15moellen
Möllenbronn
- Bereits auf eine lange Funkentradition können die Tannweiler/Möllenbronner zurückblicken. In der heutigen Zeit ist es nicht mehr unbedingt selbstverständlich, dass es freiwillige gibt, die ihre Freizeit opfern um alte Traditionen weiter leben zu lassen.

 

Im Gespräch mit Armin Roth und Jochen Mock konnte unsere Mitarbeiterin Steffi Rist so einiges zum Funkenbau erfahren.

Wieviele Funkenbauer waren dieses Jahr am Bau beteiligt?

Armin und Jochen: Dieses Jahr konnten wir uns nicht beschweren über fleißige Helfer. 15 Mann stark war unsere Truppe. Sogar vier Nachwuchsbauer haben uns tatkräftig unterstützt und sind bereits am 9.01. mit in den Wald gezogen und haben Holzstangen und Reisig geholt – drei sind durch den Ort gezogen und haben die für uns bereitgestellten Christbäume eingesammelt.

Wie viele Wochenenden habt ihr für den Bau verwendet?

Armin und Jochen: 3 Wochenenden wurde fleißig Holz zusammengetragen, die Stangen in den Boden gesetzt und alles auf dem Funkenplatz gelagert. Dieses Wochenende wurde dann seit Freitag intensiv das Finish gemacht.

Wer unterstützt Euch finanziell beim Funkenbau?

Armin und Jochen: Dankbar sind wir vor allem Familie Zimmermann, die uns das Holz und Reisig zur Verfügung stellt und auch die Fahrzeuge um das Holz aus dem Wald zu bringen. Familie Hörmann ermöglicht es uns auf dem Acker den Funken aufzustellen. Ansonsten freuen wir uns auf Spenden, denn unseren Funkenwagen unterhalten wir völlig selbständig. Erst in diesem Jahr haben wir gut 500.- € investiert um ihn wieder auf einen gemütlichen Stand zu bringen. Gerade bei der Bewirtung wollen wir keinen Gewinn herausholen – die Besucher sollen Freude an alter Tradition haben und zu einer Dorfgemeinschaft beitragen. Das bisschen was vielleicht übrig bleibt, wird dann eben in so Dinge wie Funkenwagen investiert.

Findet ihr leicht junge begeisterte Menschen, die mit Euch bauen wollen?

Armin und Jochen: Vor etwa 6 Jahren sind wir an unsere Grenzen gestoßen – da haben sich nur 6 Jungs gefunden und das war schon hart – da gab es schon die Überlegung ob man das so weiter betreiben kann? Plötzlich kamen wieder welche dazu und im Moment sind es 15 Leute im Alter zwischen 9 und 43 – das lässt uns auf eine hoffnungsvolle Zukunft blicken. So können auch die ganz jungen an die Technik des Funkenbaus und die Tradition herangeführt werden.

Wie geht es heute Abend weiter, nachdem die Besucher heimgegangen sind?

Armin und Jochen: Also dann wird das gröbste schon mal aufgeräumt, nach dem Rechten gesehen, denn man kann das Feuer nicht einfach unkontrolliert lassen. Morgen haben wir zwei dann Urlaub und werden noch die Reste wegräumen.

Nächstes Jahr steht ein Jubiläum an?

Armin und Jochen: Stimmt – 35 Jahre Funkenbau Tannweiler/Möllenbronn – da müssen wir uns noch Gedanken machen – aber feiern sollte man das schon.

Wir bedanken uns recht herzlich für das nette Interview und sagen Dank an alle die sich der Tradition verbunden fühlen. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass man seine Freizeit und sogar Urlaub opfert um diese aufrecht zu erhalten. Daher freuen wir uns schon aufs kommende Jahr, wenn es am Funkensonntag wieder einen tollen Funken mit Atmosphäre in Tannweiler/Möllenbronn gibt. Diesen Termin dürfen sich schon mal alle notieren – Funkensonntag 2017 5. März. Und alle die diese nette Truppe finanziell unterstützen wollen, wenden sich am besten an Armin Roth und Jochen Mock.

Die Jungs haben echt ein Lob verdient – trotz aller Wetterwidrigkeiten haben sie es geschafft einen annehmbaren Funkenplatz zu präparieren. Mit Hackschnitzeln aus Elefantengras konnte man den sehr durchnässten um nicht zu sagen unter Wasser stehenden Platz so herrichten, dass die Besucher an den Schwedenfeuern stehen konnten um das Abbrennen zu bewundern. Die Bewirtung war auch bestens geplant – Rote und Kinderpunsch, heißen Glühmost und diverse Getränke machten es den Besuchern leicht sich wohlzufühlen. Pünktlich um 18 Uhr hörte der Regen auf und so konnte das Feuer entzündet werden. Sehr schön war es, das die „kleinen“ an die Hand genommen wurden und das Feuer mit entzünden durften. Leider fing die Hexe kein Feuer – vermutlich war sie von den starken Regenfällen seit gestern einfach zu durchnässt.

 

Text und Bilder von Steffi Rist
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