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Bad Wurzach - Rosemarie Stäbler organisiert seit vielen Jahren die Ausstellungen der Städtischen Galerie. Nun hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Friedemann und dessen Cousin Johannes Stäbler eine Ausstellung mit eigenen Werken in den Räumen der Stadtbücherei in Maria Rosengarten zusammengestellt. Das Interesse der Wurzacher bei der Eröffnung war riesengroß. Bild (v.l.): Die Protagonisten der Ausstellungseröffnung. V.l. Rainer Reschetzki (Laudator), Susanne Frank (Querflöte), Rosemarie, Friedemann und Johannes Stäbler (Künstler) und Bürgermeisterin Alexandra Scherer.

 

„Aquarelle, Acryl und Seide“ so lautet der Titel der 231. Kunstausstellung, die dort bis 14.03.2020 zu sehen sein wird. Wer bei der Eröffnung einen Sitzplatz im Kapitelsaal, dem Lesesaal und Herzstück der Stadtbücherei und der Galerie ergattern wollte musste sehr früh dort sein, denn an die 100 Besucher wollten bei der Vernissage der Familienausstellung, dabei sein. Die insgesamt 30 Exponate der drei Künstler sind auf sämtlichen Fluren und dem Kapitelsaal verteilt, darauf wies Rosemarie Stäbler in ihrer Begrüßung die Besucher hin.

 

Bürgermeisterin Alexandra Scherer freute sich in ihrer Begrüßungsrede, dass die Galerie seit nunmehr einem Jahr im Maria Rosengarten eine repräsentative Heimstatt gefunden hat. Diese Stäbler-Ausstellung sei jetzt eine ganz besondere Ausstellung, weil Rosemarie Stäbler, die 1977 mit der Seidenmalerei begonnen hatte, seit 1997 die Ausstellungen der Städtischen Galerie organisiere. Zu ihren Aufgaben zähle dabei, neue Künstler zu finden und diese zu betreuen. Zu beidem, sowohl dem Malen, als auch bei der Organisation der Ausstellung und der Betreuung der Künstler brauche man viel Geduld. Ehrenhaft sei es, dass Stäbler dabei regionalen Künstlern ein Sprungbrett bieten wolle.

 

Sehr abwechslungsreich war auch die musikalische Begleitung durch Susanne Frank (geborene Stäbler). Neben Bach und Mozart spielte sie auch Variationen zum Beatles-Klassiker Hey Jude auf ihrer Querflöte.

 

Ebenso abwechslungsreich wie die Musik seien auch die ausgestellten Werke der drei Künstler, erklärte der Laudator Rainer Reschetzki. Als Rosemarie Stäbler ihn gefragt hatte, ob er nicht die Laudatio halten wolle, habe erst einmal geschluckt, weil er so etwas zuvor noch nie gemacht habe. Also habe er einfach angefangen zu sammeln: Drei Künstler, drei künstlerische Werdegänge. Rosemarie Stäbler, die gelernte Erzieherin, die irgendwann angefangen hat, Seidentücher zu bemalen. Friedemann Stäbler, der Malermeister, der in den 80er Jahren angefangen hat Landschaften zu malen, um später Aquarellmalkurse im Mütterkurheim zugeben. Und schließlich Johannes, der sich seit seiner Pensionierung der Malerei widmet, seine Motive, die er mit Acrylfarben einfängt, sind dem Bereich Moderne und Fantasien zu zuordnen.

 

Dann stellte er sich vor, wie die Auswahl der Bilder stattgefunden habe. Die Künstler seien sich dabei vorgekommen wie seine Frau vor dem Kleiderschrank: „Was soll ich anziehen?“ Das nächste Probleme tauchten auf: die Namensgebung und der Preis. Bei den Gesprächen an Stäblers Küchentisch war auch der Begriff „Unverkäuflich“ gefallen. Ob schwierige Lebenszeit oder Zeiten größter Freude, beide Emotionen steckten in dem jeweiligen Bild und die möchten die Künstler nicht missen. Zum Abschluss seiner sehr persönlich gehaltenen Ausführungen verglich Rainer Reschetzki die Aquarellmalerei mit dem Leben: Fehler können nicht korrigiert werden und kein Augenblick bzw. kein Bild können wiederholt werden. „Es wird immer etwas neues entstehen. „Lebt einfach, schaut nicht mit den Augen, schaut mit dem Herz!“

 

Nach dem Dank an die Helfer und Besucher hatten die vielen Besucher noch die Möglichkeit mit den Künstlern Rosemarie, Friedemann und Johannes Stäbler, persönlich ins Gespräch zu kommen oder einfach die kulinarischen Angebote zu genießen.

 

Die Ausstellung ist bis 14. März 2020 während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu sehen. Der Eintritt ist frei.


Öffnungszeiten: Dienstag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Mittwoch 14 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 18 Uhr, Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag, 10 bis 12 Uhr.
 Weitere Infos: Rosemarie Stäbler, Tel. 07564 2665.

 

 

Bericht und Bilder: Ulrich Gresser

 

 

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