig-seidenen Soul-Pop.

 

Eine Gesangsgöttin mit der berührendsten Stimme zwischen Jazz und Pop.

 

Line-up:
Lizz Wright – voc
Kenny Banks - p
Martin Kolarides – g
Nicolas D’Amato – b
Brannen Temple – dr

 

Donnerstag, 10. November 2016 – 20:00 Uhr im Konzerthaus Ravensburg
Klaus Doldinger´s Passport feat. Uwe Ochsenknecht (D)

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Die Unendliche Geschichte, Das Boot und die Tatortmelodie, knapp 40 PASSPORT-Alben, sowie eine große Sammlung höchst dotierter Preise, zu denen auch drei Echos und das Bundesverdienstkreuz gehören. Klaus Doldinger hat sich bis heute seine visionäre Kraft bewahrt.

 

In die Musikgeschichte hat sich der Saxophonist und Komponist vor allem mit „Passport“ eingeschrieben - als Miterfinder dessen, was man seither Jazzrock nennt. Bis heute verfeinerte und erweiterte er den Sound dieser Band kontinuierlich und ließ ganz nebenbei die größten deutschen Jazz-Talente mehrerer Generationen durch diese Schule gehen.

 

Auch mit 80 Jahren ist dieser Mann ein Füllhorn der Kreativität.

 

Ein besonderes Schmankerl wird sicher auch Gast Uwe Ochsenknecht werden, der bei ein paar Stücken mit einsteigt. Er ist nicht nur einer der bekanntesten deutschen Schauspieler, sondern auch ein ambitionierter Sänger.

 

Line-up:
Klaus Doldinger - Tenor- und Sopran-Sax
Ernst Ströer - Percussion
Patrick Scales - E-Bass
Biboul Darouiche - Percussion
Michael Hornek - Keyboards, Piano
Christian Lettner - Drums
Martin Scales - Guitars
Gast: Uwe Ochsenknecht - Gesang

 

Freitag, 11. November 2016 – 20:00 Uhr im Kulturzentrum Linse Weingarten
Christian Scott (USA)

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Christian Scott ist ein Paradiesvogel – was sein Outfit, seine außergewöhnlich geformten Trompeten und seine Musik betrifft. Raketengleich katapultierte er sich in die Herzen, insbesondere jüngerer Hörer - das ist Jazz? Wow! Scott, 1983 in New Orleans geboren, nennt seinen Sound inzwischen „Stretch Music“: Er integriert Rock- und Funkeinflüsse, tritt mit Rappern auf und war sogar mit Prince im Studio.

 

Sein großes Vorbild ist Miles Davis – weniger in Sachen Trompetenspiel, sondern eher als Bruder im Geiste: Seine vorletzte CD erinnerte an das Miles-Quintett mit Coltrane, seine letzte CD wurde gar als „Bitches Brew des 21. Jahrhundert" bezeichnet, so selbstverständlich verquickt er unendlich viele Ideen und diverse Stile zu einem sensationell frischen und groovendem Ganzen.

 

Mit Christian Scott kommt der neue Superstar des Jazz!

 

Line-up:
Christian Scott aTunde Adjuah (Trumpet, Reverse Flugel, Sirenette)
Lawrence Fields (Piano, Keys)
Luques Curtis (Bass)
Corey Fonville (Drums)
Logan Richardson (Sax)
Elena Pinderhughes (Flute, Vocals)

 

Samstag, 12. November 2016 – 11:00 Uhr Matinee in der Zehntscheuer Ravensburg
Natalia Mateo (PL/D)
(Eintritt frei)

Mateo by GrosseGeldermann 4 Web

„Diese Stimme hat eine eigene Geschichte zu erzählen« begeisterte sich DIE ZEIT über Natalia Mateo. Ähnlich urteilten auch die Echo-Juroren und wählten sie zum Jazz-Newcomer des Jahres. Sicher kein Fehlurteil, denn Gesang, Musik und Werdegang der Sängerin ist außergewöhnlich. DEUTSCHLANDRADIO KULTUR bescheinigte ihr »eine umwerfende Wucht aus Melancholie und Kraft in der Stimme“.

 

Natalia Mateo lebt in Deutschland, ihre polnischen Wurzeln sind ihr aber sehr wichtig. Irgendwo zwischen abenteuerlichem Jazz und Singer-Songwriter-Sound könnte man sie platzieren, insbesondere aus Coverversionen macht sie sehr eigene Songs. Das geht nur mit einer Band aus starken Individualisten, die sich in den Dienst der Bandsounds stellen. Und genau eine solche hat sie beim Studium in Osnabrück gefunden.

 

Die Echo-Newcomerin des Jahres 2016 – Natalia Mateo!

