11 Gregor Simon 2015 3Bad Wurzach - Am Sonntag, 15. Oktober, 19 Uhr, spielt in der Wurzacher Schlosskapelle Gregor Simon ein recht originelles Programm. In einem ersten Teil erklingen nämlich höchst selten zu hörende Kompositionen spanischer Komponisten aus der Glanzzeit der Iberischen Halbinsel. Cabezón und Cabanilles zählten in der Barockzeit zu den bedeutendsten Komponisten Spaniens.

 

 


Justin Heinrich Knecht (1752-1817), in der Zeit der Wiener Klassiker im nahen Biberach a. d. Riß geboren, ist vor 200 Jahren gestorben und hat neben vielen Vokal-, Instrumentalkompositionen, Bühnenwerken und einer „Pastoralsinfonie“ eine dreibändige Orgelschule geschrieben. Daraus erklingt eine Auswahl freier Stücke sowie eine Reihe von Liedbearbeitungen. In einem dritten Abschnitt spielt Gregor Simon dann Flötenuhrstücke von Ludwig van Beethoven und zum Abschluss eine krönende Improvisation.


G. Simon hat sich in den letzten 20 Jahren einen hervorragenden Ruf erworben als Organist, Chor- und Orchesterleiter (zuletzt Bach, h-Moll-Messe, Haydn, Die Schöpfung) sowie als Lehrer, Komponist und Improvisator. Der gebürtige Aulendorfer hat mit seinen Kompositionen und seinem Spiel bereits eine ganze Reihe von Preisen gewonnen. Die nächsten Uraufführungen sind am Sonntag, 22. 10. um 10 Uhr, in einem Festgottesdienst in der Kirche St. Georg in Ochsenhausen seine „Benedictus-Messe“; sodann am Sonntag, 12. 11., 11 Uhr, in Biberach-St. Martin die "Missa 1962", eine Auftragskomposition der St.-Martins-Chorknaben Biberach, die 1962 gegründet wurden.


Das Konzert in der Wurzacher Schlosskapelle am kommenden Sonntag dauert etwa eine Stunde. Der Eintritt ist frei. Freiwillige Gaben werden dankbar entgegengenommen. Der Organist verzichtet auf ein Honorar zugunsten der Ausbildung von jungen Salvatorianern auf den Philippinen.

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