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Ziegelbach - Es gab beim 21. A-Capella Abend des Kirchenchores Ziegelbach wie in jedem Jahr wieder ein buntes Programm, bei dem musikalisch für jeden Geschmack etwas dabei war. Dennoch ragte eine Gruppe besonders hervor, die nach eigenen Angaben vorher noch nie zusammen gesungen hatte. Im Bild: Die Sensation des Abends, der „Vieragesang“ aus Ziegelbach.

 

 

Der Leiter des Kirchenchores, Günther Musch und die neue Vorständin Tine Wespel, welche die Begrüßung der fachkundigen Gäste übernahm, konnten sich wieder über einen vollen Dorfstadel freuen. Klara Lott übernahm wie immer die Moderation des Abends, der ansonsten einige Besonderheiten mit sich brachte.

 

Eröffnet wurde auch die 21. Ausgabe des A-Capella Abends von den Damen des Kirchenchores, die mit Only time und Auszügen aus Sister Act einen stimmungsvollen und gelungenen Einstieg in den Abend boten. Die Klassikfans wurden von den „Alten Hasen“ von Charrmant (Nomen est Omen!) mit „Frisch gesungen“ und Schubert´s „Die Nachtigall“ im ersten Teil und „Ach Du klarblauer Himmel und „Der Gondelfahrer“ im zweiten Teil hervorragend bedient.

 

Keinen zweiten Teil gab es für die „Soul Sisters“, die Geschwister Angele aus Starkenhofen, die mit der deutschen Version von „The Rose“ , dem Kelly-Family Hit „Angel“ und Leonhard Cohen´s „Hallelujah“ das Publikum zu begeistern wußte. Denn wie Klara Lott bereits vor deren Auftritt ankündigte, waren sie in Zeitdruck und mussten „ausnahmsweise“ alle Stücke gleich bei ihrem ersten Auftritt singen.

 

Der Gesangverein Ingerkingen besang seine Liebe zum Gesang „Lieder sind mein Sonnenlicht“, aber auch die wehmütige Liebe von Hubert von Goisern in „Weit, weit, weg“. Ob es sich bei ihrem Lied „Probiers mal mit ´nem Bass“ um einen platonischen Hinweis oder einen rein musikalischen Tipp handelte, blieb der Interpretation jedes Einzelnen überlassen.

 

Volksmusik in Reinkultur boten „Rosl & Gitte“, das Alberser Gesangsduo, das schon viele gemeinsame Auftritte hingelegt hat. Dass die auch als Jodler-Rosl bekannte Rosl Grösser bei ihrem Lied „Allweil Hitza“ , einer Beschreibung von Gemütszuständen einer Frau nach den Wechseljahren, von der heiteren Stimmung im Publikum derartig mitgerissen wurde, dass sie selbst lachen musste und ihren Vortrag erst im zweiten Anlauf vollenden konnte, das dürfte ihr in ihrer langen Laufbahn auch noch nicht allzu oft passiert sein...

 

 

Mit „Zieg-, Zieg-, Zieg-, Zieg-, Ziegelbach“ (Original: Barbara Ann) eroberten die Nachwuchssängerinnen und -Sänger des „Vieragesang“ nicht nur die Bühne, sondern im Flug auch die Herzen der Zuhörer und Mitsänger. Nach dem mitreissenden Gospel „Let my light shine bright“ stand denn endgültig fest , ein neuer Stern ist am A-Capella Abendhimmel aufgegangen. Stefanie und Franziska Scherb, Antony Hierlemann und Johannes Sonntag begeisterten mit „Caravan of love“ und „Seite an Seite“ in ihrem zweiten Teil das Publikum derart dass sie mit stehenden Ovationen verabschiedet wurden, bei denen es auch Pfarrer Paul Notz nicht mehr auf seinem Stuhl hielt.

 

Da hatten die „Profis“, das Ziegelbacher Quartett, die bei jedem A-Capella Abend mit ihrer schwäbischen Musik-Comedy für Stimmung und gute Laune sorgen, es natürlich leicht. Mit dem Bad Wurzach-Lied eröffneten die selbsternannten Markenbotschafter für Bad Wurzach ihren ersten Teil. Textauszug : „Gottesberg viel Barock und das Schloss, Moor Extrem, Blutfreitag hoch zu Ross...“ mit dem Alleinstellungsmerkmal „Überall findest du viel Natur, frische Luft – doch plötzlich – Gülle pur. Frische Wäsche grad aufgehängt und alles stinkt wie Bock, ja das nennt sich bei uns dann Barock!“ und schließlich wird Bad Wurzach dann im Schlussrefrain bei Ziegelbach verortet.

 

Vollkommen in Ungarn – musikalisch gesehen – war der gemischte Chor des gastgebenden Kirchenchores Ziegelbach unterwegs, mit dem das Programm in den zweiten Teil startete. Bei Brahms „Ungarischer Tanz No. 5“ und „Julitschka aus Budapest“ zeigte er eine temperavolle und gelungene Vorstellung. Gelungen waren nach der Pause auch die Auftritte der weiteren mitwirkenden Gruppen (siehe oben), mit dem überragenden Vieragesang bis hin zum zweiten Auftritt des Ziegelbacher Quartetts, das bei ihrem Fahrradlied prima nachwiesen, dass der „Bad Wurzach-Dachmarken-Fahrradsattelregenschutz“ auch prima als Kopfbedeckung verwendet werden kann...

 

Bericht und Bilder Uli Gresser

 

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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