Bad Waldsee/Kißlegg (Leserbrief) - Wer am 12.02. um 12:09 mit der Bahn von Bad Waldsee zum Landschaftstreffen des VSAN nach Kißlegg wollte, konnte die Mobilmachung der Bahn live erleben, denn viele der wartenden Fahrgäste durften sich um anderweitige Mobilität kümmern.

 

Mehrfach druckte die Schwäbische Zeitung wie auch die veranstaltende Narrenzunft Fahrtzeiten ab, die bewarben, dass man sogar mit Sonderzügen zu dem Narrentreffen fahren könne. Tatsächlich trafen sich kurz nach 12:00 gut 100 Personen am Bad Waldseer Bahnhof ein, welche mit dem Zug nach Kißlegg fahren wollten.

Die Bahn zog (fast) alle Register ihres Könnens: Ein einzeln fahrender, bereits voll besetzter Schienenbus kam aus Aulendorf kommend pünktlich in Bad Waldsee an. Einige der Wartenden konnten sich noch einen Stehplatz ergattern - Vielen blieb jedoch der Zugang in den Zug verwehrt, an dem zur Sicherheit? nur die vordere Tür zu öffnen war.... Was mögen sich die Dutzenden in Wolfegg wartenden Fahrgäste gedacht haben, als ein brechend voller Wagon vorfuhr - sich aber keine Zugtür öffnete?

 

Liebe DB samt BODO: Euch ist wieder einmal ein ganz großer Wurf gelungen, denn es ist nicht zum ersten Mal, dass VIELE Fahrgäste draußen bleiben mussten, wenn es galt, zum Kißlegger Umzug hin- oder von ihm heimzukommen. Es ist bei DB wohl ein Ding der Unmöglichkeit, an Festen, die bereits Jahre zuvor geplant wurden, mehrere Wagen gekoppelt fahren zu lassen. Dazu kommt, dass die DB ihre Fahrdienstleiter mit den verärgerten Kunden alleine gelassen hat! Wie groß wäre erst das Chaos geworden, wenn nicht Narrenzünfte wie Bad Waldsee, Aulendorf, Bad Saulgau, Riedlingen, Weingarten..... ihre Maskenträger und Musiker nicht per Charterbus zu dem Treffen gefahren hätte?

Herzlichen Glückwunsch - Musterländle Baden-Württemberg!
 

Josef Zell
Haisterkirch

 

Ihr Leserbrief zu diesem Thema

 

 

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