12fasnetBad Wurzach - Heftiger Regen und Windböen sorgten dafür, dass an diesem 11. November die Akteure schon durchnässt waren, bevor die Glockenschläge von Hells Bells die traditionelle Fasnetseröffnung der Bad Wurzacher Narrenzunft D´Riedmeckeler den Beginn der fünften Jahreszeit ankündigten.



Nach einem Musikstück des Fanfarenzug erzählte Zunftmeister Markus Birk die Geschichten und Sagen, die den einzelnen Narrenfiguren zugrunde liegen, welche dann nach und nach aus der Dunkelheit des Schlosshofes zum närrische Treiben beim Stadtbrunnen traten..


Waren Riedmeckeler, Moorweibla, Burgfrau, Schnepfle noch von der langen Liegezeit im Keller oder auf dem Dachboden noch etwas steif und ungelenk machten die wilden Muetes ihrem „wilden“ Ruf bereits alle Ehre und stürzten sich gleich auf vorwitzige Besucherinnen, als ob sie nicht mehr als zweihundertfünfzig Tage in der Truhe gelegen hätten.


Nach den bei der Fasnetseröffnung obligatorischen Glockenschlägen von „Hells Bells“ sorgte der Fanfarenzug Bad Wurzach bei den vielen Zuschauern rund um das Podium , von dem herab der Zunftmeister Markus Birk die jeder Figur zugrunde liegende Sage erzählte, für Stimmung. Während dessen traten die Masken aus dem das Schloss und den Schlosshof umhüllenden Dunkel durch die beiden Wachhäuschen hindurch ins Licht der Scheinwerfer, Fackeln und Straßenlaternen um sich f zu bringen.


Bei einigen fetzigen Musikstücken des Fanfarenzuges wurde das G´schell von Riedmeckeler und Muetes auch noch musikalisch „entstaubt“ und die Hästräger brachten sich damit für die neue Fasnetssaison in Stimmung.


Lisa Claas, Valentina Häfele, Manuela Schad, Michael Rapp, Tobias Koch und Matthias Müller waren die diesjährigen Neuaufnahmen. Die Täuflinge bekamen dazu eine Kopfdusche aus original Stadtbrunnenwasser, was aber wegen des Durchnässungsgrades nun wahrlich auch keine Rolle mehr spielte. Nachdem sie einen kräftigen Schluck einer „Spezialsuppe“ und einer nicht gerade nach Champagner duftenden Spirituose zu sich genommen hatten, mussten sie die Eidesformel auf den Narrenverein schwören.


Darin heißt es unter anderem: „Hiermit schwöre ich, dass ich nach bestem Wissen und Gewissen für die Belange der NZ Bad Wurzach einstehe, aktiv am Vereinsleben teilnehme und versuchen werde, ein vorbildliches Mitglied zu sein". Mit einem Kuss auf die Vereinsfahne wurde der Abschluss ihrer Mitgliedschaft besiegelt.


Mit einem warmen Zelten, einem Becher Punsch oder Glühwein wurde die Fasnet von Zuschauern und Hästrägern noch auf der Straße begrüßt, ehe man sich rasch in eine der warmen und vor allem trockene Wirtschaften in der Umgebung zurückzog, um sich mental auf die sehr kurze – Aschermittwoch ist bereits am 14. Februar – vorzubereiten.



Bericht und Bilder Ulrich Gresser


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