Hohentannen/Arnach - Am 16. und 17. Juni 2017 fand im schweizerischen Hohentannen das 1. Europäische Forum „Gemeindepower“ statt. Die 600-Seelen-Gemeinde Hohentannen liegt im Kanton Thurgau und ist bereits mehrmals durch seine innovativen Dorfentwicklungs-Maßnahmen prämiert worden. Im Bild: Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (MdL) vom Ministerium für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, rechts von Bürgermeister RolandBürkle sitzt Paul Locherer aus Amtzell, gegenüber Monika Ritscher (OV Dietmanns).

 

Am Forum nahmen 14 Gemeinden des deutschsprachigen Europa teil: Aus der Schweiz, aus Deutschland, aus Österreich, aus Südtirol und aus Belgien. Bereits in Herbst 2016 war der Initiator der Veranstaltung – René Maier – in Arnach zu Gast, um sich die Ergebnisse der Arnacher Dorfentwicklung im Rahmen von MELAP-Plus persönlich anzuschauen. Für ihn war von der ersten Minute an klar, „Arnach muss bei unserem Forum mit dabei sein. Das ist ja cool, was ihr da gemacht habt“. Bürgermeister Roland Bürkle, Projektteam-Mitglied Manfred Braun und Ortsvorsteherin von Dietmanns – Monika Ritscher – sind dieser Einladung gerne gefolgt.

Was die drei in Hohentannen dann erwartete, war wirklich klasse. Man hatte den Eindruck, dass das ganze Dorf für diese internationale Veranstaltung eingebunden war. Eine herzliche Gastfreundschaft, bei der jeder auch gleich „per Du“ angesprochen wurde, war die beste Voraussetzung für gute Ideen.

 

An zwei Tagen berichteten die ca. 50 Teilnehmer aus 14 Gemeinden über ihre erfolgreichen Dorfentwicklungsmaßnahmen. Themen dabei waren der Erhalt der Nahversorgung und der öffentlichen und privaten Infrastruktur, die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und der Wertschöpfung im Dorf sowie die Steigerung der Attraktivität für Jung und Alt im Dorf. Für Arnach präsentierte BM Bürkle die Ideen und Erfolge von MELAP-Plus. Manfred Braun referierte auf Wunsch des Veranstalters über die erfolgreiche Umsetzung des Arnacher „Starterhaus-Modells“, das er selbst mit seiner Familie, und auch zwei weitere Arnacher Familien umgesetzt haben.

An beiden Tagen konnten sich alle Teilnehmer und Gäste an den Infoständen der teilnehmenden Gemeinden informieren und austauschen. In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden die Ideen, Projekte und Lösungsansätze in den teilnehmenden Dörfern intensiv besprochen. Am Samstag war dann auch Frau Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (MdL) vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zu Gast und referierte über die Unterstützungsmaßnahmen der „württembergischen Politik“. Das eindeutige Resümee aller Teilnehmer war klar: „Gute Ideen und engagierte Bürger können die Entwicklung der Dörfer nach vorne bringen und die ähnlichen Herausforderungen in allen teilnehmenden Dörfern bewältigen. Wenn es gelingt die Bürger zum Engagement zu motivieren, haben die Dörfer eine lebenswerte Zukunft.“.

 

melapMit einem Rucksack voller neuer Ideen und Gastgeschenken sowie mit dem Ansporn, die Dorfentwicklung auch bei allen anderen Bad Wurzacher Teilgemeinden Zug um Zug fortzusetzen kehrten die drei Bad Wurzacher Vertreter motiviert aus der Schweiz zurück.

 

 

Bericht und Bilder Manfred Braun

 

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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