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Bad Wurzach - Roland Bürkle wird im kommenden Frühjahr nicht mehr zur Wahl als Bürgermeister der Stadt Bad Wurzach antreten. Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, da er Bad Wurzach auch viel verdanke. Er wolle allerdings mit 53 Jahren und nach mehr als 25 Jahren im Amt des Bürgermeisters noch einmal eine neue berufliche Orientierung annehmen.

 

Da die Amtsperiode von Bürgermeister Bürkle zum 15.07.2018 endet, werden laut den gesetzlichen Bestimmungen voraussichtlich Mitte oder Ende April nächsten Jahres Neuwahlen stattfinden. Endgültiges wird der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 4. Dezember entscheiden.

 

Klar sei für ihn insofern zuletzt gewesen, dass er vor der Festlegung des Wahltermins auch eine Aussage zu seiner eigenen Entscheidung treffen musste. „Gefreut hat mich in den letzten Monaten schon, dass mir gegenüber immer wieder die Hoffnung auf eine erneute Kandidatur geäußert wurde“, so Bürkle. Er fühle nach knapp 16 Jahren in der Gemeinde eine tiefe Verbundenheit zu den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Zudem habe er in Bad Wurzach mit einem entscheidungs- und konsensfähigen Gemeinderat, einer überaus motivierten Verwaltung und einer nicht nur im Ehrenamt sehr engagierten Bürgerschaft zuletzt in vielen Punkten sehr gute Bedingungen gehabt. „Nachdem es mit 53 Jahren aber voraussichtlich meine letzte größere berufliche Entscheidung sein wird, musste ich mir hier schon ernsthafte Gedanken machen“.

 

In den letzten Wochen und Monaten sei in ihm immer stärker der Wunsch gewachsen, noch einmal eine neue Herausforderung zu suchen. „Demokratie bedeutet immer, Verantwortung auf gewisse Zeit zu übernehmen. Aus meiner Sicht ist daher auch die Zeit gekommen, die Verantwortung für das Bürgermeisteramt weiterzugeben.“

Bis zur Amtsübergabe Mitte nächsten Jahres würden dabei in Bad Wurzach wie schon in den letzten Jahren noch zahlreiche Entscheidungen anstehen. „Mein Anspruch ist es, bis zum letzten Tag so zu arbeiten, als würde ich weiterhin noch die nächsten 10 Jahre Bürgermeister in Bad Wurzach sein. Ich werde meinen Teil dazu beitragen, dass dies gemeinsam mit Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft gelingen kann.“

 

 

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