polizei 578x235Kisslegg - Wegen Urkundenfälschung ermittelt die Polizei gegen einen 30-jährigen Inder, der in der Nacht zum heutigen Mittwoch, gegen 00.10 Uhr von Beamten des Verkehrskommissariats in einem Fernbus an der Anschlussstelle der A 96 kontrolliert wurde.

 

Der Mann, der sich auf der Fahrt von Frankfurt nach Rom befand, händigte den Polizisten einen rumänischen Aufenthaltstitel aus, der sich als Totalfälschung herausstellte. Wie die anschließenden Ermittlungen ergaben, hält sich der 30-Jährige seit
August vergangenen Jahres in Deutschland auf, wo er Asyl beantragt und seit April 2017 eine deutsche Duldung hat. Der Mann wollte den Beamten, die ihn anwiesen, Deutschland nicht zu verlassen, nicht sagen, was er in Italien vorhatte.

 

Einem anderen Fahrgast wirft die Polizei Sozialleistungsbetrug vor. Der 31-jährige Somalier hatte sich mit gültigem italienischen Flüchtlingspass und italienischer Aufenthaltserlaubnis, gültig bis Juli 2020, ausgewiesen. Wie die Recherchen der Beamten ergaben, hatte der Tatverdächtige bereits im März 2013 Asyl in Deutschland beantragt. Nachdem er zwei Jahre später auch in Italien einen Asylantrag gestellt hatte, kehrte er im Herbst 2016 nach Deutschland zurück, wo ihm im Main-Kinzig-Kreis zuletzt eine
Aufenthaltsgestattung bis Anfang März dieses Jahres ausgestellt worden war. Weitergehenden Ermittlungen zufolge hatte der 31-Jährige in den vergangenen acht Jahren in Schweden, Finnland, Norwegen, Deutschland und Italien Asyl beantragt.

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