bad waldsee 300Bad Waldsee - Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bad Waldsee hat in seiner letzten Sitzung entschieden, das Windkraftprojekt aus wirtschaftlichen Gründen aktuell nicht weiter zu verfolgen.

 

Die Projektpartner Thüga, EnBW und AÜW stehen hinter dieser Entscheidung. Der Gemeinderat der Stadt Bad Waldsee wurde über den Stand des Projektes sowie die Entscheidung des Aufsichtsrats informiert.

Die Stadtwerke Bad Waldsee und ihre Partner planten auf dem Höhenrücken zwischen Bad Waldsee und Haisterkirch bis zu sechs Windkraftanlagen zu errichten. Die Ergebnisse der abgeschlossenen Windmessungen bestätigen die Annahmen des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben als regional bedeutsamen Standort für Windenergieanlagen. Danach würden sich auch in Oberschwaben Windkraftanlagen umsetzen lassen.

Im Rahmen der naturschutzrechtlichen Untersuchungen mussten bereits zu einem frühen Zeitpunkt die Planungen auf vier Windkraftanlagen zurückgenommen werden. Im Frühjahr 2017 wurden nochmals ergänzende Untersuchungen zur Rotmilanpopulation durch die Stadtwerke beauftragt.

 

Als Ergebnis dieser Untersuchungen kann aktuell nur eine einzige Windkraftanlage weiter verfolgt werden, da alle weiteren Anlagen innerhalb eines 1000 m Radius um einen Rotmilanstandort liegen und daher aus naturschutzrechtlichen Gründen auszuschließen sind.

Die Überprüfung bei nur einem verbliebenen Standort ergab, insbesondere nach der deutlich reduzierten Einspeisevergütung zum Herbst diesen Jahres, kein wirtschaftlich befriedigendes Ergebnis für alle Beteiligten. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bad Waldsee hat sich daher entschlossen das Projekt Windkraftanlagen auf dem Höhenzug zwischen Bad Waldsee und Haisterkirch aktuell nicht weiter voranzutreiben.

 

Pressemitteilung Stadtwerke  Bad Waldsee

 

 

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