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Ravensburg - Die Ravensburg Towerstars haben sich für einen vor allem aus defensiver Sicht aufopferungsvoll erkämpften 2:0 Sieg bei den Lausitzer Füchsen mit drei ganz wichtigen Punkten belohnt. Vor allem in der dramatischen Schlussphase mit sechseinhalb Minuten in numerischer Überzahl wuchs das gesamte Team und nicht zuletzt Torhüter Jonas Langmann über sich hinaus.

 


Die Partie startete zunächst einmal mit einer Riesenchance für die Gastgeber, als Thomas Götz nach knapp einer halben Minute vor dem Tor vergessen wurde, Jonas Langmann jedoch auf dem Posten war. Allzu lange ließ aber auch die erste Ravensburger Chance nicht auf sich warten. Zunächst verpassten Norman Hauner und Vincenz Mayer nach schöner Vorarbeit von Kollege Brian Roloff, in der 5. Minute säbelte Matthieu Tousignant auf halbrechter Seite über einen scharfen Querpass von Ivan Rachunek.


Das Spiel wog hin und her und war spielerisch vollkommen ausgeglichen, aber der 10. Minute sollten die Gastgeber das Tempo aber deutlich erhöhen und die Towerstars hingen da phasenweise durch. Brenzlig wurde das Ganze zudem in der 15. Minute, als Matthieu Tousignant eine Strafzeit kassierte. Das Ravensburger Special-Team überstand die Unterzahl aber schadlos. Nachdem die Oberschwaben zum Ende des Startabschnitt noch zwei gute Möglichkeiten ausließen, ging es torlos in die erste Pause.


Der zweite Spielabschnitt bot weitgehend das gleiche Bild. Die Towerstars waren sehr gut auf die Angriffe der Gastgeber eingestellt, machten die neutrale Zone meist effektiv zu. Zu überzeugen wussten die Towerstars aber auch im Angriff, die neu formierten Reihen konnten sich auch schnell gute Möglichkeiten erarbeiten. So richtig vielversprechend war auch die 27. Minute, als Norman Hauner und Vincenz Mayer ein 2-1 Break hatten, die Scheibe aber nicht vollständig unter Kontrolle kam. Zwei Minuten später hatten Matthieu Tousignant und Adam Lapsansky sogar noch deutlicher die Führung vor Augen, doch der Puck versprang beim Pass auf den kurzen Pfosten.


Fast im Gegenzug starteten dann aber die Hausherren eine starke Druckphase. Zunächst schlenzte Swinnen mit der Rückhand die Scheibe glücklicherweise nur ans Außennetz, in der 33. und 34. Minute standen mit Palka und Fischer zwei Weißwasseraner völlig frei vor Jonas Langmann. Doch der Ravensburger Keeper parierte glänzend. Nach knapp 35 Minuten kamen die Oberschwaben dann zu einer Überzahlmöglichkeit, als Schmidt wegen unkorrektem Körperangriffs auf die Strafbank musste. Anfang lief das Powerplay etwas zäh, doch sieben Sekunden vor Ablauf der gegnerischen Strafzeit legte Matthieu Tousignant zurück auf Kapitän Alex Dück und dessen Schuss schlug zum 1:0 für die Towerstars ein.


Mit diesem knappen, aber nicht unverdienten Vorsprung ging es für die Towerstars in den Schlussabschnitt und man sah sich nicht alsbald starkem Druck der Füchse gegenüber. Doch auch wenn die Oberschwaben tief in die eigene Zone hineingedrängt wurden, sie arbeiteten solide in der Abstimmung und kämpften verbissen um jeden Zentimeter Eis. In der 54. Minute sah Hauptschiedsrichter Cori Müns den Stock von Alex Dück aber regelwidrig hoch und die Towerstars fanden sich in einer numerischen Unterzahl wieder. Nur acht Sekunden nachdem diese schadlos überstanden wurde, öffnete sich die Strafbanktür auch Brian Roloff, Wieder warfen sich die Oberschwaben in jeden Schuss, die Lage wurde allerdings noch prekärer. Weil Adam Lapsanksy seinen abgebrochenen Stock nicht gleich wegwarf, setzte es dafür ebenfalls zwei Minuten und Weißwasser hatte jetzt sogar doppelte Überzahl.


Doch die Ravensburger Cracks wehrten sich vehement und Jonas Langmann bleib weiterhin Herrscher seines Torraum. 53 Sekunden vor Schluss zogen die Hausherren dann auch den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers und als ein Heber aus der eigenen Zone für Entlastung sorgte und Adam Lapsansky das Sprint -Duell klar für sich entschied, war mit dem 0:2 ins leere Tor der Deckel auf dem wichtigen Auswärtserfolg drauf. Mit der Schlusssirene war die Freunde und Erleichterung beim Team, aber auch bei den vier Ravensburger Fans groß, für die sich die weite Reise in die Lausitz natürlich ebenso gelohnt hatte.


Nach der 23-stündigen Busreise nach Ostsachsen können die Towerstars am Samstag kurz durchatmen, doch schon am Sonntag steht das nächste, richtungsweisende Spiel der des 47. Spieltags auf dem Programm. Zu Gast ist dann der SC Riessersee, der sein Heimspiel gegen Kassel nach einem 0:2 Rückstand in einen 6:3 Heimsieg drehte und damit weiterhin nur vier Punkte hinter den Oberschwaben in der Tabelle rangiert.


Spielbeginn ist um 19.30 Uhr, Karten gibt es bei allen VVK-Stellen von Reservix, im Fanshop in der Marktstraße, als print@home unter www.reserix.de und auch noch an der Abendkasse. Wer es direkt nicht ins Stadion schafft, findet mit dem Livestream über www.sprade.tv natürlich wieder eine attraktive Alternative.


Pressemitteilung und Bild Ravensburg Towerstars Frank Enderle


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