Winterdienst2Bad Wurzach - Bislang sind Dank des guten Herbstwetters Einsätze noch ausgeblieben. Mit insgesamt achtzehn Fahrzeugen, knapp dreißig Fahrern und Helfern sowie gut gefüllten Streugutlagern ist die Stadt für einen möglichen Wintereinbruch aber gut vorbereitet.

 

 

 

„Frau Holle kann in Bad Wurzach vorbeikommen" berichtet Bauhofsleiter Karl Mayer. „Alle Mitarbeiter und unsere Subunternehmer mit ihren Fahrzeugen sind seit einigen Wochen einsatzbereit." Der Winterdienst im Stadtgebiet werde mit einem LKW und zwei Kleinfahrzeugen des Baubetriebshofs sowie einem Schlepper eines Subunternehmers bewältigt. Dazu würden noch zwei Gruppen Handräumdienst mit je zwei Mitarbeitern kommen. Und auch in den Ortschaften sei man mit einem eigenen Fahrzeug und 13 Fahrzeugen von Subunternehmern gut aufgestellt.

„Während der Winterzeit haben unsere Mitarbeiter abwechselnd Weckdienst und beginnen ab 3 Uhr morgens mit der Kontrolle ausgewählter Strecken. Je nach Situation werden dann die Fahrer alarmiert und nehmen ihren Dienst rechtzeitig vor Beginn des einsetzenden Berufsverkehrs auf", erläutert Mayer die Herausforderungen weiter.

In den vergangenen Jahren seien durchschnittlich 70 bis 90 Einsätze pro Winter zu bewältigen gewesen, das vergangene milde Jahr mit 30 Einsätzen sei hier eher eine Ausnahme gewesen. Im Normalfall kommen pro Wintersaison ungefähr 700 Tonnen Split und 170 Tonnen Streusalz zum Einsatz, wobei darauf geachtet werde, so wenig Salz wie möglich auf die Straße zu bringen.

Wie jedes Jahr sei es ein großes Anliegen der Winterdienstfahrer, dass Autofahrer ihre Fahrzeuge während des Winters ordentlich parken und in Betracht ziehen, dass möglicherweise am nächsten Morgen geräumt werden muss. Auch die roten Schneepfähle entlang verschiedener Nebenstrecken hätten ihre Berechtigung, da sich die Fahrer ansonsten bei geschlossener Schneedecke praktisch nicht orientieren könnten.

Ziel des Räumdienstes sei immer, bereits bis zum Einsetzen des morgendlichen Berufsverkehrs für ordendliche Fahrverhältnisse zu sorgen, so Mayer. „Wir bitten aber um Verständnis, dass wir bei starken und anhaltenden Schneefällen nicht überall sofort im Einsatz sein können. Hier haben zunächst Straßenabschnitte Priorität, die besonders verkehrswichtig und gefährlich sind".

Bürgermeister Bürkle zeigt sich froh über die Leistungen des Bauhofs und aller Helfer. „Mit den zusätzlichen Bereitschaftszeiten und Einsätzen insbesondere in schneereichen Wintern müssen Fahrer und Helfer häufig an Ihre Leistungsgrenzen gehen. Wir dürfen sehr dankbar sein, dass wir hier ein so engagiertes Team im Winterdienst haben!"

Abschließend appelliert Bauhofsleiter Mayer an die Mithilfe der Bürgerschaft und erinnert nochmals an die Räum- und Streupflicht von Anliegern an Gehwegen und freien öffentlichen Flächen. „Am Winterdienst in der Stadt sollten sich alle beteiligen, damit wir sichere Wege haben und alle Bürger von geräumten Straßen und Gehwegen profitieren können."

 

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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