Leserbrief 300.jpgBad Wurzach - Leserbrief zum Thema Artenschwund
Diesen lästigen Insektenbrummern wird der Tisch jetzt endlich abgeräumt. Da blühen auch noch so komische gelbe Blümchen! Weg damit! Wir haben genug Blumen auf Verkehrsinseln und in Betonkästen; die müssen den Insekten reichen!

Hat denn Wurzachs Verwaltung vom Artenschwund noch gar nichts gemerkt?

 

 

Wir Naturfreunde aber sehr wohl!

Denn seit 1976 zum ersten Mal kein Froschkonzert in meinem Teich; weil die Blüten in den Privatgärten nicht zur Ernährung eines Erdhummelvolkes ausreichen, stirbt dieses langsam aus!

Und wo sind die bunten Schmetterlinge aus meiner Kindheit? Eine Ursache unter vielen ist diese unselige, rabiate Rasenmäherei!

Außerhalb unserer Gärten ist auf städtischem Braungrün keine einzige Blüte mehr zu finden: Ein geistiges Armutszeugnis für unsere Stadt mit dem allerersten Naturschutzzentrum Baden-Württembergs. Wir haben uns dessen und des Europadiploms noch nie würdig erwiesen!

Naturfreunde Wurzachs, wehrt Euch gegen weitere Zerstörung der Artenvielfalt auf dieser uns anvertrauten Erde! Sie mahnt uns zur Achtung vor allem Lebendigen. Allein schon daran, wie wir mit den Lebewesen umgehen, zeigt sich das kulturelle Niveau einer Gesellschaft!

Das „C“ in einer Partei muß sich noch auf diesem Gebiet bewähren!

Adelgund Mahler
Bad Wurzach

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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