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Bad Wurzach/ Bad Buchau - Für die 22. Arbeitsphase hat das „Blasorchester Südwind“ einen jungen deutschen Dirigenten eingeladen: Markus Hein ist als freischaffender Dirigent sowohl in der symphonischen Blasmusik als auch im Bereich Oper und Sinfonieorchester tätig.

 

Das Konzert wird zweimal aufgeführt:

Am Samstag, den 07.03.2020 um 19.00 Uhr im Kurzentrum, Bad Buchau und

am Sonntag, den 08.03.2020 um 17.00 Uhr im Kursaal, Bad Wurzach

 

Das oberschwäbische Projektorchester „Blasorchester Südwind“ wurde 1998 um einen musikalischen Freundeskreis im Landkreis Biberach/Riss gegründet und führt jährlich eine Arbeitsphase mit international renommierten Dirigenten und/oder Komponisten durch.

2020 mit dabei sind auch die Bad Wurzacher Musiker Anja Vincon und Roland Merk (Klarinette), die Wurzacher Musikschullehrer Matthias Hänle (Horn) und Michael Porter (Schlagzeug) sowie 2 junge Talente aus dem Musikverein Arnach: Freia Völkel am Kontrabass und Magnus Räth an der Tuba.

 

Eröffnet wird das Konzertprogramm mit einem musikalischen Gassenhauer George Gershwins, der Ouvertüre zur Operette „Candide“. Daran schließt sich die dreiteilige Suite „Rites“ (dt.: Rituale) an, in der Jean Absil 1952 das Erwachen der Natur, Panik säende Geister und eine Hommage an das Sonnenlicht musikalisch beschreibt. In der 2. Sinfonie thematisiert der amerikanische Komponist Frank Ticheli (*1958) seine Eindrücke und Beobachtungen zum Licht in seinen vielfältigen Formen, wobei er im letzten Satz den Choral „Wer Gott vertraut, hat wohl gebaut“ von J.S. Bach als eine Art spirituellen Anker eingebettet hat.

 

Mit der „Lincolnshire Posy“ (dt.: „Ein Blumensträußchen aus Lincolnshire“) schuf Percy Aldrige Grainger eines der bedeutendsten Werke der Blasorchesterliteratur. Das Werk besteht aus 6 Sätzen, die jeweils auf einem englischen Volkslied basieren, welche Grainger bei einer Reise nach Lincolnshire in den Jahren 1905 und 1906 mit seinem Edison-Phonographen festhielt und 30 Jahre später daraus sein „Blumensträußchen“ mit Liedern von Seemännern, Farmern und Geizkragen, Wilderern, Matrosen und Kriegshelden komponierte.

 

In seinen „Armenischen Tänzen“ hat Alfred Reed Anfang des 20. Jahrhunderts armenische Volksmusik, ursprünglich für Chor oder Sologesang mit Klavier komponiert, in die Welt des sinfonischen Blasorchesters transportiert.

 

2019 war Markus Hein musikalischer Leiter einer Neuproduktion der Jungen Oper an der Staatsoper Stuttgart und stand für eine Studioaufnahme am Pult der Münchner Symphoniker. An den Musikhochschulen in München und Würzburg absolvierte Hein unter anderem die Studiengänge Orchesterleitung, Musiktehorie und Gehörbildung – jeweils mit Auszeichnung – und war Stipendiat des Deutschlandstipendiums der Fanny Carlita Stiftung und der Mark Lothar Stiftung.

 

Aktuell leitet Markus Hein das symphonische Blasorchester „Projektorchester Würzburg“, sowie das „Collegium Muwicum“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er unterrichtet Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Theater München sowie Musiktheorie und Gehörbildung beim Tonkünstlerverband Bayern, ist in der Bildregie für Musikproduktionen für die Staatsoper München sowie für BR, NDR und ARTE tätig. 2017 schnitt er als bester Deutscher bei der International Conductors Competition for Central Europe im Rahmen des World Music Contest ab. 2018 war er Finalist beim internationalen Dirigentenwettbewerb des Nordbayerischen Musikbundes und der Hochschule für Musik Würzburg.

 

Die Pausenbewirtung im Kursaal Bad Wurzach übernimmt das Team vom Restaurant T4, Truschwende.

 

Eintritt: 16,00 Euro, ermäßigt 12,00 Euro.

Weitere Informationen: www.bo-suedwind.de

 

Bericht: Blasorchester Südwind

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