Herbstübung

Dietmanns  -  Die Abteilung Dietmanns in der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wurzach führte zum viertenmal ihre Herbstübung durch. In diesem Jahr war die Aufgabenstellung "Technische Hilfe nach Verkehrsunfall". Das angenommene Szenario: Am Rondell bei der Grundschule in Dietmanns übersieht eine Autofahrerin einen Radfahrer, erfasst ihn und schleift ihn mit. Der Radfahrer wird unter dem Fahrzeug eingeklemmt und muss von der Feuerwehr befreit werden.

 

Pünktlich um 11.00 Uhr verkündete an diesem Samstagvormittag die Sirene vom Rathausdach, dass der Einsatz der Feuerwehr gefordert ist. Die Rettungsleitstelle informierte die eingetroffenen Feuerwehrmänner über Ort und Art der benötigten Hilfeleistung. Am Unfallort angekommen wurden durch Gruppenführter Markus Birk die Aufgaben verteilt: Ein Trupp sorgte dafür, dass der Radfahrer und die unter Schock stehende Autofahrerin betreut wurden, ein weiterer sicherte die Unfallstelle ab, der nächste sorgte dafür, das ausgelaufenes Öl nicht in den Abwasserkanal gelangte, während ein weiterer die Vorbereitung zur Bergung des verletzten Radfahrers leistete. Per Wagenheber wurde das Fahrzeug angehoben und mit unterlegten Schlauchrollen gesichert.

 

Die Übung wurde für die wieder zahlreichen Zuschauer von Jochen Neubauer von der Bad Wurzacher Wehr fachkundig kommentiert und erklärt. Der Abteilungskommandant Helmut Wirth, der wegen einer Verletzung derzeit selbst nicht einsatzfähig ist, kommentierte die Leistung seiner Abteilung, die derzeit aus 18 Aktiven und 5 Azubis bei der Jugendfeuerwehr besteht, mit einem: „Des hond se super g´macht!“
Erstmals war damit bei der Herbstübung der Dietmannser Wehr eine technische Hilfeleistung als Aufgabe zu lösen. Diese wird im übrigen auch bei der Ablegung des Feuerwehrleistungsabzeichens in Silber des Landes Baden-Württemberg in ähnlicher Form gefordert.

Und diese Übungen zeigen auch nachhaltige Wirkung: Nach der letztjährigen Übung bekam die Abteilung Dietmanns Zuwachs: Drei neue Kameraden verstärken die Dietmannser Wehr, in der ein sehr gutes „Betriebsklima“ herrscht, wie einige der „Altgedienten“ nicht ohne Stolz verrieten.

Fürs leibliche Wohl, aber auch für die Unterhaltung der vielen Kinder war nach der halbstündigen Übung im Foyer der Schule bestens gesorgt.

 

Text und Bilder von Ulrich Gresser

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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