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Bad Wurzach - Die Firma Attestor Forensic GmbH ist die erste Firma, die im Bauabschnitt V des Gewerbepark West baut. In dem Bauabschnitt, für dessen Erschliessung die Stadt rund 1 Million Euro ausgegeben hat, können sich je nach Firmengrösse 5-10 Firmen ansiedeln. Mit einem Ersten Spatenstich und einer kleinen Feier wurde der Baubeginn gebührend gefeiert. Bild: v.l.n.r. Uwe Mokrani (Geschäftsführender Gesellschafter Fa. Mokrani Systembau), Bürgermeister Roland Bürkle, Norbert Jaufmann (Geschäftsführender Gesellschafter), Volker Müller (Technischer Leiter und Mitgesellschafter), Conni Bodenmüller (Kaufmännische Leiterin und Mitgesellschafterin), Jürgen Frener (Kreditberater Leutkircher Bank), Stefan Moll (Geschäftsstellenleiter Bad Wurzacher Bank) und Guntram Grabherr (Kämmerer Stadt Bad Wurzach) beim ersten Spatenstich.

Die Firma Attestor ist einer der weltweit führenden Hersteller von Ausrüstung für Kriminaltechnik, die im Jahre 2007 durch einen Management Buyout aus einer im Jahre 2000 in Bad Wurzach gegründeteten Tochtergesellschaft der englischen Foster & Freeman Ltd entstanden ist. Attestor Forensics ist vollkommen unabhängig vom ehemaligen Mutterhaus, aber dennoch nach wie vor in vier Ländern Europas  der exklusive Vertriebs und Servicepartner von Foster & Freeman. Seit 2008 produziert und entwickelt die Firma auch eigene Produkte – ausschliesslich für die Anwendung in der Kriminaltechnik– mit denen die Firma in den letzten Jahren die stärksten Wachstumsraten erzielte. Bereits 2010 musste in eine Halle in einem Teilort Bad Wurzachs die Produktion ausgelagert werden. Mit dem Neubau werden Verwaltung, Entwicklung (560qm) und Fertigungshalle (900qm) wieder an einem Standort vereint.

Bürgermeister Bürkle freute sich bei der Feierstunde, dass die Firma, die bereits seit Anfang 2012 ein Gewerbegrundstück suchte, sich für einen Neubau in Bad Wurzach entschieden habe. Die Firma sei in Bad Wurzach gross geworden, (2000: 3 Mitarbeiter), derzeit 13 Mitarbeiter. Besonders aber wünschte er (nicht ganz uneigennützig), dass sich die Hoffnungen und Wünsche des Unternehmens auf sprudelnde Gewinne erfüllen mögen...

Geschäftsführer Norbert Jaufmann bekannte sich gemeinsam mit seinen Mitgesellschaftern zum Standort Bad Wurzach, auch wenn das Projekt Neubau insbesondere wegen der Förderanträge aus dem ELR-Programm des Landes nicht nur ihn manch schlaflose Nächte gekostet hatte. Sein besonderer Dank galt Kämmerer Grabherr mit dessen Unterstützung die Antragsstellung für die Fördermittel parallell zur Erschliessung des Bauabschnitt V erfolgen konnte, sodass  jetzt unmittelbar nach Abschluss der Erschliessung mit dem Bau begonnen werden konnte. „Es ist halt wie bei jedem Heranwachsenden, irgendwann wird das Hemd zu eng und die Hose zu kurz“ sagte der geschäftsführende Gesellschafter schmunzelnd zu den Umständen, die zum Neubau geführt hatten.
Das Gebäude, mit einer Gesamtnutzfläche von rund 1500 qm, wird aus einem einstöckigen Bürotrakt, der aber statisch bereits für eine Aufstockung um ein Stockwerk berechnet ist, sowie aus einer Produktions- und Lagerhalle, die ebenfalls noch Erweiterungsmöglichkeiten bietet, bestehen. Die Gesamtkosten von rund 1,75 Mio Euro werden neben dem ELR Programm der Landesregierung auch noch aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Mitgesellschafterin Cornelia Bodenmüller, die neben der kaufmännischen Leitung auch für die Ausbildung zuständig ist, setzt wegen der kleinen Stückzahlen, die teilweise auch noch kundenspezifisch angepasst werden auf das gut ausgebildete Fachpersonal des deutschen Arbeitsmarktes. Im übrigen suche die Firma derzeit einen Anwendungs- und Service-Techniker.

Ähnlich äussert sich der Technische Leiter und Mitgesellschafter Volker Müller: „Wir stehen zum Standort Bad Wurzach: Zum einen ist die geografische Nähe zu uns ein Auswahlkriterium für die Systemzulieferer unserer Produktion.“ Kurze Wege ermöglichten enge Kooperationen und seien ökologisch sinnvoll.

Attestor will das Gebäude  bis Ende des Jahres beziehen.

Text und Bilder Ulrich Gresser

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Die Belegschaft von Attestor Forensic

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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