07nestbaumAitrach - Nachdem am letzten Wochenende das Wetter am Sonntag keinen Festbetrieb zuließ, fand das traditionsreiche Gartenfest des Musikverein Treherz in Nestbaum in diesem Jahr sogar an drei Tagen statt, weil die Samstagabendveranstaltung in der vorigen Woche ja trotz eines kleinen Schauers bei ansonsten guten Witterungsverhältnissen stattgefunden hatte. Bild: Der neue Pfarrer der Seelsorgeeinheit Aitrachtal, Ernst-Christof Geil (Mitte), spendete erstmals beim Feldgottesdienst des Gartenfestes des Musikverein Treherz in Nestbaum den Segen, links seine Urlaubsvertretung Dr. Jaroslaw Wojtkun

 


Trotz dem etwas kühlerem Wetter war das im Frühjahr in sein Amt gewählte Vorstandsteam des Musikvereines, Roland Burger, Katja Rodi und Hubert Hau mit dem Besuch am Samstagabend zufrieden. Eine kleine Besetzung des MV Treherz hatte für die musikalische Unterhaltung gesorgt.


Seit 1974 hält der Musikverein das Gartenfest im Obstgarten des „Nestbaum“ ab. Initiator war damals der vor zwei Jahren verstorbene ehemalige Vorstand und Dirigent Alfred Waizenegger gewesen. Angesichts der positiven Wetterprognosen für den Sonntag waren die vielen Helfer nicht einmal unglücklich, dass es einen vergleichsweise frühen Feierabend am Samstagabend gab.


Der Feldgottesdienst am Sonntagmorgen, den der neue Pfarrer Ernst-Christof Geil der Seelsorgeeinheit Aitrachtal– zu der auch Treherz gehört – unter das Motto „Wege, die bewegen“ gestellt hatte, eröffnete bei idealem Wetter die Kernveranstaltung des Nestbaum-Gartenfestes.


Und weil auch ein Pfarrer einmal Urlaub braucht, hatte Pfarrer Geil gleich noch seine Urlaubsvertretung, Dr. Jaroslaw Wojtkun aus Radom (Polen) als Konzelebranten mitgebracht. „Gott führt uns auf den Wegen des Lebens und stellt uns Menschen an die Seite, um uns zu zeigen: „Du bist nicht allein! Sei zuversichtlich auf das, was Dich nach der nächsten Kurve erwartet,“ sagte er in seiner Predigt des Feldgottesdienstes, den der Musikverein unter seiner neuen Dirigentin Emma Riemer musikalisch würdevoll begleitete.


Nach der „geistigen Nahrung“ stand vielen der Sinn nach ganz weltlicher Nahrung, während viele Helfer noch weitere Biertischgarnituren aufstellten, weil mittlerweile ein richtiger Besucheransturm eingesetzt hatte: Die vielen Spezialitäten, besonders das legendäre Brathähnchen, das Markenzeichen der Gastwirtschaft „Nestbaum“ lockten viele Gäste an, die sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto auf den Weg zum Gartenfest gemacht hatten.


Ein glückliches Händchen hatten die „Macher“ des Festes mit der Auswahl der Musikkapelle. Die Heggelbacher Stadelmusikanten z.B., die nach dem Gottesdienst zum Frühschoppen aufspielten, waren zum Glück nach dem Ausfall am letzten Sonntag auch an diesem Wochenende bereit zu spielen und für Stimmung zu sorgen. Die Jugendkapelle HAITAI, die für die musikalische Nachmittagsunterhaltung zuständig war, sorgten ebenso zu für gute Laune wie die Umland Musikanten, die am Abend noch für Partystimmung sorgten.


Im Schatten der großen Bäume, nahmen die zahlreichen Besucher das Mittagsessen-Angebot an, lange Schlangen hatten sich an den Essens-Ausgaben gebildet.. Das eingespielte Service- Team mit vielen fleißigen Händen versorgte die Besucher aufs Beste. Auch für die Kinder gab es zusätzliche Unterhaltung mit Hüpfburg und mit Kinderschminken. Weil für jeden etwas geboten wird – und das in einer wunderbar familiären Atmosphäre – deswegen ist das Gartenfest beim Nestbaum weit über Treherz und die Angrenzenden Gemeinden hinaus so beliebt.

 

Text und Bilder von Uli Gresser
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