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Bad Wurzach - Während des Maimarktes nahm die Freiwillige Feuerwehr eine Befahrung der Marktfläche mit ihrem Drehleiterfahrzeug vor. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse, die Feuerwehrzufahrten und Rettungswege betreffend, sollen zukünftig in die Standpläne für die Krämermärkte sowie für das Stadtfest miteinfließen.

 

Bei der Befahrung und Begutachtung der Rettungswege durch die Feuerwehr waren neben den Marktleitern auch Vertreter von Polizei, städtischem Bauhof, des HGV und der Stadtverwaltung mit in den Prozess eingebunden.

Bei Veranstaltungen im öffentlichen Verkehrsraum sind nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen ausreichende Rettungswege vorzusehen. So müssen etwa auf geraden Strecken mindestens 3 m, in Kurvenbereichen mindestens 5 m lichte Breite für den Einsatz von Rettungsfahrzeugen freigehalten werden. Hinzu können Notausgänge sowie Aufstellflächen für Drehleiterfahrzeuge der Feuerwehr zur Sicherung eines zweiten Rettungswegs bei größeren Gebäuden kommen.

„Wir wollen die Gelegenheit nutzen, den gesamten Marktbereich auf diese Gesichtspunkte hin zu prüfen und die Standpläne soweit erforderlich anpassen", erklärte Paul Riß vom Fachbereich Soziales und Ordnungsamt im Vorfeld der Aktion. „Verschiedene Brandfälle bei Märkten in anderen Städten beispielsweise Anfang des Jahres in Ravensburg haben gezeigt, wie wichtig es ist, für einen eventuellen Einsatzfall gut vorbereitet zu sein".

Gleich bei der ersten Feuerwehrzufahrt zwischen Spitalkapelle und Volksbankgebäude zum Neubau des Spitalkomplexes zeigte sich die Notwendigkeit der Aktion: Nur aufgrund der Tatsache dass wegen des Marktes die beiden ausgewiesenen privaten Stellplätze dort nicht benutzt wurden, konnte das Fahrzeug knapp in den als Rettungsweg ausgewiesenen Hof einfahren. Denn als zusätzliches Hindernis erwies sich die seitliche Mauer zur Tiefgarageneinfahrt, die die Einfahrt der Drehleiter erschwerte.

Riss sollte recht behalten, was die Zufahrt zum Schloss über die Schlossstrasse bzw die Durchfahrt durch das Marktgeschehen anbetraf: „Zum Glück haben wir in Bad Wurzach etwas großzügigere Raumverhältnisse als manche andere historische Altstadt. Wir wollen zur Sicherheit unserer Bürger und zur Erleichterung der Einsätze von Feuerwehr sowie anderen Rettungsdiensten aber alle relevanten Aspekte auf den Prüfstand stellen". Diese Anfahrt klappte dann auch problemlos.

Beim Standplan fürs Stadtfest im Sommer werden sich die Verantwortlichen im Bereich des Altersheimes über Veränderungen Gedanken machen müssen; für die von der Feuerwehr bevorzugte Zufahrt über das Schlossgässle würde zusätzlicher Raum zum Rangieren geschaffen werden müssen.

 

Text und Bilder von Uli Gresser

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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