20150630 ESS Felssturz Isny

Eschachthal/Isny – Nach einem massiven Felsabsturz mit ca. 2000 Tonnen Gestein (Konglomerat-Nagelfluh) wurde das Technische Hilfswerk Ortsverband Weingarten vom Landesamt für Geologie und Bergbau zur laserüberwachten Absicherung der Einsatzstelle während der Notarbeiten gerufen. In einem ersten Schritt wurde mittels eines Baggers das Bachbett befreit. (Bild THW - bei der Erkundung der Schadensstelle.)

 

Zur Absicherung des Baggerfahrers wurde in ca. 80m Entfernung zwei Einsatzstellensicherungssysteme (ESS) in Position gebracht um kleinste Bewegungen der obenliegenden Felsstruktur während der Baggerarbeiten zu registrieren.

Aufgrund der Komplexität der Lage kamen drei Messverfahren der Überwachung zum Einsatz. Das flächige scannen und dreidimensionale Auswerten der Deformationen, sowie das punktgenaue Überwachen und aufzeichnen noralgischer Punkte. Außerdem das exakte vermessen mittels Messprismen.

Das THW Weingarten ist derzeit einziger Standort des sogenannten Einsatzstellensicherungssystem (kurz ESS) in Baden-Württemberg, aus diesem Grund wurde ein zweites und kompatibles System aus dem THW Landau (Rheinland-Pfalz) hinzugezogen.

Das THW Weingarten, welches immer donnerstags zwischen 19 Uhr und 22 Uhr seinen Dienstabend hat und aus ehrenamtlichen Einsatzkräften besteht, ist offen für neue Interessenten und immer bestrebt das vorhandene Team zu erweitern.

 

Bericht und Bilder Technisches Hilfswerk Weingarten
Zugführer Philipp  Eisele

 

20150630 ESS Felssturz Isny

Helfer beim Anbringen der Messprismen

 

 

20150630 ESS Felssturz Isny

Bagger legt Flußbett der Eschach frei

 

 

20150630 ESS Felssturz Isny

Lagebesprechung und Messdatenanalyse

 

 

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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