Leserbrief 300.jpgBad Wurzach (Leserbrief) - In dieser Zeitung wurde berichtet, dass der örtliche Repräsentant der AfD Strafanzeige gegen unbekannte Täter wegen des Entfernens oder der Beschädigung mehrerer Wahlplakate der AfD erstattet hat. Es handelt sich dabei um den Tatbestand der Sachbeschädigung, bei dem erschwerend hinzukommt, dass diese Sachbeschädigungen aus politischen Motiven erfolgten und offensichtlich mit entsprechenden Vorbereitungen geplant wurden.

 

Daran kann kein Zweifel bestehen: An den beiden großen Schautafeln am „Rössle“ und nahe der alten Post wurden die abgerissenen großen AfD-Wahlplakate durch kleinere AfD-Plakate ersetzt. Diese wurden wiederum durch vermutlich die gleichen Täter entfernt. An gleicher Stelle befanden sich anschließend mehrere gleichlautende kleine Aufklebeplakate der Aktion „Gesicht zeigen“. Diese Plakate enthielten den Aufruf „Gegen Nazis“. Sie waren vermutlich auch gedruckt worden, um den Wahlkampf der AfD zu diskreditieren. Selbstverständlich trägt die Aktion „Gesicht zeigen“ hier eine Mitschuld, denn Anstiftung und Beihilfe zur Entfernung oder zum Überkleben fremder Wahlplakate sind strafbare Handlungen.

 

Wer steht hinter der Aktion „Gesicht zeigen“?
Schirmherr Altkanzler Gerhard Schröder, gefördert und mitfinanziert vom Bundesfamilienministerium (SPD), Bundesjustizministerium (SPD), vom Bundesrahmenprogramm „Demokratie leben“ und weiteren Institutionen, Firmen und Banken.

Prominente Unterstützer sind z.B.: Michel Friedmann (CDU) (Strafbefehl über 17400 € wegen Kokainmissbrauch , Bericht über Verbindungen zu zwangsprostituierten Frauen aus der Ukraine - s. „Friedman-Affäre“ im Internet), Petra Pau (Die Linke), Dunja Hayali, Anne Will, Maybrit Illner, Sandra Maischberger, Ulrich Wickert und viele andere mehr aus Politik, Fernsehen, Presse, Kultur und der linken Szene. Vermutlich sieht sich die Aktion „Gesicht zeigen“ als Teil des mit mehr als 100 Millionen Euro Steuergeldern (Zeit online vom 19.03.2016) geförderten Kampfes gegen „Rechts“.

Eine herausragende Persönlichkeit mit „Vorbildfunktion“ im Kampf gegen „Rechts“ ist die bisherige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth (Grüne). Nach einem Bericht des „Bayernkurier“ vom 4. Dez. 2015 marschierte Frau Roth bei einer Anti-AfD-Demonstration mit, bei der aus einem Lautsprecherwagen „Deutschland du mieses Stück Scheiße“ und „Deutschland verrecke“ skandiert wurde. Angeblich ist Frau Roth in die Koalitionsverhandlungen der Grünen mit CDU/CSU und FDP eingebunden.

 

Wo finden sich eigentlich die wirklichen Feinde unseres demokratischen Staatswesens? Hierzu ein Zitat aus der Zeitschrift „focus“: „Besonders gravierend ist der Unterschied zwischen links und rechts bei den Gewaltdelikten. Von insgesamt 116 Straftaten aus diesem Bereich wurden 66 von Linksextremisten verübt und 14 von Rechtsextremisten. 35 Taten konnten nicht zugeordnet werden. Dabei waren laut dem Bericht „insbesondere die Kandidaten der AfD und ihre Veranstaltungen vermehrt betroffen“.

„Auch unter dem Abschnitt „Herausragende Ereignisse“ finden sich mit einer Ausnahme nur Straftaten gegen die rechtskonservative Partei. Unter anderem versuchten 150 Linksextremisten in Mainz die Wahlparty der AfD zu stürmen, in Bremen wurden in der Wahlnacht die Wohn- und Badezimmerfenster einer AfD-Kandidatin mit Steinen eingeworfen und in Hamburg griffen 70 Autonome die Wahlparty der AfD an, beschimpften Gäste und beschädigten Autos.“

 

Sind diese Umstände Herrn Leupolz bekannt, welcher der Ansicht ist, 18% der Wähler seiner Teilgemeinde Eintürnen/Bad Wurzach hätten vergessen, ihr Gehirn einzuschalten?

 

Hans-Joachim Schodlok
Bad Wurzach

 

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