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Seibranz - Fast auf den Tag genau vier Monate nach der Kommunalwahl und zwei nachdem seine Nachfolgerin Petra Greiner zur Ortsvorsteherin von Seibranz gewählt worden war, fand nun im Gemeindehaus St. Ulrich die Verabschiedung von Thomas Wiest statt, der fünf Jahre lang die Geschicke der Ortschaft gelenkt hatte. Bild: Viel Spaß hatten auch die Ortsvorsteherkollegen bei der Verabschiedung von Thomas Wiest (2.v.re).

 

 

Bürgermeisterin Alexandra Scherer dankte dem Ortsvorsteher a.D. gemeinsam mit Petra Greiner für sein fünfjähriges Wirken „in dieser verantwortungsvollen Position.“ Er habe die Gemeinde nach außen vertreten, etwa im Gemeinderat und nach innen, wo viel Fingerspitzengefühl von ihm gefordert worden sei, um gute Kompromisse zu schaffen. Sie dankte ihm dafür, dass er diese Arbeit mit viel Feingefühl geleistet hatte und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute und mehr Zeit für die Familie.

 

Petra Greiner sagte, Wiest habe eine große Aufgabe übernommen: Allein 55 Ortschaftsratsitzungen, nicht mit gerechnet die vielen anderen Termine und Sitzungen habe er in den fünf Jahren absolviert und damit wenig Zeit für die Familie gehabt.

 

Das Neubaugebiet Oberdorfstraße, der Bau von Abwasserleitung und Hochwasserschutz vorangetrieben, in Wengenreute Straßennamen vergeben, am Feuerwehrweiher eine neue Brücke gebaut, das Backhausprojekt zur Realisierung gebracht. Lang war die Liste der Projekte, die in diesen fünf Jahren auf den Weg gebracht wurden. Thomas Wiest sei ein echter Promi, nachdem er beim Kreismusikfest 2016 nach einem SWR-Interview im Fernsehen gekommen sei.

Ein Gutschein für ein Essen mit der ganzen Familie bei Barbecue & More gab es als Abschiedsgeschenk von Stadt und Gemeinde.

 

 

Vom Ortschaftsrat gab es flüssige Präsente, überreicht von Peter Dinser und Roland Eisenbarth, weil man in den fünf Jahren nach den Ortschaftsratsitzungen immer zum Einkehren gegangen sei, wo es immer auch den beliebten Karthäuser gegeben habe. Wohl noch nie seien so viele davon auf einer Rechnung nach einer Weihnachtsfeier des Ortschaftsrates gestanden wie in der Zeit von Thomas Wiest...

Getrunken habe Thomas Wiest auch im Gemeinderat: Kein Ortsvorsteher oder Gemeinderat im Umkreis von Wiest sei dort in den Genuss des in kleinen Fläschchen gereichten Orangensaft gekommen, sagte sein Eintürner Ortsvorsteherkollege Berthold Leupolz, weil der „umgängliche Pfundskerle Thomas“ ihnen allen weggetrunken habe. Deswegen erhielt er von den vollzählig angetretenen Kolleg(inn)en, jeweils einen Präsentkorb mit den beliebten Orangensaftfläschchen und – falls dieser mal aus sei – echte Orangen zum selberpressen. Natürlich verziert mit kleinen Fähnchen mit Bad Wurzach Logo und dem Wappen der einzelnen Ortschaften...

 

Herbert Sgier, der ehemalige Schulleiter der Seibranzer Schule, freute sich über die schöne Gelegenheit, sich mal wieder zu treffen. Zuerst als Vater und später als Ortsvorsteher habe man häufig miteinander zu tun gehabt: „Zunächst war wegen der Schließung der Hauptschule der Anlass zwar weniger erfreulich, später dann mit der Gründung des Fördervereines für die Schule gab es dann auch viele positive Anlässe. Auch er hatte eine Anekdote über Wiest parat: Als Schulleiter sei er bei Sitzungen des Fördervereines für die Verpflegung zuständig gewesen und habe u.a. eine Box mit Süßigkeiten auf den Tisch gestellt. Diese war am Ende leer, aber die Anzahl der Bonbonpapierchen hätten den Weg verraten, den sie gegangen waren... Kein Wunder, dass ihm Sgier eine solche Süßigkeitenbox überreichte.

 

Natürlich wollten die Vereine nicht außen vor bleiben und so überreichten Agnes Schad, Vorständin des Kirchenchores, und Willi Butscher (Chef von Narrenzunft und Männerchor) ein Geschenk im Namen von 13 Vereinen und Institutionen Seibranzs.

Luzia Locher vom Backhausverein überreichte ihm ein Fotobuch über die Entstehung des Vereines, an welcher Thomas Wiest an mitentscheidender Stelle beteiligt war.

Und was wäre so ein Fest ohne Musik. Dafür sorgte das Ehepaar Angela und Clemens Reich, das dem Ortsvorsteher a.D. zum Abschied noch ein kleines Ständchen sang.

 

 

Text und Bilder von Uli Gresser

 

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