Berlin - Der Bundestagsabgeordnete Axel Müller hat vor kurzem die Gemeinden Altshausen, Riedhausen und Unterwaldhausen besucht. „Als direkt gewählter Abgeordneter unserer Region sehe ich es als meine vordringlichste Aufgabe, die Anliegen der Bürger, Kommunen und Unternehmen im Wahlkreis mit nach Berlin zu nehmen und dort in die politische Arbeit einzubringen.“ Um zu erfahren, was die Gemeinden umtreibt, sprach der Abgeordnete mit den Bürgermeistern und einigen Gemeinderäten der drei Gemeinden.

 

Die Bandbreite der angesprochenen Themen und Probleme war groß und reichte vom Straßenbau über Integration von Flüchtlingen bis hin zu Ganztagesbetreuung und Digitalisierung der Schulen. Zwei Themen beschäftigten alle Bürgermeister, sei es in einer großen Gemeinde wie Altshausen mit etwa 4.100 Einwohnern oder in Unterwaldhausen mit rund 300 Einwohnern: der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und der Breitbandausbau.
Mangel an bezahlbarem Wohnraum

 

„Es vergeht kein Tag, an dem sich nicht irgendjemand bei uns meldet und sich nach freien Wohnungen erkundigt“, berichtet Riedhausens Bürgermeister Ekkehard Stettner. Dieselben Erfahrungen macht auch Patrick Bauser, Bürgermeister von Altshausen. Er sagt: „Immer mehr Menschen haben Schwierigkeiten, ihre Miete zu bezahlen, sie drohen obdachlos zu werden. Sie kommen dann zu uns, weil wir als Kommune verpflichtet sind, Obdachlose unterzubringen. Dieses Problem nimmt ganz klar zu. Da muss sich dringend was tun.“

 

Das sieht auch der CDU-Bundestagsabgeordnete so. „Sozialer Wohnungsbau muss sich wieder lohnen. Wir wollen mit steuerlichen Vorteilen dafür sorgen, dass er für Investoren wieder attraktiver wird.“ Darüber hinaus werde der Bund zwei Milliarden Euro pro Jahr für den Wohnungsbau zur Verfügung stellen – und darauf achten, dass das Geld auch in den Gemeinden ankommt. „Wer bestellt, bezahlt. Dieses Prinzip ist zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik im Koalitionsvertrag festgehalten“, erklärt Axel Müller.

 

Breitbandausbau
Eine weitere Aufgabe, die alle besuchten Gemeinden beschäftigt, ist der Breitbandausbau. Um diesen in der Region voranzubringen, plant der Abgeordnete eine große Breitband-Konferenz. „Wir werden alle Bürgermeister im Wahlkreis dazu einladen, Vertreter aus dem Landratsamt und Unternehmer, die von dem Problem besonders betroffen sind.

 

Die Konferenz hat zwei Zielrichtungen: Zum einen sollen die Gemeinden besser über Fördermöglichkeiten des Bundes informiert werden. Zu diesem Zweck werden eigens Entscheidungsträger aus dem Bundesverkehrsministerium aus Berlin anreisen. Zum zweiten möchten wir Druck auf die Telekom machen und sie auffordern offenzulegen, in welchen Gebieten sie das Netz wann ausbauen werden. Aus diesem Grund werden wir auch die Telekom zu der Konferenz einladen“, so Axel Müller.

 

Um im Vorfeld einen Überblick über die derzeitige Situation zu bekommen, hatte der Abgeordnete Fragebögen an alle Gemeinden im Wahlkreis geschickt. Den fertig ausgefüllten Fragebogen übergab Josef Schill, der Bürgermeister von Unterwaldhausen, persönlich beim Gespräch. Er lobt das Vorhaben und meint: „Meiner Erfahrung nach möchten die jungen Leute schon hier in der Gegend bleiben. Dazu müssen aber die Rahmenbedingungen passen und sich die Infrastruktur verbessern.“

 

Dem schließt sich der Bundestagsabgeordnete an und erklärt: „Manche in Berlin haben eine völlig falsche Vorstellung vom Wahlkreis. Wir sind mehr als nur ein ‚nettes Urlaubsziel‘. Wir leben hier in einer landschaftlich attraktiven, aber auch wirtschaftlich starken Region. Die Lage der Bürger und der Unternehmen hier im Wahlkreis zu verbessern, sehe ich als meine erste Pflicht.“

 

Pressemitteilung Axel Müller MdB

 

01 Axel Müller in Altshausen Riedhausen Unterwaldhausen

Bürgermeister Patrick Bauser und Bundestagsabgeordneter Axel Müller sprechen über Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde Altshausen.

02 Axel Müller in Altshausen Riedhausen Unterwaldhausen

Bundestagsabgeordneter Axel Müller trägt sich in das Goldene Buch der Gemeinde Riedhausen ein.

 

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