verkehrskonzept

Bad Wurzach -  Der Gemeinderat stimmte am Montagabend der Erstellung eines Verkehrsentwicklungskonzeptes mit Kosten von 43.000 € zu. Unter Einbindung der Bevölkerung sollen bis in 18 Monaten Vorschläge zu einer Optimierung des innerstädtischen Verkehrs erarbeitet sein. 

 

Im Jahr 2018 wurde an neuralgischen Straßenpunkten Bad Wurzachs eine umfassende Verkehrszählung vorgenommen. Im September 2018 wurde dem Gemeinderat das Ergebnis vorgelegt. Von 14.500 Fahrzeugkilometern/Tag sind 69% Eigenverkehr und nur 31% Durchgangsverkehr. Die Einsatzgrenzen (Leistungsfähigkeit der Straße) werden im Bereich der Kreuzungen Gartenstraße / Ravensburger Straße sowie Markstraße und Schlossstraße bereits heute erreicht.

 

Im Rahmen des nun anstehenden Verkehrsentwicklungskonzeptes sollen unter aktiver Beteiligung der Bürgerschaft Nutzungskonflikte im Verkehrsraum erhoben und Vorschläge zu deren Minimierung / Beseitigung erarbeitet werden. Der zwischen der Verwaltung und dem  von Wolfgang Wahl von der Rapp Trans AG vorgetragenen Vorschlag für die Ausarbeitung des Konzepts sieht wie folgt aus:

  1. Vorstellung des Angebots für das Verkehrsentwicklungskonzepts sowie des Verfahrensablaufs und Beauftragung in der Gemeinderatssitzung am 18.11.2019.
    2. Durchführung einer Bürgerinformation / eines Bürgerworkshops.
    3. Workshop mit betroffenen Behörden (Verkehr, Polizei, Baurecht, Ordnungsamt) und Gewerbe (Einzelhandel, Gastronomie, Verkehrsunternehmen, Dienstleister).
    4. Abwägung von Vorschlägen im Gemeinderat, Entwurf für ein Konzept beschließen.
    5. Erneute Bürgerinformation.
    6. Beschluss eines Verkehrskonzepts im Gemeinderat.

 

 

GR Hermann Müller jun. fordert zum sofortigen Handeln auf. GR Gisela Brodd richtet einen Apell an all die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und möchte diese gerne mit dem Bus zur Schule gebracht sehen.

GR Karl-Heinz Buschle bezweifelt die Zählung von nur 2.500 Fahrzeugen an der Harry-Wiegand-Str. und verdeutlicht, dass Bad Wurzach für ein Carsharing-Angebot nicht die Möglichkeiten bietet wie Berlin, München oder Freiburg. Die Frage, weshalb mehrmals am Tag leere Busse durch die Stadt fahren, solle möglichst schnell mit dem zu erstellenden Verkehrsentwicklungskonzept beantwortet werden.  

GR Monika Ritscher betont die Wichtigkeit der Bürgerbeteiligung und drängt auf ein schnelles Angehen und GR Armin Willburgers Wunschvorstellung wären autonome Busse von den Ortschaften in die Stadt.

Dem Vorschlag wurde einstimmig zugestimmt.

 

Sitzungsvorlage September 2018

Powerpoint zur Sitzung

Sitzungsvorlagen zur Gemeinderatssitzung am 18.11.2019

 

Bericht und Bild Wolfgang Weiß

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