01funkenMichelwinnaden - Zum Aufbau des diesjährigen Funkens kamen die Mitglieder des Aufbauteams, bestehend aus den Oldtimerfreunden Michelwinnaden und den Bauwagenfreunden Winiga, am Samstag, den 29.02.2020 um halb acht Uhr auf die Wiese hinter dem Anwesen von Edmund Gresser. Bild: Der Funken und seine Erbauer

 

Mit acht leistungsstarken Traktoren, 7 Kipperanhängern und einem mobilen Greifbagger wurde Reisig aus Baum- und Heckenschnitten bei den Einwohnern von Michelwinnaden und Umgebung abgeholt. Philipp Hepp und Stefan Storrer schichteten auf einer Grundfläche von 12m x 12m das angelieferte Reisig, welches von Hubert Schmid und Sebastian Jekal mit ihren Teleskopladern nach oben gereicht wurde, konusförmig bis auf die endgültige Höhe von ca. 10 m auf.


Zur Mittagspause hat Marion Hepp das gesamte Aufbauteam zu einem sehr leckeren Spanferkelrollbraten mit Spätzle und verschiedenen Salaten in die Wohnung der Fam. Paul Hepp jr. zum Mittagessen eingeladen. Am späten Nachmittag gegen 16:00 Uhr war der Funken fertig aufgeschichtet. Bei Kaffee und Kuchen stärkte sich die Aufbaumannschaft, die bei trockenem Wetter und mit der Hilfe der technischen Geräte die Errichtung des Funkens frühzeitig abschließen konnte.


Ab 18:00 Uhr fanden sich die ersten Besucher am Verpflegungsstand der Oldtimerfreunde Michelwinnaden ein. Marion Hepp, Kristina Hepp, Silvia Riedle und Carmen Schuhmacher sorgten mit kalten und warmen Getränken sowie mit Saitenwürsten und Wecken für eine stärkende Bewirtung der Besucher. Edmund und Daniel Gresser, Paul Hepp jr.und Julian Hepp, Stefan und Sebastian Storrer entzündeten um 18:15 Uhr das Funkenfeuer. Rasch stand der ganze Funken hell erleuchtet in Flammen und zeichnete sich deutlich vor der Silhouette des Nachthimmels von Michelwinnaden ab.


Die auf ca. 140 Personen geschätzte Zahl der Besucher, verteilte sich auf der Fläche zwischen dem Verpflegungsstand und dem lodernden Feuer des Funkens. Gegen 19:15 Uhr setzte aufkommender und stetig stärker werdender Regen ein, in dessen Folge die Besucher mehrheitlich das Funkengelände verlassen haben und nur noch die Brandwache vor Ort verblieben war.


Mit dem lodernden Funkenfeuer wurde der Brauch des Winteraustreibens auch in diesem Jahr in Michelwinnaden erfolgreich fortgesetzt. Obgleich der vergangene Winter in diesem Jahr ungewöhnlich mild war und es wenig auszutreiben galt. Selbst die Störche haben auf eine Überwinterung im Süden verzichtet und waren den ganzen Winter über in der Umgebung von Michelwinnaden gesichtet worden. Die Störche haben bereits wieder ihr Nest auf dem Dach der Burg bezogen.





Bericht und Bilder Reiner Priebe

 

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Bild: Der imposante Fuhrpark

 

 

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Quelle: Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins University

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