Bad Wurzach - In einer öffentlichen Sitzung des Kur- und Tourismus-Ausschusses wurde nach einer umfassenden Information durch Christa Fredlmeier, Projektleiterin „Wandern“ bei der Allgäu GmbH,  die weitere Zusammenarbeit bis in das Jahr 2018 beschlossen. Bürgermeister Bürkle: „Bad Wurzach ist als Portalort prominent präsentiert. Die Teilnahme hat sich für die Stadt gelohnt. Es wurde eine tolle Wanderinfrastruktur, auch für Einheimische, geschaffen!“

 

TOP 1: Bekanntmachungen

Bürgermeister Roland Bürkle wies die Räte auf die Filmpremiere des Dokumentarfilmes „Das Wurzacher Ried – Ein Lebendsraum der Extreme“ am Donnerstagabend um 19.30 Uhr im Kurhaus hin. Und für die Freunde der Blasmusik verwies er auf das Konzert am Samstagabend um 19.00 Uhr von Peter Schad, ebenfalls im Kurhaus.

Im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Tourismusauschusses des Gemeinderates Bad Wurzach im Tagungsraum des Kurhotel am Reischberg zeigten sich alle Beteiligten optimistisch, so daß die Verabschiedung des neuen Kooperationsvertrages mit der Allgäu GmbH für die Jahre 2016-2018 zur reinen Formsache wurde.

 

 

TOP 2 Fortsetzung der Kooperation von Bad Wurzach mit der Wandertrilogie Allgäu:

Bevor Christa Fredlmeier, Projektleiterin „Wandern“ bei der Allgäu GmbH,  dem Ausschuß eine kurze Zusammenfassung über die bisher geleistete Arbeit für den Aufbau der Wandertrilogie gab, sagte Bürgermeister Bürkle: „Bad Wurzach ist als Portalort prominent präsentiert. Die Teilnahme hat sich für die Stadt gelohnt. Es wurde eine tolle Wanderinfrastruktur, auch für Einheimische, geschaffen!“

Christa Fredlmeier konnte dies nur bestätigten: „Bad Wurzach sitzt als Portalort in der ersten Reihe.“ Für die Wandertrilogie sei kein Meter neuer Wanderweg gebaut worden, sondern für die  bestehenden die entsprechende Infrastruktur aufgebaut worden. 256 Personen, Handwerker, Grafiker, Schildermacher und viele andere haben dabei mitgearbeitet. Als weitere Produkte der Wandertrilogie erscheinen jetzt im September die Leporello Wanderkarten, die für 8,50 € im Buchhandel und bei der Bad Wurzach Info erhältlich sind.

Personell wird die Wandertrilogie zukünftig von 1/2 Stelle mit 20 Stunden pro Woche für Marketing und 1/2 Stelle Projektleitung mit 30 Wochenstunden von Seiten der Allgäu GmbH betreut werden. Die Kosten von 200.000 € teilen sich die 33 Mitgliederorte.

 

Die Differenzierung bei der Vermarktung erfolgt beim Marketing. Bad Wurzach spielt dabei als Portalort mit den großen Tourismusorten wie Füssen, Oberstdorf und Bad Wörishofen in einer Liga. Damit wird Bad Wurzach beim Gast auf eine neue Wahrnehmungsebene gehoben und auf mittlere Sicht zu einer erheblichen Steigerung der Bekanntheit von Bad Wurzach führen.

Nicht unerwähnt liess Fredlmeier, dass die Wandertrilogie Allgäu für den ADAC Tourismuspreis 2015 nominiert ist und darüberhinaus sich für den Deutschen Tourimuspreis 2015 bewirbt, mit dem, quasi als Oskar der Branche zukunftsweisende und nachhaltige Projekte ausgezeichnet werden.

 

Nachdem Bad Wurzach in den Jahren der Produktentwicklung  von 2010-2015 jährlich 22.000 € investiert hat, reduziert sich der Jahrebeitrag von Bad Wurzach für 2016- 2018 auf 13.200 € jährlich.

 

Unter anderem auf die Kosten bezog sich die Frage von Gemeinderat Armin Willburger: „Was würde passieren, wenn wir Nein sagen würden?“ Christa Fredlmeier antwortete ihm, daß der Ort von der Karte gestrichen  und beim Marketing nicht mehr dabei sein werde. Bürkle meinte dazu: „Dieses Risiko besteht natürlich. Aber wenn wir jetzt aussteigen, war die Arbeit von fünf Jahren umsonst.

Gemeinderat Mattias Vogt regte an, Apps zu entwickeln um per QR-Code alle nötigen Informationen zu erhalten. Fredlmeier antwortete ihm, da alle Infos zu den Etappen aus dem Internet heruntergeladen werden können, gebe es bei den Verantwortlichen zur Entwicklung von Apps geteilte Meinungen.

Gemeinderat Hermann Müller sagte, man habe lange überlegt, ob man Portalort werden wolle. Jetzt sei er froh darüber. Er fragte ausserdem an, wie die Wanderer an Informationen zum Erreichen des Portalortes mit dem ÖNPV und zum Weiterkommen von dort erhalten könnten. Petra Misch, Leiterin der Bad Wurzach Info, sagte dazu, die Wanderer buchten im Gegensatz zu den Radwanderern, vorher ihr Quartier. Bei der Etappe nach Kisslegg, die 34 km lang ist, gebe man den Wanderern den Hinweis, daß es ab Immenried eine Busverbindung gibt, womit sich die Etappe auf 25 km verkürze.

Auf die Anfrage von Armin Willburger, ob und wie man sich auf dem Kreisverkehr bei der Glasfabrik präsentieren wolle, sagte Bürkle, dazu liege noch keine Genehmigung der Straßenbaubehörde vor. Und Misch ergänzte, man wolle sich dort definitiv präsentieren und dies bei einem Vor-Ort-Termin am 29.09. klären.

 Beschluss: Der Stadtrat beschließt die Fortsetzung der Kooperation mit der Allgäu GmbH als Portalort der Wandertrilogie Allgäu für die kommenden 3 Jahre von 2016 – 2018.

Die Abstimmung erfolgte einstimmig

 

pdf Tischvorlage (145Kb)

pdf Präsentation: Zukunfts-Konzept zur Wandertrilogie Allgäu (6,36 Mb)

 

Bericht: Ullrich Gresser | Bild: Allgäu GmbH

 

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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