Landschaftsschuetzer Bad Wurzach (Leserbrief) - Werte Leser, unser Beitrag „Wenn die Heuchler aufheulen" hat ein kräftiges Gebell aus Himbach zur Folge gehabt. Wir berichteten von einem Vortrag der Fa. JUWI, einem Windkraftprojektierer, auf Einladung der BI „Lebenswerter Haistergau". Der Referent überzeugte mit dem „politisch und ökologisch korrekten" Vorschlag, die Höhen um das Wurzacher Becken mit Schwachwindanlagen vollzustellen und diese 200 m + x-Gebilde mit einem „Energieerlebnispfad" zu verbinden.

Wir gehen davon aus, dass sich der Referent des uneingeschränkten Beifalls der anwesenden Mitglieder und Gäste (z.B. vom BUND) der Bürgerinitiative „Lebenswerter Haistergau" erfreuen konnte. Mit wem hat sich diese BI da eigentlich eingelassen? Dies wollen Sie bitte einem offenen Brief der „Verbraucherzentrale der Kapitalanleger" an den Vorstand der Deutschen Bank entnehmen (Auszug):

„Mit besonderer Sorge sehen wir das Kreditengagement der Deutsche Bank AG bei der Wörrstädter juwi-Gruppe. Diese Sorge gründet nicht nur in der EEG-Problematik, sondern insbesondere in dem in verschiedenen Situationen in Verruf geratenen Geschäftsgebaren von juwi. Wie Ihnen sicherlich aus der Wirtschaftspresse bekannt ist, hat die Staatsanwaltschaft in Thüringen Anklage gegen Herrn Matthias Willenbacher, Gründer und Vorstandsmitglied der juwi AG, wegen Vorteilsgewährung erhoben.

Der Vorteilsempfänger, der ehemalige thüringische Innenminister Köckert, wurde bereits zu einer Freiheitstrafe von 15 Monaten auf Bewährung verurteilt. (80.000 € „Beraterhonorar" sind lt. Lampertheimer Zeitung vom 18.12.2013 geflossen - Hinzufügung Schodlok). Die „Welt am Sonntag" betitelte kürzlich einen großen Bericht über die juwi AG mit „Pioniere im Zwielicht". Vor Ihrer Haustür im Taunus scheint sich zudem momentan ein veritabler „Bürgerkrieg" gegen die juwi AG und deren zweifelhaftes Windkraftprojekt mitten im Naturpark bei Neu-Anspach zu entwickeln. RWE/Süwag haben sich aus diesem Projekt bereits mit Blick auf die Kritik der Bevölkerung zurückgezogen. juwi versucht nun durch merkwürdige Manöver die lokale Politik zur Fortführung zu bewegen. Dagegen gehen die Bürger auf die Barrikaden.

In Internetforen wird spekuliert, ob ein Fall von juwi-Korruption wie in Thüringen vorliegt. Wir sehen mit Sorge, dass aufgrund dieser Sachverhalte das Kreditengagement der Deutschen Bank problematisch werden könnte und bitten um entsprechende Prüfung."

Empfehlenswert: https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article125844420/Pioniere-im-Zwielicht.html

https://www.vzfk.de/watchlist/rwe-ag/index.html

Hans-Joachim Schodlok

 

 

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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