Raimund Haser 578Baden-Württemberg - Am heutigen Donnerstag wurde im Landtag von Baden-Württemberg die „Initiative Motorradlärm“ vorgestellt. Die Initiative geht auf Beschwerden zahlreicher Städte und Gemeinden des Landes zurück, die sich über zunehmenden Motorradlärm und über abnehmende Verkehrssicherheit durch zu schnell fahrende Motorradfahrer beklagen.

 

Der CDU-Landtagsabgeordnete Raimund Haser aus dem Wahlkreis Wangen/Illertal begrüßt die Initiative, die auch in Zusammenarbeit mit den Kommunen entstanden ist. „Gerade im Ländlichen Raum werden vor allem abgelegene Straßen oft als Rennstrecken missbraucht. Ich fahre selbst Motorrad – aber Rennstrecken und zu laute Motorräder braucht wirklich keiner! Gerade vernünftige Motorradfahrer und auch die Clubs rufen ja ihre Kollegen zur Ordnung. Und das ist gut so.“

 

Erst vor wenigen Monaten gab es in Schurtannen bei Kißlegg ein Treffen mit Anliegern einer sogar im Internet als Rennstrecke propagierten Straße. Die anschließende Suche nach Möglichkeiten von Beschränkungen war für Haser ernüchternd. „Weder die Menge an Fahrzeugen, noch die Verkehrssituation an sich machten hier Hoffnung. Aber das ändert ja nichts dran, dass einzelne Motorräder zu laut und schnell sind. Hier brauchen wir Lösungen.“ Der CDU-Abgeordnete freut sich deshalb darüber, dass sich auch Kißlegg und Amtzell der Initiative angeschlossen haben, da auf den Straßen der beiden Gemeinden vermehrt rasende Motorradfahrer zum Problem geworden sind.

 

Das Ziel der Initiative ist demnach auch die Verbesserung des Schutzes vor Motorradlärm in den oftmals landschaftlich reizvollen Gebieten. In einer gemeinsamen Erklärung fordern das Land und die der Initiative beigetretenen Städte und Gemeinden aus Baden-Württemberg die EU, Bund, Hersteller und Motorradfahrer dazu auf, alle bestehenden Handlungsmöglichkeiten zu ergreifen, um den Motorradlärm wirkungsvoll zu reduzieren. Dazu stellten sie mit ihrem 10-Punkte-Programm konkrete Forderungen auf, wie der Verkehrslärm in den betroffenen Gebieten verringert werden soll.

 

„Ich hoffe, dass sich durch die Initiative besonders die stark belasteten Strecken beruhigen lassen“, so Haser. „Insbesondere die Möglichkeit zur Geschwindigkeitsbeschränkung und zeitlich beschränkte Verkehrsverbote an Sonn- und Feiertagen auf bestimmten Straßenstrecken halte ich für sinnvoll. Solche Verkehrsreglungen könnten den Kommunen wirklich helfen.“

 

 

Pressemitteilung des Büro Raimund Haser MdL

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