Kisslegg -  James Bond bestellt seinen Martini bekannterweise geschüttelt, aber nicht gerührt. Eine Vielzahl der homöopathisch-spagyrischen Naturheilmittel der Firma PEKANA werden dagegen geschüttelt und gerührt. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr konnten sich Interessierte bei  einer Führung vertieft über den Herstellungsprozess der PEKANA -Naturheilmittel informieren.

 

PEKANA Geschäftsführerin Katharina Beyersdorff begrüßte über 60 Interessierte bei der zwischenzeitlich dritten Führung durch die Produktionsbereiche. Anfang der 80er Jahre wurde die PEKANA Heilmittel GmbH von Ehepaar Beyersdorff gegründet. Dr. Peter Beyersdorff hat die Herstellung spagyrischer Arzneimittel in der PEKANA Spagyrik verfeinert. Bereits 1991 wurde die PEKANA Spagyrik mit ihrer hohen energetischen Qualität in das „Homöopathische Arzneibuch“ aufgenommen.  (zur Pekana Internetseite).

 

Von drei auf über 80 Mitarbeiter

Eine in Bretten bei Heilbronn geführte Apotheke war Ursprung für das Ehepaar Beyersdorff um sich auf den Weg in die Produktion von Naturheilmitteln zu machen. Von drei Mitarbeitern hat sich PEKANA-Naturheilmittel zu einem Unternehmen mit zwischenzeitlich über 80 Mitarbeitern entwickelt. Seit dem Tod von Dr. Peter Beyersdorff im Jahr 2009 wird das Unternehmen von Katharina Beyersdorff alleine weitergeführt, wobei einige der Beschäftigten seit Start im Jahr 1980 nach wie vor mit dabei sind.  

 

Gesundheit ist nicht delegierbar

Der immerwährenden Diskussion um die Wirksamkeit von Naturheilmitteln nimmt Katharina Beyersdorff bei ihrer Begrüßung schnell den Wind aus den Segeln. Egal ob Placebo-Effekt oder wissenschaftlich nicht nachgewiesenen Wirkungen von Naturheilmitteln, für die eigene Gesundheit ist jeder selbst verantwortlich: „Gesundheit ist nicht delegierbar!“

 

Führungen durch Reinraumbereiche

Monika Greber und Bärbl Boneberger, beide schon über 30 Jahre im Betrieb tätig, führten in zwei Gruppen durch die verschiedenen Produktionsbereiche. Hygiene ist oberste Grundlage um qualifiziert zu werden für GMP. Unter GMP Good Manufacturing Practice - „Gute Herstellungspraxis“ - versteht man verschiedene für alle Arzneimittelhersteller gültigen nationalen und internationalen Richtlinien, Gesetze und Verordnungen zur Qualitätssicherung der Herstellungs- und Verpackungsprozesse von Arzneimitteln.

Mit Schutzmantel, Kopf- und Haarschutz und Schuhüberzieher ausgestattet, die Hände desinfiziert, werden die zwei Gruppen durch die Hygieneschleusen in das Innerste der Herstellung geführt. Für jede Maschine und für jedes Gerät wird die Reinigung peinlichst dokumentiert. Dokumentation ist für jeden Produktionsschritt der Naturheilmittel unerlässlich. Unterstützt durch informative Plakate vor und in den verschiedenen Produktionsbereichen werden die einzelnen Schritte von der Pflanze bis zum verkaufsfertigen Produkt ausführlich gezeigt. Die Fertigung in Räumen mit noch höheren Reinraum-Stufen ist ausschließlich über Scheiben von außen einsehbar.

 

Der Geist einer besonderen Unternehmenskultur ist bei allen Mitarbeitern im Hause zu spüren. Wenn zur raschen Verarbeitung von über einer Tonne Gerste Personal benötigt wird, stehen alle Mitarbeiter parat, egal welcher Qualifikation und mit sonst üblichen Aufgaben betraut.

Die Verarbeitung von homöopathischen Arzneimitteln ist in geordnete Prozesse gebunden. So besteht das Prinzip der Potenzierung von homöopathischen Arzneimitteln in der schrittweisen Verdünnung der Urtinktur unter definiertem Schütteln. Bei der PEKANA-Heilmittel Herstellung werden die Pflanzen nach der Veraschung bis zur Lösung der mineralischen Bestandteile nicht nur geschüttelt, sie werden auch gerührt.

PEKANA-Heilmittel: Geschüttelt und gerührt!

 


Bericht und Bilder Wolfgang Weiß

 

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Im Bild PEKANA Geschäftsführerin Katharina Beyersdorff bei der Vorstellung ihres Unternehmens

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