04krusch zertifikatBad Wurzach - Nach der ersten Zertifizierung vor drei Jahren stand nun nach bestandener Prüfung die Verlängerung des Zertifikates an. Geschäftsführer Martin Krusch von Holzbau Krusch erhielt aus den Händen von Werner Utz, dem Zuständigen bei der Bezirksprävention Süd der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) und Simone Fahrion, die Holzbau Krusch als Fachkraft für Arbeitssicherheit und als Gesundheitsmanagerin (MBA) unterstützte, die Zertifizierungs-Urkunde für das Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) überreicht. Bild (v.l.): Unternehmer Martin Krusch, Simone Fahrion und Werner Utz, haben nach der erfolgten Verlängerung des Zertifikats Grund zum strahlen.

 

Mit einem Prüfungstag, bei dem die Arbeitssicherheitsberichte der vergangenen drei Jahre überprüft worden waren, und nachdem alljährlich eine Sicherheitsunterweisung stattgefunden hatte und sofern erforderlich eine Gesundheitsprüfung erfolgte, darf die Bad Wurzacher Firma mit seinen 16 Mitarbeitern, davon zwei Lehrlingen, sich weiterhin als eines von inzwischen über 1.300 Unternehmen mit dem begehrten AMS-Bau Zertifikat schmücken.

 

„Die mit der Zertifizierung einhergehenden und von der Firma während der drei Jahre erfüllten Anforderungen brachten für Martin Krusch und seine Mitarbeiter mehr Struktur im Arbeitsschutz. „Wobei etwa 90-95% inzwischen bereits vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind,“ sagt Werner Utz. Der Weg dahin war vor drei Jahren durchaus mit einem gewissen Aufwand verbunden. So mussten sich alle Mitarbeiter einem medizinischen Gesundheitscheck unterziehen. „Aber die Mitarbeiter selbst sind sich seit der Zertifizierung ihrer Verantwortung stärker bewusst,“ erzählt Martin Krusch. „Sie haben erkannt, dass die Verantwortung nicht nur beim Chef liegt, sondern auch bei ihnen selbst.“

 

AMS-BAU ist speziell auf die Belange der Unternehmen der Bauwirtschaft zugeschnitten. Die Anforderungen wurden in elf Arbeitsschritten in die betrieblichen Strukturen und Abläufe integriert. Das AMS-BAU Zertifikat beruht auf Grundlage des Nationalen Leitfadens für Arbeitsschutzmanagementsysteme (NLF).

 

Die jetzt erhaltene Bescheinigung gilt wieder für drei Jahre, von März 2019 bis März 2022. Wie in den Jahren zuvor wird die Einhaltung der Kriterien einmal im Jahr kontrolliert. Danach haben die Unternehmen wieder die Möglichkeit, sich erneut begutachten zu lassen. Weil Krusch alle Kriterien (über-)erfüllt hat, kommt er mit seinem Unternehmen in den Genuss der ausgelobten Prämie. Was sich durchaus motivierend auf alle Beteiligten auswirken dürfte, sich weiter für einen sicheren Arbeitsplatz einzusetzen. Und vielleicht kann er damit auch Vorbild für andere Firmen zu sein.

 

 

Bericht und Bild: Ulrich Gresser

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