Kißlegg – Am vergangenen Freitag wurde im Schloss Kißlegg eine Ausstellung der besonderen Art eröffnet. „Design in Process Volume 1“ gestattet den Blick hinter die Kulissen von drei hochinteressanten und innovativen Jungunternehmern. Bürgermeister Dieter Krattenmacher dazu: „Zwischen New York und München kann Kißlegg gut mithalten!“ Die Ausstellung wird bis 23. Juli 2017 gezeigt.

 

"Drei Unternehmen in Kißlegg treten gegen den allgemeinen Trend an", so Bürgermeister Krattenmacher bei seiner Eröffnungsrede. "Selbstständigmachen nimmt kontinuierlich ab und viele, vor allem kreative und innovative Unternehmen wandern in die Zentren ab." Das Start-Up „Out for Space“, Paddy Schmitt und die Ofen-Manufaktur Kohler beweisen in Kißlegg das Gegenteil. Die Sympathien für das Engagement und die Begeisterung für die Kißlegger Vorzeigeunternehmen waren bei der freien Rede von Bürgermeister Krattenmacher deutlich herauszuhören.

Für die drei Unternehmen fasste Julian Reuter von „Out for Space“ die Veranstaltung in drei prägnanten Sätzen zusammen: „Es freut uns, wenn Sie sich für die Zukunft interessieren. Wir möchten von Kißlegg aus Einfluss auf die Welt nehmen. Wir wollen Beispiel sein für die Jugend, eigene Ideen zu verwirklichen.“

 

 

Die Unternehmen

Das Design-Startup „out for space“ verarbeitet und veredelt Rattan zu einem vielfach verwendbaren Werkstoff. Die Inhaber und Gesellschafter Julian Reuter, Peter Kraft, Moritz Köhn und Felix Wurster brachten mit ihrer Innovation karuun® 2016 eine internationale Design- und Materialrevolution ins Rollen. Das Startup wurde mit dem German Design Award in Gold (2016) ausgezeichnet und erhielt den Gründerpreis des Landes Baden-Württemberg sowie den Interzum Award „Best of the Best“ (2017). www.outforspace.com

Der Kißlegger Fotograf und Filmemacher Paddy Schmitt hat das ganz „besondere Auge“. Sein Kundenstamm reicht inzwischen von München über das Allgäu bis ins Dreiländereck und weit über die Grenzen Oberschwabens. Mit seinen kreativen (Bewegt-)Bild-Produktionen begeistert er heute zahlreiche Industriebetriebe, Mittelständler, Kommunen, Städte und Verbände. www.paddyschmitt.de

Mit Jakob Nunnenmacher ist nicht nur die Firmennachfolge bei Reinhold Kohler geklärt, zusammen mit Ulrich König werden Kompakt-Grundöfen designt und mit bestem Ofensetzer-Handwerk beim Kunden angeschlossen. Das gelungene schlicht-elegante Design der Öfen spricht dabei für sich. Das Team rund um den Kißlegger Jakob Nunnenmacher steht für eine neue Generation an Ofenbauern. www.die-ofen-manufaktur.de

 

 

Neue Wege aus der Provinz heraus

Die Einschaltquoten bei Gründershows wie „In der Höhle der Löwen“ belegen das Interesse am Tun von Menschen und Firmen, die gegen das allgemeine Sicherheits- und Wohlfühldenken agieren. Das Interesse an der Ausstellung der drei Kißlegger Firmen war riesig, die Eröffnung der Ausstellung war bestens besucht.

Sabine Weisel, Reise- und Livestylebloggerin und in der Gemeinde Kißlegg für das Resort Wirtschaft- und Tourismusförderung zuständig, ist die kreative und innovative Kraft in der Kommune und entwickelte zusammen mit den beteiligten Firmen diese erste Ausstellung „Design in Process“. Ihr ist die Symbiose aus historischem Ambiente im Kißlegger Schloss und zukunftsträchtigen Unternehmen zu verdanken. Ihre Fürsprache bei Bürgermeister Krattenmacher konnte und wollte dieser nicht ablehnen: „Die jungen Kißlegger Firmen und Künstler gehören in das Schloss!“ Dass über diese Unternehmen gerade dann gesprochen wird, wenn dies am nötigsten erscheint, eben in der Gründungsphase, liegt Sabine Weisel besonders am Herzen.

Der Titel „Volume 1“ ist von Sabine Weisel in weiser Voraussicht gewählt. Den Erfolg ahnend sind weitere solcher Veranstaltungen im Schloss zu erwarten.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung vom Kißlegger Gitarren-Grandseigneur Hans Kohler zusammen mit den zwei Schülern Raphael Rothenhäusler und Matthias Maucher. Ein leckeres Buffet und erfrischende und prickelnde Getränke ließen die Eröffnung zu einem gelungenen Abend werden.

 

 

Design in Process
Kißlegger Jungdesigner und Gründer stellen aus

Ein entspannter Sommerabend in netter Gesellschaft:
Unter dem Titel Showroom by Night präsentiert sich die Ausstellung am Freitagabend, den 14. Juli ab 18 Uhr der Öffentlichkeit. BBQ-Spezialitäten vom Kißlegger Metzgermeister Philipp Sontag und erfrischende Getränke von Classico Wein & mehr sorgen für das kulinarische Wohl der Besucher und Gäste. Alle beteiligten Designer und Gründer werden anwesend sein und freuen sich auf gute Gespräche und angeregte Diskussionen.

Ausstellung trifft auf echtes Leben:
An den beiden Tagen der offenen Werkstätten (out for space: Samstag, 15. Juli, Jägerstraße 23 / Ofenmanufaktur Kohler: Samstag, 22. Juli, Immenrieder Straße 4) erhalten Interessierte Einblicke in die beiden Kißlegger Unternehmen. Von jeweils 10 bis 17 Uhr sind die Türen für Besucher geöffnet.

Exklusiv für Schüler und Studenten bieten die beteiligten Designer und Gründer Führungen mit anschließenden Werkstattgesprächen an. Die Teilnehmer erhalten persönliche Einblicke in das Gründerleben und den Lebenstraum Selbstständigkeit, erfahren mehr über die Chancen und Herausforderungen von Gründungen abseits der großen Startup-Cities und bekommen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen eines regionalen Startups. Termine sind im gesamten Ausstellungszeitraum, vom 23. Juni bis 23. Juli 2017, nach individueller Absprache möglich. Ein Kontakt kann gerne über die Kißlegger Wirtschaftsförderin Sabine Weisel, Tel. 07563/936 119 hergestellt werden.

 

Text und Bilder von Wolfgang Weiß

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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