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Ravensburg - Die Ravensburg Towerstars haben bei den Bayreuth Tigers den zweiten Auswärtssieg in Folge gelandet. Rob Flick mit einem Doppelpack sowie Robin Just und Yannick Drews waren beim 4:1 Erfolg die Torschützen. Bild: Towerstars-Spieler Robin Just bejubelt seinen 3:1 Führungstreffer.

 

Towerstars Coach Tomek Valtonen schickte in Bayreuth sein Team in leicht veränderter Aufstellung aufs Eis. Als überzähliger Kontingentspieler pausierte diesmal Tero Koskiranta und machte Jeff Hayes Platz. Mit Thomas Merl und Pawel Dronia fehlten zwei Akteure krankheitsbedingt, Förderlizenz-Verteidiger Boaz Bassen von den Schwenninger Wild Wings gab sein Debüt im Ravensburger Trikot. Auch zwischen den Pfosten gab es einen Wechsel, Marco Wölfl war diesmal von Beginn an im Tor.

 

Beide Teams starteten mit aggressivem Vorchecking ins Spiel, allzu viele wirklich hochkarätige Torchancen sollten sich zunächst nicht entwickeln. Nachdem die Towerstars nach rund zwei Minuten die Spielkontrolle an sich gerissen hatten, reagierten die Tigers gleich mit zwei Strafzeiten. 37 Sekunden lang konnten die Towerstars sogar in doppelter Überzahl agieren und ein starkes Powerplay aufziehen. Brett Jaeger im Bayreuther Tor war allerdings auf dem Posten. Keine Chance hatte der Keeper der Hausherren allerdings in der 8. Spielminute. Die erste Ravensburger Sturmreihe hatte einen solide aufgebauten Angriff auf das gegnerische Tor rollen lassen, Rob Flick schlenzte den zurückgelegten Pass unhaltbar zum 0:1 in die Maschen.

 

Die Führung verlieh den Towerstars viel Selbstvertrauen, auch danach gehörte ihnen das Spiel. Richtig gefährlich für das Ravensburger Tor wurde es nur zwischen der 12. und 14. Minute sowie kurz vor Ende des ersten Abschnitts. Vincenz Mayer sowie Jakub Svoboda weilten hier auf der Strafbank, die Unterzahlformationen unterstützten Torhüter Marco Wölfl aber aufopferungsvoll bei der Verteidigung der „0“ bis zur ersten Pause.

 

In den zweiten Abschnitt starteten die Ravensburger Cracks nicht gerade vielversprechend. Gerade mal 75 Sekunden waren gespielt, da bejubelten die Tigers mit ihren 1317 Zuschauer den 1:1 Ausgleich. Vorausgegangen war ein Fehlpass beim Aufbau, die Chance ließen sich die Gastgeber nicht nehmen und Markus Lillich ließ Marco Wölfl letztlich keine Chance. Das gab Bayreuth zunächst einmal Auftrieb und der Spielstand geriet in weitere Gefahr, als Boaz Bassen nach einem schnellen Gegenstoß die Notbremse ziehen musste. Die zwei Minuten Strafzeit überstanden die Towerstars jedoch schadlos.
Es folgten ein paar ausgeglichene Minuten, dann aber drückten die Towerstars mit schnellem Passspiel vehement auf den nächsten Treffer.

 

Nachdem die Kollegen zuvor in aussichtsreichen Situationen noch gescheitert waren, hatte Yannick Drews in der 38. Minute mehr Scheibenglück. Aus der eigenen Zone schickte Patrick Seifert den über links gestarteten Justin Volek auf die Reise, dessen Schuss ging zwar rechts vorbei, doch dann lupfte Yannick Drews den Puck zum 1:2 über Jaeger hinweg ins Tor.

 

Eine gute Möglichkeit, zu einem taktisch wichtigen Zeitpunkt die Führung auszubauen, gab es im Schlussabschnitt nach nur 77 Sekunden. Die Hausherren leisteten sich einen schlampigen Wechsel und hatten dabei sechs Feldspieler auf dem Eis. Die fällige Strafzeit konnten die beiden Powerplay Reihen zwar nicht verwerten, kurz danach vollendete Robin Just allerdings eine weitere Druckphase zum 1:3. Trotz des Ausbaus der Führung war der Weg zum zweiten Auswärtssieg der Saison allerdings noch steinig. In der 46. Minute ging Jakub Svoboda direkt an der eigenen Bank deutlich zu rustikal in einen Bandencheck und kassierte dafür postwendend eine 5 plus Spieldauerstrafe. Die Towerstars Unterzahlformationen standen aber sehr effektiv in der eigenen Zone und verleiteten die Tigers zu zahlreichen Fehlern.

 

Die Pfiffe von den Rängen verunsicherten die Gastgeber auch bei einer nachfolgenden Strafzeit gegen Patrick Seifert, auch hier war das Ravensburger Tor kaum in Gefahr. Nach einer Auszeit von Ex-Towerstars Coach Petri Kujala eröffnete sich für Bayreuth in der 56. Minute eine Riesenchance auf den Anschlusstreffer, doch Marco Wölfl parierte gegen Juuso Rajala stark. Die Entscheidung dieser Begegnung ließ dann nicht mehr allzu lange auf sich warten. Die Tigers holten 132 Sekunden vor Ende ihren Torhüter zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis, doch in Powerplay Aufstellung sollten sie erst gar nicht mehr kommen. Rob Flick bekam am rechten Bullykreis die Scheibe auf den Schläger und traf zielsicher zum 1:4 ins verwaiste Bayreuther Tor.

 

„Das war ein Auswärtsspiel mit einer soliden Leistung, die drei Punkte waren wichtig für uns. Wichtig war natürlich, dass unsere Unterzahl heute effektiv war“, resümierte Towerstars Coach Tomek Valtonen in der Pressekonferenz nach dem Spiel.

 

0:1 07:40 Rob Flick ( Jakub Svoboda , Andreas Driendl ) 1:1 21:15 Markus Lillich ( Tyler Gron , Juuso Rajala ) 1:2 37:4 Yannick Drews ( Patrick Seifert , Justin Volek ) 1:3 44:02 Robin Just ( Maximilian Kolb , Patrick Seifert ) 1:4 57:54 Rob Flick ( Matias Haaranen , Patrick Seifert ) Strafminuten: Bayreuth 12 plus 10 Disz. Karlson, Ravensburg 12 plus 10 Disz. Mayer, 5 plus 20 Disz. Svoboda. Zuschauer: 1317

 

 

Pressemitteilung der Ravensburg Towerstars/Frank Enderle

Bild: Towerstars/F.Enderle

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