Bad WurzachBad Wurzach - Beschaffung eines Kommunalschleppers für den städt. Baubetriebshof +++  Sanierung Straßenbeleuchtung, Beschaffung von Straßenlampen +++ Verschiedenes: Baustelle „Kreisverkehr bei Glasfabrik und Proteste der Einwohner von Rohrbach

 

Vergabeentscheidung - Beschaffung eines Kommunalschleppers für den städt. Baubetriebshof

Bauhofleiter Karl Mayer erklärte dem Gremium, nach welchen Kriterien vom Baubetriebshof bei der Vorstellung von vier Schleppern verschiedener Marken geurteilt wurde.

Das wirtschaftlichste Angebot der Firma Vonier aus Dietmanns für einen Deutz Schlepper erhielt den Zuschlag. Karl Mayer ergänzte, daß zusätzlich zum Kaufpreis noch die Kosten für die Anschaffung eines Schneepfluges benötigt werden, weil die vorhandenen alten nicht an den neuen Schlepper angebaut werden können.

Gemeinderat Hans Jörg Schick verwies auf den marginalen Preisunterschied zwischen dem Sieger der Ausschreibung und dem unterlegenen Zweiten und fragte an, ob es sich um einen klassischen Deutz mit luftgekühltem Motor handele. Mayer bestätigte dies, es handele sich um die kleinste Version mit 93 KW Leistung.

Gemeinderat Armin Willburger erkundigte sich über die mögliche Höchstgeschwindigkeit des Schleppers, 25 oder 40 Km/h. Antwort: 40 km/h, sie kann aber ohne großen Aufwand auch auf 50 km/h erweitert werden (Änderung Zulassung + Einstellungen am Motor).

Gemeinderat Franz-Josef Maier wollte wissen, ob die Fahrer bei der Beurteilung beteiligt gewesen seien. Mayer bejahte dies, weil diese ja teilweise bis zu acht Stunden am Tag darauf verbringen, seien Punkte wie Komfort, Übersichtlichkeit und Kabinenausstattung wichtig gewesen.

Beschluss: Die Verwaltung schlägt vor, den Deutz Schlepper bei der Fa. Vonier in Dietmanns, zum Angebotspreis von 108.581,30 € zu beschaffen. Die Haushaltsmittel sind eingeplant. Die Abstimmung erfolgte einstimmig.

+++Sitzungsvorlage+++

 

Vergabeentscheidung - Sanierung Straßenbeleuchtung, Beschaffung von Straßenlampen

Bauhofleiter Karl Mayer begründete die nötige Anschaffung der 250 Straßenleuchten mit LED Technik. Zum einen ist eine Neubeschaffung von Quecksilberdampfleuchten ab 2015 verboten, (817 sind derzeit noch in Betrieb) zum anderen sind 648 Leuchten älter als 30 Jahre und müssten wegen des höheren Energieverbrauches ausgetauscht werden. Die Erfahrungen mit den in den letzten Jahren ausgetauschten Leuchten hätten zu Energieeinsparungen von rund 28.000 € geführt. Die Anschaffung der neuen Leuchten wird aus dem Förderprogramm KlimaschutzPlus mit 23.792 Euro bezuschusst.

Mayer bat den Ausschuß darum, den Haushaltsansatz für die Beschaffung der Leuchten in Höhe von 129.500 € zu den gleichen Bedingungen wie im Angebot voll auszuschöpfen. Gemeinderat Heinz Schele fragte nach dem Grund dafür. Mayer begründete es mit der Energieeinsparung.

Gemeinderat Klaus Gropper fragte ob die Leuchten nach und nach oder wenn sie kaputt gehen ausgetauscht werden. Bürgermeister Bürkle sagte, dies geschehe aus Klimaschutz- und Energiegründen nach und nach, wenn Personalkapazitäten vorhanden seien. Mayer sagte, nach Lieferung der Lampen könnten diese innerhalb von vier Wochen ausgetauscht werden.
Gemeinderat Schick nach der garantierten Haltbarkeit der Lampen. Die Lebendauer der Leuchten werde mit 50.000 Stunden angegeben, aber es gebe noch keine Langzeiterfahrung, meinte Bürgermeister Bürkle dazu. Mayer sagte der relativ hohe Preis werde im Laufe der Zeit günstiger, daher sei ein schrittweiser Austausch sinnvoller und wirtschaftlicher.

Beschluss: Die Verwaltung schlägt vor, die Lieferung der Straßenleuchten an den günstigsten Bieter, die Firma Trilux, zum Angebotspreis von 102.954,04 € zu vergeben. Außerdem wird die Verwaltung ermächtigt, zusätzlich weitere Leuchten zu den Preisen aus dem Angebot der Fa. Trilux bis zur Höhe des für dieses Jahr eingeplanten Haushaltsansatzes von insgesamt 129.500 € zu beschaffen. Die Abstimmung erfolgte einstimmig

+++Sitzungsvorlage+++

 

Verschiedenes

Gemeinderätin Andrea Ehrmann wies darauf hin, dass wegen der Ampel bei der Baustelle „Kreisverkehr bei Glasfabrik" viele Verkehrsteilnehmer (auch LKW) derzeit nicht geeignete Straßen als Ausweichstrecken nutzen, z.B. im Bereich Riedhöfe. Bürkle sicherte zu, mit der Polizei/Verkehrsbehörde Umleitungssituation nochmals zu besprechen, wie hier noch Verbesserungen möglich sind. Geminderat Schick wollte wissen, inwieweit Umleitung dann auch Schulbusverkehr belastet. BM Bürkle bestätigte, dass das mit Schulbeginn sicher nochmals eine zusätzliche Herausforderung werde, die Dauer der Baumaßnahme aber insgesamt doch überschaubar sei. Man müsse froh sein, dass der Kreisverkehr komme und müsse dafür auch eine zeitlang gewisse Einschränkungen dulden.

Gemeinderat Hermann Müller fragte, ob die Proteste der Einwohner von Rohrbach wegen der Ortsdurchfahrt aktuell seien. Bürkle antwortete ihm, die Planungen würden jetzt konkret, seien aber Sache des Landes. Für die Gehwegsanierung, die Sache der Stadt sei, sei ein Grundsatzbeschluss vorhanden.

 

Bericht von Uli Gresser

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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