Preistraeger Ravensburg 300317 DRS

Weingarten – 43 Preisträgerinnen und Preisträger der IHK-Abschlussprüfung Winter 2016/17 wurden Ende März in der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) in Weingarten geehrt. Darunter waren 17 aus dem Bodenseekreis, 20 aus dem Landkreis Ravensburg und sechs aus Sigmaringen. Der Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Ausbildung, Markus Brunnbauer, lobte die besten von insgesamt 882 Prüflingen für deren hervorragende Leistungen. Neben den Preisträgern selbst zählten Vertreter der Ausbildungsbetriebe und der Beruflichen Schulen sowie Angehörige zu den Gästen. (Im Bild: Markus Brunnbauer, IHK-Geschäftsbereichsleiter Ausbildung (hinten links), mit Preisträgern aus dem Landkreis Ravensburg)

 

 

IHK-Preisträger wird man, wenn man die Abschlussprüfung mit der Note „sehr gut“ abschließt beziehungsweise mindestens 92 von 100 Punkten erreicht. Die Besten eines Berufsbildes haben darüber hinaus die Chance, Landes- oder gar Bundesbeste zu werden. Von den 882 IHK-Prüflingen haben 842 die Abschlussprüfung bestanden, was einer Bestehensquote von 95 Prozent entspricht. „Die hohe Erfolgsquote spricht für die Qualität der dualen Berufsausbildung. Verantwortlich für diesen Erfolg sind neben den Prüflingen selbst die Ausbilder, Lehrer sowie die ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer“, betonte Markus Brunnbauer und lobte deren Engagement.

 

Insgesamt gab es in der Winterprüfung 43 Preisträgerinnen und Preisträger. Diese kommen aus nur 15 unterschiedlichen Berufen, die teilweise mehrere Preisträger verzeichnen. So haben 18 Preisträger die Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau absolviert, jeweils vier die Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau beziehungsweise zum/zur Kaufmann/-frau im Einzelhandel sowie jeweils drei die Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/-in und Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel. Insgesamt 35 Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen und Größenklassen stellen die Preisträger der IHK Bodensee-Oberschwaben. Das spricht für eine hohe Qualität der Berufsausbildung in der Breite. Brunnbauer erwähnte in diesem Zusammenhang die begleitenden Aktivitäten des IHK-Berufsbildungsausschusses und teilte mit, dass mit dem „niedrigschwelligen Beschwerdemanagement“ das nächste Projekt zur Qualitätsentwicklung der betrieblichen Ausbildung folgen wird. „Wir wollen die Kommunikation aller an der Berufsausbildung beteiligten Personen untereinander verstärken, für mehr Transparenz sorgen und damit die Ausbildungsleistung steigern.“

 

Im Anschluss an die Ehrungen trat der Satiriker Mike Jörg mit seinem Programm „Wa(h)r‘s das?“ auf und gab den Gästen einige Thesen mit auf den Weg, die zum Nachdenken anregten. Unter dem Motto „das soll‘s nicht gewesen sein!“ verwies Brunnbauer auf die Möglichkeit der Begabtenförderung und die IHK-Weiterbildungsberatung. „Nutzen Sie die Angebote und machen Sie Ihren Weg. Sie sind die beste Werbung für die duale Berufsausbildung“, appellierte er an die Preisträger.

 

Pressemitteilung IHK Bodensee-Oberschwaben

 

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