Bad WurzachBad Wurzach - Die Verwaltungsgemeinschaft Leutkirch-Aitrach-Aichstetten fordert mit einem Vorentwurf die Stadt Bad Wurzach zu einer Stellungnahme auf. Der im Stadtbauamt Bad Wurzach fürs Baurecht zuständige Sachbearbeiter, Andreas Haufler erklärte dem Rat und den vielen zu diesem Tagesordnungspunkt in den Sitzungssaal gekommenen Zuhörern den Sachverhalt und Details der Sitzungsvorlage.

Andreas Haufler erklärte, dass die Windhöfigkeit der ausgewiesenen Standorte am unteren Rand der Wirtschaftlichkeit sei. Bei Abständen von 700m zu Wohnbebauung bliebe gar nichts mehr übrig, daher seien die Leutkircher auf 530m Abstand gegangen.

Sinn der Planung sei es, Standorte auszuweisen, weil laut Winderlass der Landesregierung Negativstandorte (Ausschluss-Standorte) nicht erlaubt seien. Gegen den bei Arnach am nächstgelegenen Standort Nr. 10, Grubenwald, werden wegen der Lage im Wasserschutzgebiet Bedenken erhoben, denn dort herrsche Bauverbot.

Die Ortschaftsräte von Gospoldshofen verlangten größere Abstände zu Wohnbebauung und dass für Standorte konkrete Windmessungen durchgeführt werden. Arnachs Ortsvorsteher Mike Rauneker berichtete von der Ortschaftsratsitzung in Arnach. Der Ortschaftsrat habe einstimmig für die Empfehlung des Gemeinderates gestimmt, verlangte aber ebenfalls grössere Abstände sowie von Anfang an eine Festschreibung der Maximalhöhen.

Gemeinderat Grad fragte nach dem weiteren Verfahren. Haufler erklärte, dass eine weitere Informationsrunde stattfinden werde und danach die Pläne mindestens einen Monat für die Öffentlichkeit einsehbar sein werden. Bürkle sagte, man habe planerisch ausser den Abständen und der Höhe der Anlagen nichts gefunden.

Der Fragenkatalog, den Joachim Schodlok bei den Bürgeranfragen stellte, wurden im Rahmen des Tagesordnungspunktes geklärt.

Beschlussvorschlag:
1. Der Gemeinderat nimmt vom vorgetragenen Sachverhalt Kenntnis.

2. Der Empfehlung der Stadtverwaltung wird zugestimmt


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Bericht: Ulrich Gresser

 

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