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Seibranz - Seit 2008 betreibt Nicole Lauber in Seibranz ihr kleines Nagestudio. Nun hat sie ihr Angebot um den Bereich professionelle Fußpflege erweitert, mit dem sie schon lange geliebäugelt hatte.

 

 

Durch eine Bekannte war sie damals auf den Beruf aufmerksam geworden und hat dann bei abc nailstore in Adelshausen die entsprechende Ausbildung in mehreren Blöcken gemacht, was mit ihren vier Kindern – das jüngste war damals gerade vier Jahre alt – gar nicht so einfach war.

 

Und jetzt hat Nicole Lauber also die Ausbildung zur professionellen Fußpflegerin, die sie schon lange gebizzelt hatte. Allein für die sehr intensive Ausbildung bei Allgäu Top-Kosmetik bei Rita Kretschmer-Bergmann in Durach bei Kempten habe sie ein kleines Vermögen investieren müssen.

Aber: „Es werden immer weniger Leute die das machen, daher sind sie auch gesucht.“ Nicole Lauber wollte das richtig lernen, denn halbe Sachen sind nicht ihr Ding. Bereits die Ausbildung war anstrengend, der Abschluss mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung auch. Die schriftliche Prüfung – das Lernpensum war beinahe mit dem Basisstudium eines Arztes vergleichbar – wurde für die Korrektur zu einem Arzt nach Augsburg geschickt, der dann die Zensuren verteilte.

 

Dass der Job anstrengend ist, wusste sie schon von der Ausbildung her. Viele Mediziner schicken ihre Patienten gleich zur medizinischen Fußpflege und behandeln sie gar nicht mehr selbst. So behandelt sie seit August zum Beispiel ausgeprägten Nagelpilz, Hühneraugen oder Hornhaut an den Füßen.

 

Es kommen inzwischen auch immer mehr Männer zur Behandlung. Manchmal seien ihr schon Gedanken wie der gekommen: „Mache ich schon das Richtige?“

„Bei Schönen Füßen kann´s ja Jeder“ sagt sie sich auf die Frage, warum sie das mache. Aber am Ende siegt immer das richtig befriedigende Gefühl, den Menschen helfen zu können. „Das ist Meins!“

 

Mit Hygienevorschriften ist Nicole Lauber als gelernte Zahnarzthelferin bestens vertraut, das war für sie natürlich kein Problem. Aber sie brauchte, neben den High-Techgeräten, für die Sie ebenfalls ein Vermögen hinblättern musste, auch noch einen abgeschlossenen Raum mit wischfesten und desinfektionsmittel-resistenten Boden und einen Wasseranschluss. Dafür musste ihr Mann sein Büro räumen. Bei den Kosmetik-Produkten setzt sie, wie in der Ausbildung gelernt, auf die Gehwohlprodukte, bei der auch der Service stimmt.

 

Ihr sei schon klar, dass die Hemmschwelle sehr groß sei, „Wenn dia mein Fiass sieht...“. Aber wenn die Kunden dann merken, dass es ihren Füßen und ihrem Körper gut tut, dann kommen sie regelmäßig. Schließlich sind „dia“ ja genau dafür da....

 

Bericht und Bilder Uli Gresser

 

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