vernissage

Bad Wurzach - Gemeinsam mit der Kunstschule Sauterleute hat die Grundschule Bad Wurzach in im Rahmen ihrer diesjährigen Projektwoche eine kreative Reise um die Welt gemacht. Die Ergebnisse präsentierten die jungen Künstler am Freitagnachmittag im Rahmen einer Vernissage ihren Eltern, Verwandten und Freunden.

 

Zu einer Vernissage gehört natürlich Musik. Musikdirektor Hans Herle schickte die zahlreichen Besucher zunächst mit einer kleinen Abordnung des Schulorchesters zur Einstimmung auf eine musikalische Weltreise. Gestartet mit dem Fahrrad, wurden die Kreise immer weiter, über Frankreich und England ging die Reise bis nach Amerika um schliesslich wieder in Deutschland anzukommen.

Das Kunstprojekt „Eine Reise um die Welt", das die Grundschule im Rahmen der alle zwei Jahre stattfinden Projektwoche in diesem Jahr gemeinsam mit Elisabeth Sauterleute und ihrem Team von der Kunstschule realisierte, war ein Mammutprojekt. Denn da bei der Projektwoche die Klassenverbände aufgelöst werden und maximal 12 Schüler aller Klassenstufen pro Gruppe gemeinsam an einem Projekt arbeiten, war viel Personal nötig gewesen, sagte Rektorin Franziska Link-Bodenmiller in ihrer Begrüssung. Ehemalige Lehrerkollegen, das Betreuungspersonal, die Jugendbegleiter und die Semesterpraktikanten hatten eine Projektgruppe geleitet oder unterstützt. Ganz besonders bedankte sie sich, bei den vielen Eltern, die teilweise sogar einen Urlaubstag dafür geopfert hätten.

Ihren Dank sprach sie auch den Sponsoren für die finanzielle und materielle Unterstützung aus: Die Bildungsstiftung der Kreissparkasse, die Leutkircher Bank, viele Wurzacher Betriebe und die Farbenmühle Aichstetten, dank derer grosszügigen Farbpigmentespende die grossartigen und -flächigen Wandbilder entstehen konnten, die nun dank des Bauhofes die Wände überall in der Schule zieren.

Elisabeth Sauterleute erklärte in ihrer „Laudatio" die Konzeption der Ausstellung: Von dem großen Globus in der Pausenhalle führten die mit Fussspuren gekennzeichneten Pfade in alle Richtungen zu den fünf Erdteilen. Dabei zeigten die in 17 Gruppen aus verschiedenen Materialien entstandenen Kunstwerke der kleinen Künstler regional typisches, berühmte Bauwerke und viele Menschen und zahlreiche regionentypische Tiere.

Die Kinder hätten in dieser Woche viel durcheinandergewirbelt und dies im wörtlichen Sinne: Bei der Arbeit an den Gemälden, seien die Farbpigmente nicht „ergebnisorientiert" sondern frei nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel" in Farbspuren auf die Malgründe aufgebracht worden. Die Kinder lernten dabei nicht nur im Spiel ihre Kreativität auszuleben, sondern auch Sozialverhalten: Zu akzeptieren und es zu zulassen, wenn etwas anders läuft, wie man es selbst gerne wollte.

Die Werke, die unter der kreativen Anleitung von Sauterleute und ihrem Team an den jeweils vier Schulstunden täglich entstanden sind, zeigen das große Kreativitätspotential der Schüler: Sei es der beindruckende (Papier-)Drachen aus dem Reich der Mitte, der bumerangschwingende Ureinwohner Australiens, die Tierwelt Afrikas und Arabiens, mit der breitbeinig dastehenden Giraffe bei der man jeden momment damit rechnet, dass sie ihren langen Hals zum Wasserloch senkt, samt dem lebensechten knuffigen Kamel, das die Künstler sogar mit Wimpern ausstatteten; die faszinierende Tierwelt im Urwald Südamerikas; Die Towerbridge in London, ebenso wie der Steinbock als Symbol für die Alpen ; besonders beeindruckend aber sind die augenzwinkernden und sehr gut beobachteten Darstellungen der internationalen Lebensart: Der Picknickkorb mit Rotweingläsern, Käse und Baguette vor dem Eiffelturm; der Mikrokosmos der vielen Touristen, die versuchen den Schiefen Turm von Pisa abzustützen und natürlich die Symbole des American way of Life: Freiheitsstatue, Big Mac und Coca Cola.

Die Resonanz bei dieser Vernissage war gewaltig: Die Festhalle war bei der Eröffnungsveranstaltung prallgefüllt, vor den Werken auf den einzelnen „Erdteilen" herrschte noch lange Zeit großes Gedränge, weil natürlich Jeder die wunderbaren Werke seiner Sprösslinge dokumentieren wollte...

 

Text und Bilder von Uli Gresser
Beachten Sie bitte den unten angefügten Bilder-Bestellservice 

 

  • bild9523bild9523
  • bild9524bild9524
  • bild9525bild9525

  • bild9527bild9527
  • bild9528bild9528
  • bild9529bild9529

  • bild9530bild9530
  • bild9531bild9531
  • bild9533bild9533

  • bild9534bild9534
  • bild9537bild9537
  • bild9538bild9538

  • bild9540bild9540
  • bild9541bild9541
  • bild9542bild9542

  • bild9547bild9547
  • bild9549bild9549
  • bild9550bild9550

  • bild9552bild9552
  • bild9553bild9553
  • bild9554bild9554

  • bild9556bild9556
  • bild9559bild9559
  • bild9564bild9564

  • bild9565bild9565
  • bild9566bild9566
  • bild9567bild9567

  • bild9568bild9568
  • bild9570bild9570
  • bild9571bild9571

  • bild9572bild9572
  • bild9573bild9573
  • bild9574bild9574

  • bild9575bild9575
  • bild9576bild9576
  • bild9577bild9577

  • bild9578bild9578
  • bild9579bild9579
  • bild9581bild9581

  • bild9582bild9582
  • bild9583bild9583
  • bild9584bild9584

  • bild9587bild9587
  • bild9588bild9588
  • bild9593bild9593

  • bild9594bild9594
  • bild9596bild9596
  • bild9597bild9597

  • bild9598bild9598
  • bild9601bild9601

 

 

 (Preis pro Bilddatei 2,50  - Nutzung ausschliesslich zu privaten Zwecken)

#joompiter_dbszimageordering{Eine Reise  um die Welt UG@diebildschirmzeitung.de;;Eingangsbestätigung UG}#

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter

 

 

Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.