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Bad Wurzach - Die Sanierung des Hotels Rössle in Bad Wurzach macht Fortschritte. In den vergangenen sieben Monaten hat sich viel getan. Ein Teil der 21 Zimmer ist bereits bezugsfertig, in der Küche sind die Fliesenarbeiten noch im Gange, in der Naturheilpraxis können bereits Patienten behandelt werden. Das Projekt „Gastronomie und Fachklinik für ganzheitliche Naturheilkunde unter einem Dach“ nimmt allmählich konkrete Formen an.

 

Angelo Kaiser, Eigentümer des Hauses, lädt zur Teileröffnung des Hauses ein. Am 29. und 30. August, beim Bad Wurzacher Stadtfest, freut er sich auf Gäste im Biergarten und in der Kutscherstube. Am Samstag ab 19 Uhr spielt die in der Riedstadt bekannte Band „Band It“. Auf der Speisekarte stehen Rindergulasch mit Spätzle und Hähnchenflügel in verschiedenen Variationen. Dazu gibt es selbstgemachten Kartoffelsalat. Die Getränke liefern die Brauerein Härle, Meckatzer und Bad Schussenrieder.

Mitte Januar diesen Jahres haben die Sanierungsarbeiten im „Rössle“ begonnen. Bei extremen Bedingungen: Es war bitterkalt, es gab kein fließendes Wasser und keinen Strom. „Allein die Elektrik in diesem Haus ist ein Fall für sich“, sagt Angelo Kaiser. „Es brauchte eine Woche, bis überall Licht brannte.“ Und: Vier Rohrbrüche mussten bis jetzt behoben werden. Zeitweise tropfte das Wasser von den Decken in verschiedenen Geschossen. Ebenfalls eine Herkulesaufgabe war der Brandschutz. 50.000 Euro wurden dafür investiert, sogar die Wäscheschränke haben Brandschutztüren.

„Dieses Haus ist eine große Spardose“, schmunzelt Maria-Beate Kaiser, die im „Rössle“ als Heilpraktikerin arbeitet. „Andere Leute bringen ihr Geld auf die Bank, wir investieren ins Rössle“. Wie viel die Sanierung des „Rössle“ letztendlich kostet, will der Eigentümer Angelo Kaiser nicht sagen. Fest steht aber, dass die vielen Eigenleistungen dazu beitragen, die Kosten deutlich zu reduzieren.

Und die bei der Sanierung beteiligten Wurzacher Firmen bekommen von der Familie Kaiser viel Lob. Insbesondere die Betriebe von Elmar Schuster und Norbert Fesseler. Froh und dankbar sind die Kaisers auch, dass einigen Bad Wurzachern Bürgern das „Rössle“ sehr am Herzen liegt: So haben Nachbarn geholfen Vorhänge zu nähen und auch das eine oder andere Geschenk ging schon ein.

 

Bericht und Bilder von Jürgen Spöcker

 

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 Maria Beate Kaiser in einem ihrer schon fertiggestellten Behandlungsräume

 

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 Eines der fertiggestellten Klinik-Gästezimmer

 

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 Das Kutscherstüble ist ab dem Stadtfest geöffnet
Die regelmäßigen Öffnungszeiten sind täglich ab 17 Uhr

 

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Angelo Kaiser in der Bar des Kutscherstüble

 

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Der stadtbekannte Rössle-Garten wird zu einem Prunktstück

 

 

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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