04Gaisbeuren

Reute-Gaisbeuren - Traditionell ziehen die Närrischen Gaisbeurer am Ruaßigen Freitag mit Ihrem Narrenbaum von Mauchers Hof zum Dorfgemeinschaftshaus um den Ortsvorsteher abzusetzen. Bei diesjährigen Motto „GoißRockBeura“ konnte man fast Angst bekommen so genial waren alle geschminkt. Gekonnt wurde unter musikalischer Begleitung durch Eugen Maucher, Franz Lott und Karl Fluhr der wieder exzellent geschmückte Narrenbaum für viele weit sichtbar gestellt.

 

Anschließend versuchten Achim Strobel, mit Karl Schmidberger, Hubert Gärtner und Susanne Halder mit aller Kraft die Ortschaftsverwaltung zu verteidigen. Doch durch schlaue Nachwuchsgaisbeurer wurden diese abgelenkt und hatten schlussendlich keine Chance mehr die Tür verbarrikadiert zu halten.

Allen juristischen Argumenten zum Trotz musste sich schließlich auch Achim Strobel ergeben. Es folgte die offizielle Amtsübergabe mit der Urkundenbesiegelung. Der Hinweis man möge im kommenden Jahr doch Bedacht walten lassen, wenn man den Text kopiert und aus der Narrenkanzlerin einen Narrenkanzler machen. Achim Marth fungiert in diesem Jahr offiziell das erste Mal als Narrenkanzler. Dieser Name wurde in den nachfolgenden Übergaben noch gerne als Wortspiel genutzt.

Nachdem die erste Urkunde unterzeichnet wurde, übergab auch Achim Marth einen Erlass. Hiermit wurde besiegelt, dass Achim S. für die 1. – 4. Jahreszeit mit jedweder Käsperlesveranstaltung zuständig sei. Achim M. hingegen ist für die 5. Jahreszeit und alle wichtigen Entscheidungen zuständig, für die übers Jahr durch allen Humbug keine Zeit war. Um jegliche Verwirrungen auszuschließen, wird ab sofort nur noch mit dem Vornamen unterzeichnet, man wüsste schon wer dann gemeint ist.

Wie in jedem Jahr tritt der Nachtwächter Charly mit seinem Gehilfen vor die Narrenversammlung und berichtet über die Begebenheiten aus dem vergangenen Jahr. Angefangen von Manne Obermeyer, der seine Exkollegen zum Fußballspiel nach Altann eingeladen hatte und man behauptete, es wäre zu einem Großeinsatz der Dienstobrigkeit gekommen, über die Ausschweifungen von Heidi Lutz an Silvester, die sich lediglich mit dem Kater von Geli Brauchle solidarisiert hat und wie er tote Frau gespielt habe. Auch der Ortsvorsteher und seine Frau mussten sich den Ausführungen von Nachtwächter Charly geschlagen geben, als es hieß, dass es wohl ein Irrtum sei, dass sich die First Lady von Goißreute Figur technisch ihrem Mann angleiche – vielmehr läge es an dem Geschenk von Achimle, das wohl hoffentlich bald gesund und munter zu bewundern sein wird. Der Ortschaftsrats Wirt wusste auch klarzustellen warum die Saitenwürste erst mal 20 min im kalten Wasser baden müssen umso bekömmlicher für die empfindlichen Ortschaftratsmägen sind. Geli Brauchles Kater sei auch nicht den weiblichen Katzen drei Nächte hinterhergejagt, sondern vielmehr häbe er seinen Mittagsschlaf in Katzenmanier über mehrere Stunden ausgedehnt.

Max Schmidberger muss hingegen am Fasnetsmontag im Unterland bei den Wüstgläubigen eine Büttenrede vor dem Prüfungsausschuss halten und kann somit durch höhere Gewalt nicht an den Fasnetsveranstaltungen teilnehmen. Selbst Charly S. hat sich selber auf die Schippe genommen, als er von seinem Missgeschick mit der Höhensonne berichtete und es wohl lediglich diente, sich auf die Rolle in Hannes und der Bürgermeister vorzubereiten.

Nachdem alle gut gestärkt waren zog die Narrenschar weiter um in der Bank und den umliegenden Örtlichkeiten noch die Aufwartung zu machen um pünktlich um 13.30 Uhr am Aufstellplatz im Dellenhaag zu sein bevor sich um 14 Uhr der Gaudiwurm durch den Ort zog.

 

Text und Bilder von Steffi Rist
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