Seibranz - Der Herrgott muss ein Seibranzer sein, wird sich mancher nach dem Festumzug beim 44. Kreisverbandsmusikfest beim 170jährigen Jubiläum in Seibranz gedacht haben, als Petrus kurz nach dem Ende des Festumzuges seine Himmelsschleusen öffnete. Wer sich auf dem Weg ins Festzelt zum Fahneneinzug nicht beeilte, wurde richtig nass. (Bildalbum von Gesamtchor, Gruppen und Festwägen)

 

Viel Prominenz beehrte die Seibranzer Musikkapelle an ihrem großen Festtag. Europa-, Bundes- und Landtagsabgeordnete waren ebenso vertreten wie sein Durchlaucht Fürst Erich von Waldburg-Zeil, der Schirmherr des Musikfestes in Seibranz.

Rudi Hämmerle, der Kreismusikverbandsvorsitzende des Landkreises Ravensburg  freute sich über den prächtigen Anblick beim großen Massenchor den die Musikanten aller versammelten Kapellen auf dem Platz zwischen Kirche und Rathaus boten. Mit Musica Gloriosa unter dem Dirigat vom Kreisverbandsdirigenten Thomas Räth eröffneten, nach einem kurzen Grußwort des Schirmherren die mehrere tausend Musikanten den ersten Höhepunkt des Tages. Auch Landrat Jörg Sievers durfte, nachdem er nicht mit leeren Händen gekommen war – der Musikvereines Seibranz erhielt eine neue Pauke –  bei einem Stück „seine“ Musikanten musikalisch anleiten. Nach weiteren Grußworten des Landesverbandspräsidenten Rudolf Köberle, von Bürgermeister Roland Bürkle und Ortsvorsteher Thomas Wiest, die allesamt die tolle Leistung des Musikvereins und seines Führungsteams Carmen Schneider, Reinhold Butscher und Helmut Pfänder bei der Organisation des Kreismusikfestes lobten. Dem neuen Dirigenten des MV Seibranz, Josef Breher, war es vorbehalten die abschließende Nationalhymne des großen Gesamtchores zu leiten.

 

Die Blutreitergruppe Seibranz führte den großen Festzug an, als dieser auf seinem Weg zum Festzelt an der Ehrentribüne beim Rathaus vorbeidefilierte, auf der viele Ehemalige und Ehrenmitglieder der Musikkapelle, aber auch Vereinsvorstände, ehemalige Ortsvorsteher, Gemeinde- und Ortschaftsräte und viel musikalische Prominenz  Platz genommen hatten. In zwei Landauern wurden Schirmherr Fürst Erich mit Gattin, Bürgermeister und Ortsvorsteher vom Aufstellungsplatz zur Ehrentribüne gefahren, eine Fahrt die auch Landrat Sievers genoss, der hinterher bedauerte, dass die Fahrt nicht länger gedauert hatte. Rudi Hämmerle und Reinhold Butscher kommentierten mit viel Sachverstand und Hintergrundwissen die 87 Umzugspositionen. Bewundernswert war auch die Leistung vieler Seibranzer Vereine, die es schafften, obwohl sie selbst in der Vorbereitung und Organisation des Musikfestes eingebunden waren mit eigenen, kreativen und handwirklich hervorragenden Festwagen den Umzug zu bereichern. Die ehemaligen Musiker der Kapelle hatten die Kirche St. Ulrich in Seibranz originalgetreu nachgebaut,  während die Seibranz-Öscher die Kartause Marienau ebenfalls sehr detailgetreu auf einem Festwagen präsentierten.

Die Starkenhofener hatten den Wachbühl mit seinem Wasserreservoir  „Motto: Wir bringen Euch Wasser“ nachgebaut. Auch der Männerchor Frohsinn („Männer mag man eben“), der Kirchenchor „Freude am Singen“ . Der Sportverein, Feuerwehr, die Gartenfreunde, die Motorradfreunde hatten ebenso wie die Ortsteile Unwerte/ Herrenbühl, Vorderdorf , Wengenreute einen Festwagen extra für das Fest gebaut. Aus dem benachbarten Gospoldshofen kamen gleich zwei Wagen: Die „Sennerei Gospoldshofen“ war ebenso vertreten wie die Landjugend mit ihrem Erntedankwagen. Und die Narrenzunft hatte endlich ihre „Riesenlangjupp“ fertig gestellt. Kindergarten und Krabbelgruppe waren ebenso wie die Grundschule mit eigenen Gruppen beteiligt, letztere wies mit ihrer Initiative auf das demnächst entstehende Backhäusle beim Haus der Vereine hin.

 

Neben sämtlichen Kapellen aus Bad Wurzach und denen den angrenzenden Städten Leutkirch und Isny mit ihren Ortschaften, waren auch zahlreiche Kapellen aus dem Schussental und dem angrenzenden Landkreis Biberach zum großen Jubiläumsumzug nach Seibranz gekommen. Den weitesten Weg aber hatte Pater Haspinger- Musikkapelle aus Gsies in Südtirol, zu der die Seibranzer ebenso wie zur Musikkapelle Aschau aus dem Landkreis Mühldorf, die am Vormittag den Frühschoppen im Festzelt musikalisch gestaltet hatte, eine langjährige Musikerfreundschaft unterhalten. 

 

Wie heißt es so schön: „Glaube versetzt Berge!" Das war an diesem Sonntag gar nicht nötig. Es reichte schon, dass Pfarrer Stefan Maier, selbst Musiker bei der Stadtkapelle Bad Wurzach, durch seine Gebete dem Musikverein Seibranz zu einem trockenen Festumzug und damit zu einem tollen Abschluss seines Musikfestes  verholfen hatte...

 

Text und Bilder von Uli Gresser
Beachten Sie bitte den unten angefügten Bilder-Bestellservice 

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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