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07kuhschwanzlueftenHaidgau - Es ist wieder soweit: Die Zeit, wo es in Narrenkreisen hieß: „S´goht wieder drgega!“ hat ein Ende. Nach dem Angelusläuten der Kirchturmuhr von St. Nikolaus am Dreikönigstag durften die Narren wieder die Straßen und Gassen von Haidgau in Beschlag nehmen.



Zunftmeister Daniel Wassner, der traditionsgemäß beim Kuhschwanzlüften vom Beahnalädele des Rathauses herab die Fasnetssaison eröffnet, musste in diesem Jahr ein paar Minuten länger warten, denn das Laufwerk der Turmuhr scheint ein wenig nach zu gehen. Um so mehr freute er sich, dass so viele Hästräger und Besucher sich zu dieser traditionellen Fasnetseröffnung der ANR-Zunft eingefunden hatten. Auf die Tradtion wird bei den Zünften des Alemannischen Narren Rings (ANR) wie in Haidgau großen Wert gelegt, ist das Fasnetsbrauchtum dieses Narrenrings seit 2014 doch Teil des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO. Weltkulturerbe hin oder her: Auch in Haidgau ist der Spaß an der Fasnet auch harte Arbeit. Nach dem schwäbischen Motto: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, war zuvor für die Zunftmitglieder im Narrenstüble Sprungbändelausgabe und der Eintrag in die Arbeitslisten für die Veranstaltungen der Zunft angesagt.



Nachdem Zunftmeister Wassner das Startzeichen zur Saisoneröffnung 2018 gegeben hatte befreite der stiergesichtige Wago mit seiner Laterne den Wolfsleib aus seiner Höhle. Und unter den Schalmeienklängen der Hoigamer Stroaßahupr´ eilten Pebo, Hugibold und der namensgebende Chadaloh mit einer großen Zahl an Narrensamen aus allen Gassen zum Rathaus, um den Start in eine wieder extra-kurze Fasnet gebührend zu feiern. Gemeinsam mit den Haidgauern feierten Gäste aus Bad Wurzach, die von Zunftmeister Daniel Wassner mit einem kräftigen „Worum – Dorum“ begrüßt wurden. Die Gäste aus Isny bekamen ihren Narrenruf „He-Muh“ zur Begrüßung zu hören.


Mit dem üblichen Begrüssungsformel „Dreihondertondzwölf Däg honder in der Truhe g´schteckt, eier G´schell klingt no dumpf und eier Fell isch no matt " begrüßte Zunftmeister Daniel Wassner die weiss-rote Narrenschar. „Und jetzt ihr Narra sprenget zua, holet en raus, dr Schwanz von dr Kuah." Zu den Klängen des von Klaus Wachter, dem Dirigenten der Haidgauer Musikkapelle komponierten Haidgauer Narrenmarsch machte die Haidgauer Narrenschar begeistert mit. Mit den obligatorischen Verhaltensmaßregeln für die Weißnarren und einigen deftigen Narrensprüchlein entließ der Zunftmeister die große Narrenschar in die knackig kurze Saison, nicht ohne vorher alle zum Narrensprung am 03. Februar und zum Zunftball eine Woche später, der in diesem Jahr unter Motto „Ja so warn´s die alten Rittersleut“ steht, einzuladen.


Nach dem Dank an Ortsvorsteherin Ernestine Frick, an die Schalmeien, an Feuerwehr und allen Mitgliedern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten, lud der Zunftmeister Narrenschar und Gäste zur Aftershowparty ins warme Schützenhaus ein, wo so mancher noch in den ersten richtigen närrischen Tag der nun angebrochenen Saison hineinfeierte, zumal dieser auch noch ein Sonntag war.

 

 

Text und Bilder von Uli Gresser
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