01silvesterkonzert

Bad Wurzach - Auch in diesem Jahr trafen bei ihrem traditionellen Silvesterkonzert zum Jahreswechsel in der Stadtpfarrkirche St. Verena  Bad Wurzach  die beiden Trompeter Martin Schad und Hermann Ulmschneider gemeinsam mit Robert Häusle an der Orgel, den Nerv des Publikums und wurden mit stehenden Ovationen ins neue Jahr verabschiedet. Bild: Herrmann Ulmschneider, Martin Schad und Robert Häusle (v.l.) begeisterten auch in diesem Jahr bei ihrem Silvesterkonzert das Publikum.

 

Hermann Ulmschneider studierte am Landeskonservatorium in Feldkirch Trompete und schloss sein Studium mit dem Diplommusiklehrerprüfung ab. Er unterrichtet an den Musikschulen in Lindau und Bad Wurzach. Er leitet mehrere Bläserensembles und ist im In- und Ausland als Solotrompeter aktiv.

 

Martin Schad studierte am Richard Strauss Konservatorium in München und schloss dort sein Studium als Dipl. Musikpädagoge ab. Mit einem zusätzlichen  Abschluss erreichte er die staatliche Musik- und Orchesterreife. Er unterrichtet an den Musikschulen in Memmingen und Bad Wurzach. und gibt seine Kenntnisse und Erfahrungen als Dozent für Blasmethodik weiter und ist als Juror bei Wettbewerben tätig. Er spielt in verschiedenen klassischen Orchestern, wie den Münchner Symphonikern, ist wie Ulmschneider Mitglied bei den akademischen Schlossbläsern und konzertiert als Solist.

 

Robert Häusle erhielt seine musikalische Grundausbildung im Salvatorkolleg Bad Wurzach, das er viele Jahre auch als Rektor leitete. Er studierte an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart mit den Schwerpunkten Orgel, Cembalo, Klavier und Gesang. Zusätzlich zu seinem Hauptberuf als Rektor des Gymnasiums Bad Waldsee betreibt er auch eine rege Konzerttätigkeit.

 

Die drei Musiker spielen bei ihren Silvesterkonzerten vor allem berühmte Werke der Barockmusik. Mit dem „Einzug der Königin Saba“ aus der Oper Salomon von Georg Friedrich Händel eröffneten sie auch ihr diesjähriges Silvesterkonzert sehr festlich. Mit Auszügen aus der Wassermusik  – u.a. Ouvertüre (Allegro), Lentement, Bourée oder den Menuetten I und II, beendeten die drei auch mit Händel ihr offizielles Konzertprogramm.

 

Mit dem Concerto in D-Dur des deutschen Barockkomponisten Georg Philipp Telemann und der brachten die drei Musiker das Publikum in der Kirche zum Staunen. Es war einfach Musik zum sich Zurücklehnen und Genießen.

Spielten die drei die meiste Zeit von der Orgelempore herunter, also im Rücken der Zuhörer, war dies bei der Sonata in D-Dur (Grave - Allegro - Adagio und Allegro) des nur 30 Jahre alt gewordenen italienischen Barockkomponisten Petronio Franceschini (1650 - 1680) anders, hier konzertierten die drei Musiker vom Chorraum aus, sozusagen von Angesicht zu Angesicht zum Publikum.

Insbesondere bei der  Eigenkomposition von Hermann Ulmschneider und Martin Schad, der „Silvesterfanfare“ boten die beiden Trompeter einen gewissen Showeffekt an: Von links und von rechts des Altarraumes traten die beiden Trompeter in Dialog.

 

Robert Häusle zeigte bei beim 2. Satz, die Pastorale ( Andante) und 3. Satz, Finale (Allegro Assai) der Sonate II in D-Moll des französischen Organisten und Komponisten großer Orgelliteratur – Felix Alexandre Guilmant als Solist mit fein nuanciertem Spiel sein enormes Können, aber auch das Potential der Kirchenorgel von St. Verena.

 

Mit Händels weltberühmter Wassermusik beendeten die drei Musiker das Konzertprogramm, doch die langanhaltenden, begeisterten Ovationen bewogen sie, noch eine Zugabe  an dieses sehr gelungene Konzert zum Jahreswechsel anzuhängen.

 

 Bericht und Bilder: Ulrich Gresser

 

 

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