1Diepoldshofen - Von BERNADETTE MAIER Malerei im Künstlerhaus zum Adler in Diepoldshofen von 19.11. bis 23.12.2017. ERÖFFNUNG: Sonntag, 19.11.2017, 15.00 Uhr Begrüßung und Einführung Dorothea Schrade.



KURZBIOGRAFIE BERNADETTE MAIER

1958 in Ödwimm (Ndb.) geboren
1963 Griffelzeichnungen auf der alten Schiefertafel
1984 - 1989 Kunstakademie Nürnberg (Klasse G. K. Pfahler)
1986 - 1991 Arbeit am Zauberbuch
1992 Begegnungen mit Michel Thévoz Collection l`art brut Lausanne
1994 Resonanz aus dem Brunnenthal OÖ
2000 Kulturpreis des Landkreises Passau
2008 3. Preis Kunstpreis Europäisches Frauenforum


Einladungskarte Bernadette Maier




PARALLEL DIE AUSSTELLUNG - in der Galerie Dorothea Schrade im alten Pfarrhaus in Diepoldshofen.

AUSSTELLUNG VERLÄNGERT BIS 23.12.2017 HÜBEN UND DRÜBER links und rechts der Iller Malerei


KÜNSTLER:
Jan Walter Junghans
Harry Meyer
Dorothea Schrade
Magdalena Willems-Pisarek


Der Oberschwäbische Himmel – er ist uns vertraut aus jeder Kirche, aus jedem Kirchlein. Dorothea Schrade hat ihn jetzt für sich entdeckt und in den Mittelpunkt ihrer neuen Aquarellserie gestellt, wobei sie malend Oberschwabens heiligen Berg, den Bussen, umkreist. Von da geht sie weiter zu den sanften
Samthügeln des Westallgäus.


Dahin, wo, wie man sagt, die Kühe schöner werden als die Mädchen. Wie bei einem malerischen Staffellauf wird der Stab dann weitergereicht an Magdalena Willems-Pisarek, der Lichtmalerin des Ostallgäus, bei der die Gebirgslandschaft beginnt, die Berge sich nah und kantig zeigen, der Schnee
lange in den Spalten und Klüften liegen bleibt. Feste Konturen und klare Kontraste zeichnen ihre Malerei aus. Der Blick geht weit, wenn er nicht in ein Waldstück eintaucht oder irgendwo hängen bleibt, an einer Kuh, an Schafen oder ganz nahe zum Boden geht, um einem kleinen Blütenteppich die Ehre zu geben.


Schliesslich nehmen wir die Fähre oder eine Brücke über die Iller und kommen nach Bayerisch-Schwaben. Hier erwarten uns zwei Maler, Harry Meyer und Jan Walter Junghanss. Kaum kann man sich einen grösseren Unterschied im Malstil denken. Gewaltige Farbmassen türmen sich auf den Leinwänden von Harry Meyer. Das Auge braucht Zeit und Abstand um das Dargestellte wahrnehmen zu können, so kühn
sind die Landschaften aus Farbmaterie geformt und ständig wechselt der Ausdruck, der Eindruck, in Folge der Brechung des Lichtes. Wild und gross und einfach wird hier gedacht.


Ganz anders die Malerei von J. W. Junghanss. Auf kleinem Format zaubert er meist leise melancholische Stimmungen. Detailverliebt arbeitet er minutiös an den ländlichen Motiven, die er in seiner Umgebung entdeckt. Häuser, Gartenzäune, Arbeitsgerät, Traktoren. Er sucht die Dinge, die in Schönheit altern durften, ob aus Einsicht oder Mangel – das sei dahingestellt, aber das Auge freut sich an der Abwesenheit von scharfen Putzkanten, seelenlosen Fenstern und Baumarkt-Gärten.


Was alle vier Künstler in ihrer Malerei verbindet ist die sichtbar gewordene Liebe zu dem Land, auf dem sie leben, auf das Geburt oder Schicksal sie gestellt haben.


Einladungskarte HÜBEN UND DRÜBER


Freuen Sie sich auf die Ausstellung!


Dorothea Schrade


Öffnungszeiten der Ausstellung:
Samstag und Sonntag 14 - 17 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung: 07561 984 154


Anschrift Veranstaltungsort:
Galerie Dorothea Schrade im alten Pfarrhaus
Pfarrer-Lamprecht-Straße 1
88299 Leutkirch/Diepoldshofen


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