wappen baden wuerttembergRavensburg - Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit der Planung der Ortsumgehung Ravensburg (Molldiete-Tunnel) im Zuge der B 32 begonnen. „Die B 32 dient als Verbindung zur A 96 bei Wangen und stellt eine wichtige überregionale Verbindung zwischen dem Schussental und dem württembergischen Allgäu dar. Derzeit verläuft sie noch mitten durch die Ravensburger Innenstadt. Die Ortsumgehung wird für eine erhebliche Reduzierung des Durchgangsverkehrs sorgen und somit zu einer deutlichen Entlastung der Bürger von Lärm, Schmutz und Luftschadstoffen beitragen. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit diesem Projekt nun begonnen haben,“ so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

 

Zur Entlastung der Kernstadt soll eine neue Straßenverbindung zwischen den Hauptachsen B 33 / B 30 im Westen und Süden von Ravensburg und der B 32 im Stadtteil Knollengraben geschaffen werden. Das Regierungspräsidium plant bereits die B 30 zwischen Friedrichshafen und Ravensburg und die B 31 zwischen Meersburg und Immenstaad. Weitere Projekte in der Region Bodensee-Oberschwaben befinden sich derzeit im Bau oder wurden jüngst für den Verkehr freigegeben. Mit der Ortsumgehung Ravensburg wird eine weitere wichtige Lücke im Verbindungsnetz des nördlichen Bodenseeraums geschlossen.

Die bisherigen Planungen aus den 1990er Jahren sehen vor, den Höhenzug Molldiete zwischen dem Knoten B 33 / B 30 südwestlich der Kernstadt und der B 32 bei Knollengraben in einem rund zwei Kilometer langen Tunnel zu unterqueren. Da sich seitdem jedoch die rechtlichen und fachlichen Vorgaben vielfach geändert haben, müssen alle Gutachten und Unterlagen nach einer ausführlichen Grundlagenermittlung erneuert und plausibilisiert werden.

Das Planungsteam des Regierungspräsidiums wird hierzu die Vergabe der wichtigsten Planungsbeiträge vorbereiten. Dazu zählen u.a. die umweltfachliche Raumanalyse und die Verkehrsuntersuchung, in der alle relevanten Verkehrsströme sowie Quell- und Zielverbindungen analysiert werden. Das Ergebnis dieser Verkehrsuntersuchung ist die Grundlage für alle weiteren notwendigen Planungsschritte, wie beispielsweise für die Ausarbeitung der Varianten, die Lärm- und Schadstoffgutachten und die Umweltverträglichkeitsuntersuchung.

Mit der Stadt Ravensburg als wichtigstem Projektpartner wird in Kürze ein Startgespräch stattfinden, um die ersten Planungsschritte abzustimmen.

Dem Regierungspräsidium Tübingen ist es wichtig, den komplexen Planungsprozess transparent und nachvollziehbar zu gestalten. Daher soll die Öffentlichkeit regelmäßig in Pressemitteilungen über den Planungsfortgang informiert werden. Zudem sind auch öffentliche Informationsveranstaltungen fest eingeplant.

Kontinuierliche Informationen zur Planung sind auf unserer Website zu finden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B32-Ravensburg/Seiten/default.aspx.

 

Pressemitteilung Regierungspräsidium Tübingen

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