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Bad Waldsee - Äußerst rührig bringt sich der Kneippverein in der Gesundheitsstadt Bad Waldsee ein. Monatliche Veranstaltungen mit einem Fachthema werden von Bürgern und Gästen gerne angenommen. Bei der Jahreshauptversammlung am Dienstag im Foyer der Stadthalle trafen sich etwa 40 Mitglieder. Präsenz zeigten hier sowohl die Stadt wie auch die Städtischen Kurbetriebe. Neben Bürgermeister Roland Weinschenk und Kurgeschäftsführer Walter Gschwind waren auch Bäderdirektor Peter Blank sowie Chefarzt Dr. Otto Matt anwesend.

 

Unter den Gästen weilte auch der Vizepräsident des Heilbäderverbandes und frühere Bürgermeister Professor Rudolf Forcher. Personelle Veränderungen ergaben sich in der Vorstandschaft. Nachdem Sonja Adolph ihr Amt als Schatzmeisterin enden ließ, wurde Horst Michaelis als ihr Nachfolger benannt. Auch Diakon Klaus Maier erklärte wegen der Übernahme von neuen pastoralen Aufgaben nach zehn Jahren Mitwirken in der Vorstandschaft des Kneippvereins sein Ausscheiden.

Vorsitzender Kurt Gindele ließ das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren. Sehr gut besucht begann die Vortragsreihe mit dem Thema „Gesund alt werden" von Heilpraktiker Horst Michaelis. „Pflanzenheilkunde im Sport" hieß das Thema von Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. Otto Matt. Bei einer Kräuterwanderung konnte Dr. Roland Schaette den zahlreichen Besuchern die Heilkraft der Kräuter näher bringen. Im November lud Dr. Schaette zum Thema „Fit für die kalte Jahreszeit" ein. Der Therapieleiter der Städtischen Rehakliniken Peter Gerstlauer behandelte in einem Referat das Thema „Sturzprofilaxe". Bei den Gesundheitstagen der Stadt Bad Waldsee referierte Vorsitzender Kurt Gindele über „Die fünf Säulen der Kneipp-Therapie". Auch die Geselligkeit kam im Verein nicht zu kurz, neben einem Fasnetstreff, einer von Franz Hirsch geführten Radtour und dem Jahresausflug ins Tannheimer Tal gab es die traditionelle Weihnachtsfeier. Wegen schlechter Wetterprognose musste das beliebte Heilkräuterfest abgesagt werden.

Der seit 20 Jahren bestehende Kräutergarten wurde im vergangenen Frühjahr nach einem Bodenaustausch neu angelegt. Wegen des Sponsorings der Städtischen Kurbetriebe und einer Pflanzenspende von Dr. Schaette hielt sich dafür der finanzielle Aufwand in Grenzen. Diese Aussage konnte Schatzmeisterin Sonja Adolph beim Finanzbericht des Vereins bringen. Dank weiterer Spendeneingänge sowie günstigen Referenten-Honoraren konnte im Berichtsjahr sogar ein kleines Plus in der Kasse erwirtschaftet werden. Auch erhielt das Nikolaus-Kinderhospiz in Bad Grönenbach eine kleine Spende. Da Sonja Adolph nach sechsjähriger Kassenführung ihr Amt vorzeitig abgab, wurde Horst Michaelis vom Vorstand kommissarisch bis zur zum nächsten Wahltermin im Jahre 2017 zum Nachfolger berufen. Der scheidenden Schatzmeisterin bescheinigten die beiden Kassenprüfer Meinrad Maier und Rudi Heilig sehr gute Arbeit. Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Im Jahre 2015 gab es bereits guten Besuch bei den Referaten „Nur wer gesund denkt, kann gesund bleiben" und „Hirn- und Herzinfarkt, warum die Zähne schuld sein können". Für den Herbst stehen Vorträge über Therapien „Aroma", „Sauerstoff" und „Blutegel" auf dem Programm. Der Jahresausflug führt in das Appenzeller Land. Das Heilkräuterfest findet am 19. Juli beim Kräutergarten statt. Im Anschluss an die Tagesordnung gab es spannende Unterhaltung von Dietmar Hermanutz mit seinem Reisebericht „In 50 Tagen mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela". Auf drei Jahre verteilt, hat Hermanutz zusammen mit seiner Frau diese gut 2500 Kilometer Jakobusweg gemeistert.

Vorsitzender Kurt Gindele konnte folgende Personen für langjährige Mitgliedschaft ehren:

10 Jahre
Margret und Willy Dorner, Hertha und Karl Emmendörfer, Maria und Rudi Heilig, Klaudia und Willi Lahn, Renate und Friedrich Weiß, Barbara Schweizer.

25 Jahre
Dr. Roland Schaette (2. Vorsitzender), Dieter Fussenegger

Bericht und Bilder von Rudi Heilig

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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