 

Line-up:
Natalia Mateo – voc
Gregor Lener – tp, effects
Simon Grote – p
Dany Ahmad – g
Christopher Bolte – b
Fabian Ristau – dr, perc

 

Samstag, 12. November 2016 – 20:00 Uhr im Konzerthaus Ravensburg
Level 42 (GB)

LEVEL 42   2016 PHOTO Web

30 Millionen verkaufte Alben, 18 Top-40-Singles: Level 42 ist nicht nur die erfolgreichste Brit-Funk-Band, sondern schlichtweg ein Phänomen. Mastermind Mark King klopfte mit seinem unglaublichen Daumen einen Bass, der in Sachen Präsenz und Präzision ein neues Level erreichte. Anfang der 80er mischte Level 42 mit ihrem Brit-Funk die Musikszene auf: Die Mädels drängten auf die Tanzfläche und die Hobby-Bassisten verbrannten weinend ihre Instrumente.

 

36 Jahre später ist keineswegs die Luft raus bei Level 42, im Gegenteil: Die Band entwickelt sich immer noch weiter, hat sich vor kurzem mit einer Horn-Section vergrößert und setzt wieder mehr auf jazzigen Funk als auf Pop. Bei ihren Konzerten versprüht die Band eine Energie wie in den 80er Jahren, nicht nur bei Hits wie „Lessons In Love“ und „Running In The Family“.

 

Der Bass ist der Boss bei Level 42: Daumen rauf!

 

Line-up:
Mark King – voc, b
Mike Lindup – key, voc
Nathan King – g, voc
Pete Ray Biggin – dr, perc
Sean Freeman – sax
Dan Carpenter – tp, voc
Nichol Thompson – tb

 

Sonntag, 13. November 2016 – 11:00 Uhr im Festsaal Kloster Weissenau
Dieter Ilg Trio – Mein Beethoven (D/FR)

Dieter Ilg by Till Broenner 1 Web

Für „seinen“ Beethoven empfing Dieter Ilg enthusiastische Begeisterung von Kritik und Publikum – und inzwischen auch einen „Echo“-Preis. Der Kontrabassist gehört zu den gefragtesten und renommiertesten deutschen Jazzmusikern. Was er mit Verdi begann und mit Wagner fortsetzte, bringt er nun auf den musikalischen Olymp: klassische Musik in die Neuzeit zu transportieren – mit Swing, mit Drive, mit Improvisation.

 

Die ihn am meisten beeindruckenden Stücke suchte Ilg sich aus, ließ einerseits deren Hauptmelodien und Charakter bestehen und modifizierte sie andererseits so, dass es ihm als Jazzmusiker Freude bereitet, darüber zu improvisieren. Seine kongenialen Partner in diesem seit 2009 bestehenden Trio sind der in Ravensburg bestens bekannte Pianist Rainer Böhm und der französische Drummer Patrice Héral.

 

Mit „seinem“ Beethoven entzückt Dieter Ilg nicht nur die Jazz-Freunde, sondern auch die Klassik-Gourmets.

 

Line-up:
Dieter Ilg – b
Rainer Böhm – p
Patrice Héral – dr

 

Sonntag, 13. November 2016 – 19:00 Uhr in der Zehntscheuer Ravensburg
Bill Evans Band (USA)

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Natürlich kennt man Bill Evans zunächst als Saxophonisten in Miles Davis‘ Band der80er Jahre, natürlich ist er auch selbst seit langem einer der profiliertesten Saxer der Szene, natürlich war er auch schon einmal beim Trans4JAZZ-Festival mit seinem hochgelobten Soulgrass-Projekt.

 

Jetzt ist er mit einer ganz neuen Band und mit ganz anderer Musik unterwegs, unterwegs, hat eine brandneue CD mit ziemlich rockigen Klängen dabei. Die Band spielt enorm druckvoll und virtuos, insbesondere Gitarrist Bryan Baker ist ein Meister seines Fachs. Dazu gibt es ein absolutes Novum: Bill Evans singt! Und sagt: „Diese Band nimmt die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch Jazz, Funk und Rock’n’Roll. Für mich ist das die Definition von Jazz: Improvisation und Erfindungsgeist, die die Leute nachvollziehen können“.

 

Bill Evans – natürlich einer der heißesten Saxer der Szene.

 

Line-up:
Bill Evans – sax, voc
Bryan Baker – g, voc
Dave Anderson – b
Josh Dion – dr, voc

 

VVK: Tourist-Info RV (Tel. 0751/82800) / SZ-Tickethotline / Wochenblatt RV/FN/BC / Musikhaus Lange RV, sowie deutschlandweit bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Onlinebestellung: www.reservix.de

 

Festivalpass: Wie jedes Jahr können Sie einen Festivalpass erwerben, der zum Eintritt zu allen Konzerten berechtigt. Er kostet 147,- € / 139,- € (ermäßigt) und 112,- € für Jazztime Mitglieder. Die Anzahl der Festivalpässe ist auf 50 begrenzt. Ermäßigte und Mitglieder-Festivalpässe können gegen Nachweis nur an der Tourist-Info RV oder beim Musikhaus Lange gekauft werden.

 

Text und Bilder von Jazztime e.V. Ravensburg

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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