03ponticelliBad Wurzach - Der Wurzacher Kulturkreis hatte zu einem weiteren Konzert Kaffee und Klassik eingeladen. Und weil das „Ponticelli-Ensemble“ mit ihrem Programm „Gestrichen voll“ direkt aus Oberschwaben kommt, waren Konzertsitzplätze und die anschließende Kaffeetafel prall gefüllt. Bild: Das siebenköpfige, oberschwäbische "Ponticelli Ensemble" begeisterte den ausverkauften Kursaal mit klassischer Musik.

 

Die Freude über das vollgefüllte Auditorium war Wolfgang Weiss, dem Kopf des Wurzacher Kulturkreises bei seiner Begrüßung, in der er besonders den Part der Sponsoren hervorhob, deutlich anzumerken, ehe er das an diesem Nachmittag siebenköpfige Orchester auf die Bühne rief.

Bei dem Ensemble, das im Jahr 2000 seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte und dessen Mitglieder mehrheitlich aus dem Raum Aulendorf bzw. Blönried stammen, spielt mit Judith Frisch auch eine Bad Wurzacherin mit.

 

Mit dem musikalischen Hauptthema der amerikanischen Fantasy-Serie „Games of Thrones“ starteten das Ensemble – das aus drei Geigen, Cello, Kontrabass, Percussion und Klavier bestand – in das Konzert und gab damit schon einen zarten Hinweis, was auf die Konzertbesucher in den nächsten 90 Minuten zukommen würde. Denn neben den klassischen Streicherstücken z.B. von Sibelius oder der „Pavane“ von Gabriel Faure hatten die Musiker auch zahlreiche Filmmusiken im Programm, darunter das ins Ohr gehende und nicht unwesentlich zur Popularität der grauhaarigen Detektivin beitragende Miss Marple-Theme, den Baby Elefant Walk oder das Hauptthema der Pink Panther Krimikomödie.

 

Aber auch etwa Tänze wie der Tango „Oblivion“ des argentinischen Bandoneon Spielers und Komponisten Astor Piazolla, der die Fantasie der Zuhörer in Schwingung versetzten konnte, hatte das Ensemble im Programm. Oder die„schalkhafte“ Rumba „Atraente“, die von Chiquinha Gonzaga bereits 1877 geschrieben wurde, laut Meinung der Ponticelli-Musiker jedoch gut 100 Jahre jünger sein könnte. Mit dem Traditional „Danny boy“ hatte Ponticelli auch die inoffizielle Nord-Irland-Hymne („Londonderry Air“) im Programm.  Und natürlich durfte auch ganz aktueller Popsound, etwa mit „Shape of you“ von Ed Sheeran oder Adele nicht fehlen.

 

Als das Ponticelli-Ensemble mit der Titelmelodie des James Bond Filmes Skyfall den Vorhang fallen und sein Konzert beenden wollte, zeigte das Publikum mit frenetischem Beifall wie gut ihm diese musikalische Mixtur aus vielen Genres und Jahrhunderten gefallen hatte, zumal auch Veranstalter Wolfgang Weiss noch meinte: „A Muggeseggele goht no“ bis das Konzertmaß „gestrichen voll“ sei und der Kaffee fertig.

 

Dass die Gäste diesen geniessen konnten, dafür sorgten wieder Eltern und Schüler der Realschulklasse 8a, die dafür vorab mit einem besonders herzlichen Applaus bedacht wurden.

 

 

Bericht und Bilder Ulrich Gresser

 

 

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