landtag baden wuerttemberg 200Kreis Ravensburg - Landtagsabgeordnete Petra Krebs (GRÜNE) und Raimund Haser (CDU) freuen sich: „Landesregierung stärkt weiter gezielt den Ländlichen Raum - Wahlkreis Wangen-Illertal erhält über 1,9 Millionen Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)“. Folgende Gemeinden befinden sich in unter anderem auf der Liste: Aichstetten (55.020 €), Bad Wurzach  (70.000 €), Leutkirch (460.485 €) und Vogt (125.000 €). Die Fördersumme dieser Gemeinden beläuft sich damit auf 710.505 Euro. 

 

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (kurz ELR) stärkt gezielt die ländlichen Regionen in Baden-Württemberg. 442 Gemeinden wurden in diesem Jahr landesweit ausgewählt. Darunter auch 26 Projekte aus dem Wahlkreis Wangen-Illertal, unter anderem Kinderbetreuungseinrichtungen, Unter-nehmen und Projekte im Bereich Wohnen. Folgende Gemeinden befinden sich in diesem Jahr auf der Liste: Kichberg an der Iller (500.000 €), Aichstetten (55.020 €), Amtzell (250.000€), Argenbühl (470.450€), Bad Wurzach (70.000 €), Leutkirch (460.485 €) und Vogt (125.000 €). Die Fördersumme im Wahlkreis beläuft sich damit auf 1.930.955 Euro.

 

„Der Ländliche Raum liegt uns am Herzen. Wir wissen, dass er große Herausforderungen zu bewältigen hat“, erklären die Abgeordneten Petra Krebs (GRÜNE) und Raimund Haser (CDU). Deshalb hat die grün—schwarze Landesregierung das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) noch einmal um acht Millionen Euro aufgestockt. Mit der Rekordsumme von mehr als 75 Millionen Euro fördert das Land schwerpunktmäßig Innenentwicklung und Wohnraum – erstmals mit einem Extra-Förderzuschlag, wenn fürs Bauen Holz verwendet wird.

 

Damit sollen Projekte zur Aktivierung leerstehender Gebäude, zur Schaffung zeitgemäßer Wohnverhältnisse und attraktiver Ortskerne unterstützt werden. Die Gemeinden werden dabei unterstützt, die notwendige Weichenstellungen vornehmen zu können und so die Attraktivität des ländlichen Raums zu steigern. Rund die Hälfte der Mittel 2019 wird für die Innenentwicklung der Kommunen und das Schaffen von Wohnraum verausgabt. „Innen vor außen: So dämmen wir den Flächenverbrauch ein und stärken die Ortskerne“, berichten Krebs und Haser weiter.

 

Ein wichtiger Aspekt des ELR sind aber auch die Investitionszuschüsse für kommunale Projekte und Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit unserer mittelständischer Unternehmen. „Wenn die Menschen das Leben in den Ortskernen weiterhin attraktiv finden, weil wir Brachen wiederbeleben, brauchen wir weniger Fläche für neue Baugebiete am Ortsrand. Und wenn wir Kommunen und Unternehmen bei Vorhaben unterstützen, die für sie selbst zu teuer sind, leisten wir einen großen Beitrag für die Attraktivität auf dem Land“, sagen die beiden Allgäuer Abgeordneten im Stuttgarter Parlament.

 

 

Hintergrund Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

Das ELR ist das zentrale Investitionsförderprogramm des Landes für den Ländlichen Raum. Ergänzend zu anderen Förderprogrammen und -kulissen im Ländlichen Raum wie Leader, Plenum, den zwei Biosphärengebieten und den sieben Naturparken gibt es Impulse, die Ländliche Regionen attraktiver machen.

Die Auswahl der Orte und der Projekte erfolgte in einem Wettbewerb der besten Ideen, basierend auf den Entwicklungskonzepten der Gemeinden. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucher-schutz trifft jährlich die Programmentscheidung. Bis zur Aufnahme der Orte und Projekte in die Programmentscheidung wird auch die strukturverbessernde Wirkung der Projekte beurteilt. Je größer die strukturellen Mängel der Gemeinden, je schlüssiger und realistischer das Entwicklungskonzept und die geplanten strukturverbessernden Maßnahmen sind, desto größer ist die Chance zur Aufnahme in das ELR-Programm.

 Mit dem ELR als zentralem und flexiblem Förderinstrument für den Ländlichen Raum unterstützt das Land die nachhaltige strukturelle Verbesserung in ländlich geprägten Gemeinden. Ziel ist es, den Ländlichen Raum als zeitgemäßen und attraktiven Wohn-, Lebens- und Arbeitsort zu erhalten, die ökologische und soziale Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen, den demografischen Veränderungsprozess zu gestalten, die dezentrale Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur des Landes zu erhalten sowie der Abwanderung in die Städte entgegenzuwirken.

 

 

Gemeinsame Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten
Petra Krebs (Grüne) und Raimund Haser (CDU)

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